Anne Weber
Luft und Liebe
Roman
Hardcover
Preis € (D) 17,95 | € (A) 18,50 | SFR 25,90
ISBN: 978-3-10-091046-2
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Buchdetails
Roman
192 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-091046-2
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
192 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-091046-2
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Inhalt
Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen.
Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.
Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken ...
Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, »auf leichte Art ernst zu werden« (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.
Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.
Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken ...
Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, »auf leichte Art ernst zu werden« (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.
Pressestimmen
»ein elegantes Vergnügen.«
Uwe Wittstock, Die Welt, 19.6.2010
»Wie Anne Weber das Ende einer Illusion in Sachen Liebe und Lektüre verknüpft, ist gewitzt, postmodern korrekt - und aller Ehren wert.«
Buchjournal 3/2010
»Mit der Erzählerin (…) hat die Autorin eine schöne Möglichkeit gefunden, ironische Lebenserfahrenheit und hilflose Verliebtheitserfahrung nebeneinander zu stellen.«
Fridtjof Küchemann, Literaturen, Mai/Juni 2010
»Anne Weber gelingt es in ›Luft und Liebe‹ mit Ironie und federnder Leichtigkeit über eine Betrugserfahrung zu schreiben und zugleich das Genre der Erzählung als Kunstmittel sinnstiftender Befreiung aufzuzeigen.«
Henriette Ärgerstein, Rheinischer Merkur, 20.05.2010
» (…) zu ›Luft und Liebe«, einem, (…) hochironischen und unterhaltsamen Roman, einem im Ton mal aufmüpfigen, mal poetisch-feinsinnigen Buch über ein altes, vermeintlich abgedroschenes Thema, mit dem Anne Weber die Peinlichkeiten des allzu Autobiographischen in intelligente Literatur verwandelt. Die Wirklichkeit ihrer Erzählerin mag ein Groschen- oder Kitschroman gewesen sein, ›Luft und Liebe‹ ist das Gegenteil davon.«
Wolfgang Seibel, ORF, Ö1, Ex Libris, 11.4.2010
»Anne Weber, aus Offenbach stammend, ist eine der derzeit spannendsten Schriftstellerinnen.«
Sina Weinhold, Hessischer Rundfunk, Hauptsache Kultur, 8.4.2010
»(…) ein überraschend präzises und zugleich poetisches Liebesdrama, das auch ernste Themen mit leichter Wehmut und sanftem Humor schildert.«
Maragarte von Schwarzkopf, NDR 1 Niedrsachsen, Bücherwelt, 6.4.2010
»eine ganz besondere literarische Begabung, eine Frau, die ihre Werke sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch schreibt.«
Ulrich Wickert, NDR Kultur, 4.4.2010
»Denn obwohl leichte Kost, gerät Webers Roman nie unter Banalitätsverdacht. Davor bewahrt ihn die poetische Sprache (französischer kann Deutsch kaum sein).«
Ulrike Weiser, Die Presse, 28.3.2010
»Es ist ein richtig gutes Buch. (...) witzig und geistreich (...) wahnsinnig köstlich (...) die kunstvolle Perspektive: das ist doch auch psychologisch so aufregend. (...) Hierin zeigt sich die Kunstfertigkeit von Anne Weber, die eine große Sprachkünstlerin ist, und in diesem Buch gezeigt hat, dass man sowohl gefühlsecht wie kunstvoll erzählen kann.«
Ijoma Mangold, zdf, Die Vorleser, 26.3.2010
»Ihr Roman wirkt zuweilen leicht wie ein Soufflé (...) Es ist beachtlich, wie Anne Weber diesem alltäglichen Schicksal ganz neue Farben, Bilder und Formen abgerungen hat. An diese Geschichte erinnert man sich.«
Armgard Seehers, Hamburger Abendblatt, 25.3.2010
»Anne Webers neuestes Buch, ›Luft und Liebe‹ hat sie es genannt, ist ein Musterexemplar für amüsante, leichte schöne Literatur.«
Rudolf von Bitter, Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen, 22.3.2010
»Ein literarisches Kabinettstück. (…) Durch die wiederholten Versuche, den Schicksalsschlag literarisch zu bewältigen und aus Tiefpunkten Höhepunkte zu machen, verschafft Anne Weber dem Leser stets jene ironisch-luftige Distanz, die sich ihre Erzählerin erst nach und nach erschreiben muss. (…) Und so ist ›Luft und Liebe‹ am Ende auch noch ein Roman, dessen literarische Reflexionslust zur Lebensweisheit führt. Das macht Anne Weber so intelligent, so gewitzt, so charmant und so schnell niemand nach.«
Jörg Plath, arte-online, Buchtipp der Woche, 22.3.2010
»Anne Webers neuestes Buch, ›Luft und Liebe‹ hat sie es genannt, ist ein Musterexemplar für amüsante, leichte schöne Literatur. (…) ein moderner Roman: ironisch, sprunghaft, immer wieder überraschend. Ein raffiniertes Drama um unentwirrbare große Gefühle.«
Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen, 21.3.2010
»ein Roman, in dem es sich so schön von Liebe träumen lässt.«
woman, 19.3.2010
»Es ist ein fast schon artifizielles, sich selbst auf Metaebenen immer wieder dekonstruierendes Buch, in dem jeder erzähltechnische Kniff reflektiert wird.« Jutta Rinas, Hannoversche Allgemeine, 16.3.2010
»Das Vergnügen an ihrer fabelhaft feinmaschigen Erzählkunst entsteht aus der Eleganz, mit der sie sich, statt ›ich‹ zu sagen, in wechselnder Tonart (…) porträtiert.
