Claus Leggewie + Harald Welzer

Das Ende der Welt, wie wir sie kannten

Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-043311-4
lieferbar
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Buchdetails

Sachbuch
288 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-043311-4
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Inhalt

Wie sollen Demokratien auf die Krisen in Ökonomie und Ökologie gerecht und nachhaltig reagieren?
Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.

Pressestimmen

»Kein einfaches Buch, aber eines, das man gelesen haben sollte.«
Natascha Zeljko, myself, Februar 2010

»Die Autoren schreiben gegen vermeintliche Sachzwänge an, um die tatsächlichen in den Vordergrund zu schieben. Und sie bieten Ansätze, wie man mit ihnen umgehen könnte. Ein sehr spannender Versuch.«
Maja Wyss, Bilanz, 18.12.2009

»Hasardeure oder Apokalyptiker sind die beiden […] nicht. Sie rechnen mit Schlimmem, hoffen aber das Beste - noch fürs Diesseits. Sie betätigen sich als Krisenhermeneutiker, als - gut informierte - Kritiker des Krisenmanagements alter, nämlich technokratischer Schule, als Analytiker der Handlungsblockaden und Ausreden sowie als Verkünder einer Kulturrevolution, die zu einem Wandel der Lebensstile (inklusive De-Automobilisierung), zu einer ›grünenden‹ Marktwirtschaft (die das Wachstum nicht fetischisiert) und zu einer Stärkung der partizipatorischen Demokratie führen soll.«
Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 12.12.2009

»eine gelungene Anregung, die konventionellen Schuldzuweisungen zu überdenken und selbst aktiv zu werden.«
Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur, 30.11.2009

»In seiner Beharrlichkeit, seinem Realismus und der Aufforderung zum Handeln, die an jeden Einzelnen gerichtet ist und sich nicht in abstrakten Mutmaßungen verliert, gehört ›Das Ende der Welt, wie wir sie kannten‹ zu den interessantesten Beiträgen, die zuletzt zur Finanz- und Klimakrise erschienen sind.«
Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.11.2009

»ein temperamentvoll geschriebenes, informationsreiches Buch, das die Klimadebatte in ungewohnte und aufschlussreiche Kontexte stellt.«
Wolfgang Schneider, Rheinischer Merkur, 26.11.2009

»Das Buch ist für eine breite, politisch interessierte Leserschaft geschrieben, die animiert wird, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Die Fakten sind gut recherchiert und kompakt dargestellt.«
Armin König, Zeitschrift für Politikwissenschaft, 27.10.2009

»Die Diagnose der Autoren ist präzise und mündet in einem Appell.«
Daniel Haufler, Berliner Zeitung, 17.10.2009

»Die Autoren setzen auf eine Kulturrevolution des Alltags, die ansteckend wirkt.«
Annette Jensen, taz, 16.10.2009

»Die Autoren trauen einem zu, dass man unhaltbare Zustände nicht fortsetzen will. […] Das Buch vom ›Ende der Welt, wie wir sie kannten‹, vom Ende eines ressourcenverschlingenden Wachstums, das mit dem modernen Wohlstandsversprechen für alle einherging, fällt im Stapel der Neuerscheinungen angenehm auf wegen des Vertrauens in den Verstand seiner Leser: Den Zivilisationswandel möchte man als Kind einer europäischen Demokratie gern selbst in die Hand nehmen.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 17.9.2009

»interessant und anregend«
Rainer Kühn, Deutschlandfunk, 14.9.2009

Über Claus Leggewie + Harald Welzer

Claus Leggewie, geboren 1950, Professor für Politikwissenschaft und Publizist, ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, wo er den Forschungsschwerpunkt KlimaKultur ins Leben rief. Von 1995 bis 1997 war er erster Inhaber des Max Weber-Chair an der New York University; er bekleidete Gastprofessuren an der Université Paris-Nanterre und am Institut für die Wissenschaften vom Menschen Wien und war 1999/2000 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

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Claus Leggewie
Foto: Georg Lukas / Stiftung Mercator

Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und lehrt Sozialpsychologie u.a. an der Universität Sankt Gallen.
In den S. Fischer Verlagen sind erschienen: »›Opa war kein Nazi‹. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis« (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002); »Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden« (2005), »Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird.« (2008) und »Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben« (2011). Seine Bücher sind in 15 Sprachen übersetzt worden.

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Harald Welzer
Foto: Bernhard Suchy
Das Ende der Welt, wie wir sie kannten
 
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