(…) ihre Erzählung (…) ist farbig, reich und raffiniert genug, um als Roman zu bestehen.(…) diese verrückte Geschichte (…) bleibt in Erinnerung.«
Urs Jenny, Der Spiegel, 15.3.2010
»Der Ton, die Melodie, die Worte, das hat sofort so etwas Singendes, Hohes, Poetisch-Schönes.(…) Anne Webers Buch ist laut und schön.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.3.2010
»Ein wunderbar leichtes, wunderbar abgründiges Stück Camouflage- und Racheliteratur. So anmutig wie böse.«
Die Welt, 13.3.2010
»Dabei ist Anne Webers Sprache im Roman leicht, gleitet im luftigen Parlando des lockeren Erzählens dahin, so dass man erst spät merkt, wie ernst es der Autorin mit ihrem Schreiben und damit mit ihrem Buch ist. (…) Selbsterkenntnis auf höchstem sprachlichen Niveau.«
Andreas Trojan, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2 Diwan, 13.3.2010
»In ihrem ersten Liebesroman ›Luft und Liebe‹ konstruiert Anne Weber ein elegantes Verwirrstück um große Gefühle. Aus einer eigentlich banalen zwischenmenschlichen Begebenheit wird so ein raffiniert aufgebautes Lesestück in bester französischer Tradition.«
dpa, 10.3.2010
»sie schreibt witzig, sie schreibt ironisch, literarisch sehr gut.«
Alexander Kluge, Schweizer Fernsehen, Literaturclub, 9.3.2010
»ein heiteres mit leichter Hand geschriebenes Buch.«
Iris Radisch, Schweizer Fernsehen, Literaturclub, 9.3.2010
»Eine an sich triviale Geschichte. Aber wie Anne Weber sie erzählt, lakonisch und unerbittlich, gnadenlos, aber nicht zynisch: Das ist meisterhaft. ›Luft und Liebe‹ ist ihr bislang bester Roman. Zu Recht wurde er von der Jury des Leipziger Buchpreises auf die Shortlist gesetzt.«
Hajo Steinert, Tages-Anzeiger, 9.3.2010
»Sie erzählt locker und intelligent, zudem angenehm unterhaltsam die Geschichte einer Frau, die Distanz zur eigenen Biografie und Humor sich selbst gegenüber gewinnen will. (…) Eine Autorin mit starker Fähigkeit zur Selbstironie, ein seltener Fall in der deutschen Literatur.«
Roland Mischke, Mitteldeutsche Zeitung, 5.3.2010
»Wer glaubt, Liebesgeschichten mit ihren manchmal wahnwitzigen Irrungen und Wirrungen seien unzeitgemäß weil vielfach breitgetreten, wird vom neuen Roman der mehrfach ausgezeichneten Schriftstellerin Anne Weber eines Besseren beleht. Denn die Autorin hat ihre sprachlichen Möglichkeiten genau eingesetzt. Sie bricht mit Klischees und Pathos, indem sie souverän mit der Identität der Protagonisten spielt und in die Romanfiguren hineinwächst.«
Christine Langer, Südwestpresse, 4.3.2010
»So ist der in großen Teilen so kluge und leichte Roman auch eine Kapitulation, ist auch die Geschichte einer Überforderung. Weil die Autorin keine Sprache gefunden hat für das Elend nach der Liebe.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio, 3.3.2010
»Anne Weber liefert ein brillantes Verwirrspiel rund um Schein und Sein - und das schönste der Gefühle.«
Cosmopolitan, März 2010
»Ein solches Buch der launigen Verrätselung hat (…) Anne Weber geschrieben. (…) ein gutes Beispiel dafür, dass es die deutsch-französische Geschwisterschaft in der Gegenwartsliteratur noch gibt.«
Lothar Müller, Merkur, März 2010
»In diesen Passagen, die zweifelnde Schöpferin und eingeschnappte Schöpfung im Widerstreit zeigen, gelingt Anne Weber eine amüsante Reflektion über das Schreiben und den verzweifelten Blick auf die Vergangenheit, die nun zu einem Scherbenorakel zertrümmert vor der Betrachterin liegt.«
Dorian Waller, Standard, 27./28.02.2010
»Dass Anne Weber all dies über weite Strecken mit Leichtigkeit aus ironischer Halbdistanz erzählt, ist ihre große Leistung.«
Sascha Lehnartz, Die Welt, 27.2.2010
»Die elegante und fein komponierte Zwanglosigkeit der Dinge ist denn auch das Schöne an dem Buch: In ihr tun sich ohne den geringsten Gefülsmief Abgründe auf.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 27. 2.2010
»Ein leichtfüßiges literarisches Vexierspiel. (…) Wie erzähle ich ein alte Geschichte neu? Anne Weber hat darauf eine überzeugende Antwort gefunden. Sie macht den Schreibprozess zum Thema und integriert ihn in ihr Erzählen, dazu kommen literarturhistorische Unterströmungen.«
Elke Biesel, Kölner Stadtanzeiger, Magazin, 27.2.2010
»Anne Weber erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit, in ganz beiläufigem Ton, mit Ironie und Selbstironie, die alles Pathos wegwischt. (…) höchst klug und unterhaltsam.«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 25.2.2010
»ungeheuer graziös, sehr selbstironisch, nicht kokett, sehr viel Witz und Ironie, sehr intelligent, interessant und lebendig.«
Sylvia Schwab, Hessischer Rundfunk, hr 2, 24.2.2010
» (…) gewitzte und höchst komische Geschichte jener tragischen Illusion, die man Liebe nennt. (…) So unglaublich nämlich ist ihre Geschichte und zugleich so furchtbar banal, dass man sie eigentlich gar nicht erzählen kann. Aus dieser Unmöglichkeit hat Anne Weber eine luftig leichte Märchen-Erzählung gesponnen, die das Gewicht der Welt – oder doch einer tonnenschweren Enttäuschung – zu stemmen vermag. (…) Die poetischen Liebesszenen, in denen das Märchenschloss sich um die Himmelsachse dreht, sind die schönsten Momente des Buches. Sie bestehen darauf, dass von Luft und Liebe zu leben, ein durch nichts aus der Welt zu wünschendes Erlebnis ist.«
Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 23.2.2010
»(…) erzählt mit einem heiteren Ton der Desillusion (…), dieser heitere Ton macht es zu einem großen Lesevergnügen.(…) Ein heiteres, durchaus sehr intelligentes Buch.«
Iris Radisch, Zeit Online, 23.2.2010
»Sie hat nicht nur einen eleganten Text über Abgründe der Liebe verfasst, sondern auch eine Eloge auf die Kunst des Erzählens.(…) Anne Weber variiert die alte Frage nach Dichtung und Wahrheit auf intelligente und amüsante Weise.« Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 20.2.2010
»Anne Weber ist eine gewiefte Erzählerin, eine der klügsten, die die deutsche Gegenwartsliteratur zu bieten hat. (…) Es ist ein Drama, durchaus, eine schreckliche, fiese Geschichte, die Anne Weber hier erzählt. Aber wie sie sie erzählt, das ist hochamüsant – und ein Beweis dafür, dass es wirklich nicht so plump zugehen muss in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, wie man schon fast befürchten musste.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus online, 19.2.2010
»Anne Weber hat einen eleganten und sehr komischen Roman über eine missglückte Familiengründung geschrieben. (…) Ein gründlich ausgeweidetes Thema, gewiss, aber so luftig-elegant wird nicht alle Tage davon erzählt. (…) jetzt hat sie zu einer Natürlichkeit gefunden, die sie zu einer glänzenden Vertreterin des ›leichten‹ Genres macht, ohne dass sie ihren stilistischen Ehrgeiz dabei aufgegeben hätte. (…) So wenig originell die Geschichte anmutet, so eigenwillig, so ästhetisch kalkuliert und streckenweise hochkomisch ist sie erzählt.«
Kristina Maidt-Zinke, Die Zeit, 18.2.2010
»Die Liebe löst sich bei Anne Weber in Luft auf - und so heißt ihr lesenwerter Roman denn auch ›Luft und Liebe‹. Ironisch gebrochen erzählt sie von einem Ritter und einer Märchenprinzessin.«
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 18.2.2010
»Entstanden ist eine stilistisch verführerische Neuauflage der uralten Klage über Liebesverrat. In diesem Buch klingt sie empört, wütend, dramatisch, aber auch ironisch, selbstironisch sogar. Betrogene aller Länder, dies ist eure Geschichte!« Sibylle Mulot, Spiegel Online, 17.2.2010
»Die in Frankreich lebende Autorin Anne Weber hat mit ›Luft und Liebe‹ ihr bis jetzt bestes Buch veröffentlicht. Eine Liebes- und Verratsgeschichte, die mit starkem Plot und eigenwilligem Sprachstil überzeugt.«
Hans-Ulrich Probst, Schweizer Radio, DRS 2, 16.2.2010
»›Luft und Liebe‹ geht ein vermeintlich leichtes Thema mit spürbarer Unerbittlichkeit an. Eine Schicht nach der anderen wird abgetragen, eine schmerzende Wahrheit nach der anderen freigelegt. Und so erzählt das Buch zuletzt auch vom prekären Akt des Schreibens an sich.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.2.2010
»So wie sie ihr erzählerisches Instrumentarium einsetzt, zwingt sie uns Leser geradezu, an die Echtheit dieser Geschichte zu glauben. Es ist selbstverständlich einerlei, ob sie ihr tatsächlich widerfahren ist oder ob sie sie sich von vorn bis hinten ausgedacht hat, aber die schonungslose Beichte, die Offenbarung der eigenen Dummheit, trifft uns gerade deshalb so unmittelbar, weil sie auf Authentizität beharrt. (…) Die Täuschung, der die vermeintliche Märchenprinzessin aufsitzt, ist allerdings so perfide, dass dieser kleine Roman nicht nur wahrhaft tragisch, sondern auch wunderbar komisch endet!«
Ulrike Sarkany, NDR Kultur, 11.2.2010
»Weber erzählt amüsant und ironisch, charmant und erfrischend böse von der echten Liebe zum Falschen.«
Freundin, 10.2.2010
»›Luft und Liebe‹ ist ihr erster Liebesroman. Doch die scheinbare Leichtigkeit des Titels ist natürlich Täuschung. Was zunächst im Gewand einer herrlichen Märchenromanze daherkommt, entpuppt sich als handfeste Betrugsgeschichte. Zum großen Vergnügen für uns Leserinnen: Selten hat jemand mit so diebischer Lust über das Zerplatzen von Illusionen geschrieben - und über eine Rache, die jeden bösen Märchenprinzen das Gruseln lehren könnte.«
Franziska Wolffheim, Brigitte Heft 5, 10.2.2010
»virtuos drauflos erzählter Roman«
Michel Raus, Letzeburger Journal, 9.2.2010
»Anne Weber hat in ihrer französischen Umgebung offensichtlich gelernt, Herzensdinge à la Marivaux zu schildern, leicht, locker, zielgerichtet und intelligent. (…) auf leichte Art leicht zu sein ist eine Kunst, und dieses Kunststück hat die Autorin hier durchaus gemeistert.«
Jochen Jung, Tagesspiegel, 6.2.2010
»Was nach Kitschroman klingt, ist in Wirklichkeit ein eigenwilliges Stück Literatur, das mit Humor und Ironie, poetischer Sprache, erzählerischem Witz und philosphischen Weisheiten aufwartet.«
LifeStyleSite.de, Februar 2010
»Ungewöhnlicher Liebesroman, bei dem ich oft geschmunzelt habe und mehr als einmal ziemlich überrascht war.«
Christine Westermann, WDR online, 30.1.2010
»eine funkelnd ironische Geschichte«
Elmar Krekeler, Die Welt, 15.1.2010
Uwe Wittstock, Die Welt, 19.6.2010
»Wie Anne Weber das Ende einer Illusion in Sachen Liebe und Lektüre verknüpft, ist gewitzt, postmodern korrekt - und aller Ehren wert.«
Buchjournal 3/2010
»Mit der Erzählerin (…) hat die Autorin eine schöne Möglichkeit gefunden, ironische Lebenserfahrenheit und hilflose Verliebtheitserfahrung nebeneinander zu stellen.«
Fridtjof Küchemann, Literaturen, Mai/Juni 2010
»Anne Weber gelingt es in ›Luft und Liebe‹ mit Ironie und federnder Leichtigkeit über eine Betrugserfahrung zu schreiben und zugleich das Genre der Erzählung als Kunstmittel sinnstiftender Befreiung aufzuzeigen.«
Henriette Ärgerstein, Rheinischer Merkur, 20.05.2010
» (…) zu ›Luft und Liebe«, einem, (…) hochironischen und unterhaltsamen Roman, einem im Ton mal aufmüpfigen, mal poetisch-feinsinnigen Buch über ein altes, vermeintlich abgedroschenes Thema, mit dem Anne Weber die Peinlichkeiten des allzu Autobiographischen in intelligente Literatur verwandelt. Die Wirklichkeit ihrer Erzählerin mag ein Groschen- oder Kitschroman gewesen sein, ›Luft und Liebe‹ ist das Gegenteil davon.«
Wolfgang Seibel, ORF, Ö1, Ex Libris, 11.4.2010
»Anne Weber, aus Offenbach stammend, ist eine der derzeit spannendsten Schriftstellerinnen.«
Sina Weinhold, Hessischer Rundfunk, Hauptsache Kultur, 8.4.2010
»(…) ein überraschend präzises und zugleich poetisches Liebesdrama, das auch ernste Themen mit leichter Wehmut und sanftem Humor schildert.«
Maragarte von Schwarzkopf, NDR 1 Niedrsachsen, Bücherwelt, 6.4.2010
»eine ganz besondere literarische Begabung, eine Frau, die ihre Werke sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch schreibt.«
Ulrich Wickert, NDR Kultur, 4.4.2010
»Denn obwohl leichte Kost, gerät Webers Roman nie unter Banalitätsverdacht. Davor bewahrt ihn die poetische Sprache (französischer kann Deutsch kaum sein).«
Ulrike Weiser, Die Presse, 28.3.2010
»Es ist ein richtig gutes Buch. (...) witzig und geistreich (...) wahnsinnig köstlich (...) die kunstvolle Perspektive: das ist doch auch psychologisch so aufregend. (...) Hierin zeigt sich die Kunstfertigkeit von Anne Weber, die eine große Sprachkünstlerin ist, und in diesem Buch gezeigt hat, dass man sowohl gefühlsecht wie kunstvoll erzählen kann.«
Ijoma Mangold, zdf, Die Vorleser, 26.3.2010
»Ihr Roman wirkt zuweilen leicht wie ein Soufflé (...) Es ist beachtlich, wie Anne Weber diesem alltäglichen Schicksal ganz neue Farben, Bilder und Formen abgerungen hat. An diese Geschichte erinnert man sich.«
Armgard Seehers, Hamburger Abendblatt, 25.3.2010
»Anne Webers neuestes Buch, ›Luft und Liebe‹ hat sie es genannt, ist ein Musterexemplar für amüsante, leichte schöne Literatur.«
Rudolf von Bitter, Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen, 22.3.2010
»Ein literarisches Kabinettstück. (…) Durch die wiederholten Versuche, den Schicksalsschlag literarisch zu bewältigen und aus Tiefpunkten Höhepunkte zu machen, verschafft Anne Weber dem Leser stets jene ironisch-luftige Distanz, die sich ihre Erzählerin erst nach und nach erschreiben muss. (…) Und so ist ›Luft und Liebe‹ am Ende auch noch ein Roman, dessen literarische Reflexionslust zur Lebensweisheit führt. Das macht Anne Weber so intelligent, so gewitzt, so charmant und so schnell niemand nach.«
Jörg Plath, arte-online, Buchtipp der Woche, 22.3.2010
»Anne Webers neuestes Buch, ›Luft und Liebe‹ hat sie es genannt, ist ein Musterexemplar für amüsante, leichte schöne Literatur. (…) ein moderner Roman: ironisch, sprunghaft, immer wieder überraschend. Ein raffiniertes Drama um unentwirrbare große Gefühle.«
Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen, 21.3.2010
»ein Roman, in dem es sich so schön von Liebe träumen lässt.«
woman, 19.3.2010
»Es ist ein fast schon artifizielles, sich selbst auf Metaebenen immer wieder dekonstruierendes Buch, in dem jeder erzähltechnische Kniff reflektiert wird.« Jutta Rinas, Hannoversche Allgemeine, 16.3.2010
»Das Vergnügen an ihrer fabelhaft feinmaschigen Erzählkunst entsteht aus der Eleganz, mit der sie sich, statt ›ich‹ zu sagen, in wechselnder Tonart (…) porträtiert.
(…) ihre Erzählung (…) ist farbig, reich und raffiniert genug, um als Roman zu bestehen.(…) diese verrückte Geschichte (…) bleibt in Erinnerung.«
Urs Jenny, Der Spiegel, 15.3.2010
»Der Ton, die Melodie, die Worte, das hat sofort so etwas Singendes, Hohes, Poetisch-Schönes.(…) Anne Webers Buch ist laut und schön.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.3.2010
»Ein wunderbar leichtes, wunderbar abgründiges Stück Camouflage- und Racheliteratur. So anmutig wie böse.«
Die Welt, 13.3.2010
»Dabei ist Anne Webers Sprache im Roman leicht, gleitet im luftigen Parlando des lockeren Erzählens dahin, so dass man erst spät merkt, wie ernst es der Autorin mit ihrem Schreiben und damit mit ihrem Buch ist. (…) Selbsterkenntnis auf höchstem sprachlichen Niveau.«
Andreas Trojan, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2 Diwan, 13.3.2010
»In ihrem ersten Liebesroman ›Luft und Liebe‹ konstruiert Anne Weber ein elegantes Verwirrstück um große Gefühle. Aus einer eigentlich banalen zwischenmenschlichen Begebenheit wird so ein raffiniert aufgebautes Lesestück in bester französischer Tradition.«
dpa, 10.3.2010
»sie schreibt witzig, sie schreibt ironisch, literarisch sehr gut.«
Alexander Kluge, Schweizer Fernsehen, Literaturclub, 9.3.2010
»ein heiteres mit leichter Hand geschriebenes Buch.«
Iris Radisch, Schweizer Fernsehen, Literaturclub, 9.3.2010
»Eine an sich triviale Geschichte. Aber wie Anne Weber sie erzählt, lakonisch und unerbittlich, gnadenlos, aber nicht zynisch: Das ist meisterhaft. ›Luft und Liebe‹ ist ihr bislang bester Roman. Zu Recht wurde er von der Jury des Leipziger Buchpreises auf die Shortlist gesetzt.«
Hajo Steinert, Tages-Anzeiger, 9.3.2010
»Sie erzählt locker und intelligent, zudem angenehm unterhaltsam die Geschichte einer Frau, die Distanz zur eigenen Biografie und Humor sich selbst gegenüber gewinnen will. (…) Eine Autorin mit starker Fähigkeit zur Selbstironie, ein seltener Fall in der deutschen Literatur.«
Roland Mischke, Mitteldeutsche Zeitung, 5.3.2010
»Wer glaubt, Liebesgeschichten mit ihren manchmal wahnwitzigen Irrungen und Wirrungen seien unzeitgemäß weil vielfach breitgetreten, wird vom neuen Roman der mehrfach ausgezeichneten Schriftstellerin Anne Weber eines Besseren beleht. Denn die Autorin hat ihre sprachlichen Möglichkeiten genau eingesetzt. Sie bricht mit Klischees und Pathos, indem sie souverän mit der Identität der Protagonisten spielt und in die Romanfiguren hineinwächst.«
Christine Langer, Südwestpresse, 4.3.2010
»So ist der in großen Teilen so kluge und leichte Roman auch eine Kapitulation, ist auch die Geschichte einer Überforderung. Weil die Autorin keine Sprache gefunden hat für das Elend nach der Liebe.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio, 3.3.2010
»Anne Weber liefert ein brillantes Verwirrspiel rund um Schein und Sein - und das schönste der Gefühle.«
Cosmopolitan, März 2010
»Ein solches Buch der launigen Verrätselung hat (…) Anne Weber geschrieben. (…) ein gutes Beispiel dafür, dass es die deutsch-französische Geschwisterschaft in der Gegenwartsliteratur noch gibt.«
Lothar Müller, Merkur, März 2010
»In diesen Passagen, die zweifelnde Schöpferin und eingeschnappte Schöpfung im Widerstreit zeigen, gelingt Anne Weber eine amüsante Reflektion über das Schreiben und den verzweifelten Blick auf die Vergangenheit, die nun zu einem Scherbenorakel zertrümmert vor der Betrachterin liegt.«
Dorian Waller, Standard, 27./28.02.2010
»Dass Anne Weber all dies über weite Strecken mit Leichtigkeit aus ironischer Halbdistanz erzählt, ist ihre große Leistung.«
Sascha Lehnartz, Die Welt, 27.2.2010
»Die elegante und fein komponierte Zwanglosigkeit der Dinge ist denn auch das Schöne an dem Buch: In ihr tun sich ohne den geringsten Gefülsmief Abgründe auf.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 27. 2.2010
»Ein leichtfüßiges literarisches Vexierspiel. (…) Wie erzähle ich ein alte Geschichte neu? Anne Weber hat darauf eine überzeugende Antwort gefunden. Sie macht den Schreibprozess zum Thema und integriert ihn in ihr Erzählen, dazu kommen literarturhistorische Unterströmungen.«
Elke Biesel, Kölner Stadtanzeiger, Magazin, 27.2.2010
»Anne Weber erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit, in ganz beiläufigem Ton, mit Ironie und Selbstironie, die alles Pathos wegwischt. (…) höchst klug und unterhaltsam.«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 25.2.2010
»ungeheuer graziös, sehr selbstironisch, nicht kokett, sehr viel Witz und Ironie, sehr intelligent, interessant und lebendig.«
Sylvia Schwab, Hessischer Rundfunk, hr 2, 24.2.2010
» (…) gewitzte und höchst komische Geschichte jener tragischen Illusion, die man Liebe nennt. (…) So unglaublich nämlich ist ihre Geschichte und zugleich so furchtbar banal, dass man sie eigentlich gar nicht erzählen kann. Aus dieser Unmöglichkeit hat Anne Weber eine luftig leichte Märchen-Erzählung gesponnen, die das Gewicht der Welt – oder doch einer tonnenschweren Enttäuschung – zu stemmen vermag. (…) Die poetischen Liebesszenen, in denen das Märchenschloss sich um die Himmelsachse dreht, sind die schönsten Momente des Buches. Sie bestehen darauf, dass von Luft und Liebe zu leben, ein durch nichts aus der Welt zu wünschendes Erlebnis ist.«
Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 23.2.2010
»(…) erzählt mit einem heiteren Ton der Desillusion (…), dieser heitere Ton macht es zu einem großen Lesevergnügen.(…) Ein heiteres, durchaus sehr intelligentes Buch.«
Iris Radisch, Zeit Online, 23.2.2010
»Sie hat nicht nur einen eleganten Text über Abgründe der Liebe verfasst, sondern auch eine Eloge auf die Kunst des Erzählens.(…) Anne Weber variiert die alte Frage nach Dichtung und Wahrheit auf intelligente und amüsante Weise.« Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 20.2.2010
»Anne Weber ist eine gewiefte Erzählerin, eine der klügsten, die die deutsche Gegenwartsliteratur zu bieten hat. (…) Es ist ein Drama, durchaus, eine schreckliche, fiese Geschichte, die Anne Weber hier erzählt. Aber wie sie sie erzählt, das ist hochamüsant – und ein Beweis dafür, dass es wirklich nicht so plump zugehen muss in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, wie man schon fast befürchten musste.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus online, 19.2.2010
»Anne Weber hat einen eleganten und sehr komischen Roman über eine missglückte Familiengründung geschrieben. (…) Ein gründlich ausgeweidetes Thema, gewiss, aber so luftig-elegant wird nicht alle Tage davon erzählt. (…) jetzt hat sie zu einer Natürlichkeit gefunden, die sie zu einer glänzenden Vertreterin des ›leichten‹ Genres macht, ohne dass sie ihren stilistischen Ehrgeiz dabei aufgegeben hätte. (…) So wenig originell die Geschichte anmutet, so eigenwillig, so ästhetisch kalkuliert und streckenweise hochkomisch ist sie erzählt.«
Kristina Maidt-Zinke, Die Zeit, 18.2.2010
»Die Liebe löst sich bei Anne Weber in Luft auf - und so heißt ihr lesenwerter Roman denn auch ›Luft und Liebe‹. Ironisch gebrochen erzählt sie von einem Ritter und einer Märchenprinzessin.«
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 18.2.2010
»Entstanden ist eine stilistisch verführerische Neuauflage der uralten Klage über Liebesverrat. In diesem Buch klingt sie empört, wütend, dramatisch, aber auch ironisch, selbstironisch sogar. Betrogene aller Länder, dies ist eure Geschichte!« Sibylle Mulot, Spiegel Online, 17.2.2010
»Die in Frankreich lebende Autorin Anne Weber hat mit ›Luft und Liebe‹ ihr bis jetzt bestes Buch veröffentlicht. Eine Liebes- und Verratsgeschichte, die mit starkem Plot und eigenwilligem Sprachstil überzeugt.«
Hans-Ulrich Probst, Schweizer Radio, DRS 2, 16.2.2010
»›Luft und Liebe‹ geht ein vermeintlich leichtes Thema mit spürbarer Unerbittlichkeit an. Eine Schicht nach der anderen wird abgetragen, eine schmerzende Wahrheit nach der anderen freigelegt. Und so erzählt das Buch zuletzt auch vom prekären Akt des Schreibens an sich.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.2.2010
»So wie sie ihr erzählerisches Instrumentarium einsetzt, zwingt sie uns Leser geradezu, an die Echtheit dieser Geschichte zu glauben. Es ist selbstverständlich einerlei, ob sie ihr tatsächlich widerfahren ist oder ob sie sie sich von vorn bis hinten ausgedacht hat, aber die schonungslose Beichte, die Offenbarung der eigenen Dummheit, trifft uns gerade deshalb so unmittelbar, weil sie auf Authentizität beharrt. (…) Die Täuschung, der die vermeintliche Märchenprinzessin aufsitzt, ist allerdings so perfide, dass dieser kleine Roman nicht nur wahrhaft tragisch, sondern auch wunderbar komisch endet!«
Ulrike Sarkany, NDR Kultur, 11.2.2010
»Weber erzählt amüsant und ironisch, charmant und erfrischend böse von der echten Liebe zum Falschen.«
Freundin, 10.2.2010
»›Luft und Liebe‹ ist ihr erster Liebesroman. Doch die scheinbare Leichtigkeit des Titels ist natürlich Täuschung. Was zunächst im Gewand einer herrlichen Märchenromanze daherkommt, entpuppt sich als handfeste Betrugsgeschichte. Zum großen Vergnügen für uns Leserinnen: Selten hat jemand mit so diebischer Lust über das Zerplatzen von Illusionen geschrieben - und über eine Rache, die jeden bösen Märchenprinzen das Gruseln lehren könnte.«
Franziska Wolffheim, Brigitte Heft 5, 10.2.2010
»virtuos drauflos erzählter Roman«
Michel Raus, Letzeburger Journal, 9.2.2010
»Anne Weber hat in ihrer französischen Umgebung offensichtlich gelernt, Herzensdinge à la Marivaux zu schildern, leicht, locker, zielgerichtet und intelligent. (…) auf leichte Art leicht zu sein ist eine Kunst, und dieses Kunststück hat die Autorin hier durchaus gemeistert.«
Jochen Jung, Tagesspiegel, 6.2.2010
»Was nach Kitschroman klingt, ist in Wirklichkeit ein eigenwilliges Stück Literatur, das mit Humor und Ironie, poetischer Sprache, erzählerischem Witz und philosphischen Weisheiten aufwartet.«
LifeStyleSite.de, Februar 2010
»Ungewöhnlicher Liebesroman, bei dem ich oft geschmunzelt habe und mehr als einmal ziemlich überrascht war.«
Christine Westermann, WDR online, 30.1.2010
»eine funkelnd ironische Geschichte«
Elmar Krekeler, Die Welt, 15.1.2010
Über Anne Weber
Interview zum Buch
Gespräch mit Anne Weber über »August. Ein bürgerliches Puppentrauerspiel«, 25.03.2011
Sohn eines berühmten Vaters, Sohn einer nicht standesgemäßen Mutter – August von Goethe entkommt den Familienschatten nicht, reibt sich auf und geht schließlich daran zugrunde: Ein blasser Junge, der den eigenen Weg, das eigene Leben nicht findet.
Anne Weber, »eine ganz besondere literarische Begabung« (Ulrich Wickert, NDR Kultur), wählt nach ihrem gefeierten Roman »Luft und Liebe« die Form eines Theaters im Kopf, um die Existenz eines ewigen Sohnes und sein Ringen um Selbständigkeit als Ausweg in die Freiheit literarisch vielstimmig und eindringlich darzustellen.
Anne Weber, »eine ganz besondere literarische Begabung« (Ulrich Wickert, NDR Kultur), wählt nach ihrem gefeierten Roman »Luft und Liebe« die Form eines Theaters im Kopf, um die Existenz eines ewigen Sohnes und sein Ringen um Selbständigkeit als Ausweg in die Freiheit literarisch vielstimmig und eindringlich darzustellen.
Petra Gropp: Sie haben zuletzt einen von der Kritik gefeierten und bei den Lesern sehr erfolgreichen Roman geschrieben, »Luft und Liebe«. Es hätte ein Stoff für einen Kitschroman sein können, haben Sie über dieses Buch gesagt, und in Ihren Händen ist diese romantische »Prinzessinnengeschichte« zu einer so leichten wie raffiniert-intelligenten, funkelnd ironischen Erzählung um Liebe, Betrug und Rache geworden.
Im Mittelpunkt Ihres neuen Buches, »August«, steht eine reale Person, August von Goethe, der Sohn Johann Wolfgang von Goethes. Was reizt Sie an dieser Figur?
Im Mittelpunkt Ihres neuen Buches, »August«, steht eine reale Person, August von Goethe, der Sohn Johann Wolfgang von Goethes. Was reizt Sie an dieser Figur?
Anne Weber: Vielleicht, dass sie so alles andere als »schillernd« und dabei doch tragisch ist. August hat nicht nur das Schicksal eines Menschen, der sein Leben lang im Schatten eines Größeren steht (wofür ich übrigens nicht seinen Vater verantwortlich mache, der schließlich nichts für seine Größe konnte). Was mich anrührte, war auch Augusts Zerrissen-Sein zwischen dem übergroßen, erdrückenden Vater und der in der Augen der guten Weimarer Gesellschaft des Dichters unwürdigen, sozial tief unter ihm stehenden Mutter. August war ein uneheliches Kind. Erst als er schon fast erwachsen war, entschloss sich Goethe doch noch dazu, die Mutter seines Sohnes, Christiane Vulpius, zu heiraten, aber auch diese späte Heirat konnte aus dem Sprössling keinen rechtmäßigen, respektablen Nachfahren mehr machen. Etwas von dem »Schmutz« seiner Geburt blieb immer an ihm haften.
In diese Situation ist August hineingeboren, niemand, er selbst am allerwenigsten, ist dafür verantwortlich zu machen. Darin liegt die Tragik seiner Existenz: Er konnte seiner Lebenssituation nicht entkommen, und ebenso wenig konnte er sie bewältigen. Es war ein unverdientes Leiden, das ihm schon als Kind auferlegt war.
Was mich zu ihm hinzog, war der Wunsch, ihm und seinem schweren Leben gewissermaßen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Ihn zu trösten. Ich stellte ihn mir vor als einen, der den ständigen Demütigungen seiner Umwelt ausgesetzt war und der sein ganzes Leben lang hat kämpfen müssen, um sich nichts von seinen Verletzungen anmerken zu lassen.
Neben der Größe der Großen gibt auch eine der Kleinen, eine Größe, die im Schatten entsteht und von allen unbemerkt bleibt. Eine solche unspektakuläre Größe spürte ich bei August, und ich sah es als meine Aufgabe an, sie auch für andere sichtbar zu machen.
In diese Situation ist August hineingeboren, niemand, er selbst am allerwenigsten, ist dafür verantwortlich zu machen. Darin liegt die Tragik seiner Existenz: Er konnte seiner Lebenssituation nicht entkommen, und ebenso wenig konnte er sie bewältigen. Es war ein unverdientes Leiden, das ihm schon als Kind auferlegt war.
Was mich zu ihm hinzog, war der Wunsch, ihm und seinem schweren Leben gewissermaßen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Ihn zu trösten. Ich stellte ihn mir vor als einen, der den ständigen Demütigungen seiner Umwelt ausgesetzt war und der sein ganzes Leben lang hat kämpfen müssen, um sich nichts von seinen Verletzungen anmerken zu lassen.
Neben der Größe der Großen gibt auch eine der Kleinen, eine Größe, die im Schatten entsteht und von allen unbemerkt bleibt. Eine solche unspektakuläre Größe spürte ich bei August, und ich sah es als meine Aufgabe an, sie auch für andere sichtbar zu machen.

