Michael Gantenberg
Neu-Erscheinung
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-18293-0
lieferbar
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Buchdetails
Roman
288 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18293-0
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
288 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18293-0
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Weitere Ausgaben
Inhalt
»Eine irre Geschichte – für die man gern einen Abend vor der Glotze opfert.« Buchjournal
Paul Elmar Litten lebt in einer sehr überschaubaren Kreisstadt: 50.000 Einwohner, die Hälfte katholisch, die andere das Gegenteil. Paul ist verheiratet, arbeitet als Lokalredakteur beim Westfälischen Heimatboten und will endlich mal zeigen, welches Talent wirklich in ihm schlummert. Er macht einen geheimen Deal mit dem Herausgeber und veröffentlicht als ‚Bella Gabor’ einen spektakulären Fortsetzungsroman auf Seite 1 des Heimatboten: »Die Messias«, die Geschichte von Jesu Zwillingsschwester Hannah, die nach zweitausend Jahren Unsterblichkeit endlich das wahre Leben leben will: Sie möchte Liebe finden, Sex haben und vielleicht auch ein paar Kilo abnehmen, möglicherweise sogar gleichzeitig. Das Ganze schlägt ein wie eine Bombe im idyllisch sortierten Westfalen, und auch Pauls Frau ist begeistert – nur ahnt sie nicht, wer ›Bella Gabor‹ wirklich ist …
Paul Elmar Litten lebt in einer sehr überschaubaren Kreisstadt: 50.000 Einwohner, die Hälfte katholisch, die andere das Gegenteil. Paul ist verheiratet, arbeitet als Lokalredakteur beim Westfälischen Heimatboten und will endlich mal zeigen, welches Talent wirklich in ihm schlummert. Er macht einen geheimen Deal mit dem Herausgeber und veröffentlicht als ‚Bella Gabor’ einen spektakulären Fortsetzungsroman auf Seite 1 des Heimatboten: »Die Messias«, die Geschichte von Jesu Zwillingsschwester Hannah, die nach zweitausend Jahren Unsterblichkeit endlich das wahre Leben leben will: Sie möchte Liebe finden, Sex haben und vielleicht auch ein paar Kilo abnehmen, möglicherweise sogar gleichzeitig. Das Ganze schlägt ein wie eine Bombe im idyllisch sortierten Westfalen, und auch Pauls Frau ist begeistert – nur ahnt sie nicht, wer ›Bella Gabor‹ wirklich ist …
Pressestimmen
»Gantenberg ist ein begnadeter Schreiber humoristischer Texte«
dpa
»Eine irrwitzige Story«
Börsenblatt
»Voller Wortwitz erzählt Gantenberg sprachgewandt eine unerhört unterhaltsame
Geschichte.«
BUNTE
»Urkomisch.«
WDR
dpa
»Eine irrwitzige Story«
Börsenblatt
»Voller Wortwitz erzählt Gantenberg sprachgewandt eine unerhört unterhaltsame
Geschichte.«
BUNTE
»Urkomisch.«
WDR
Über Michael Gantenberg
Interview zum Buch
Interview mit Michael Gantenberg zu seinem neuen Roman ›Zwischen allen Wolken‹, 20.05.2010
Es ist Frühling auf Nördrum in der Nordsee. Die Abiturientin Gesa muss sich entscheiden, ob und warum sie die Insel endlich mal verlassen will. Da stürzt ihr Bruder aus sehr heiterem Himmel mit seinem Fallschirm ab. An diesem todtraurigen Tag verändert sich alles: Gesas Vater flieht, ihre Mutter schenkt nach Wochen der Trauer all ihre Liebe einer Ente namens Jean-Pierre, auch Tante und Oma benehmen sich maximal merkwürdig. Und Gesa muss in diesem Sommer ein paar fette Wolken beiseite schieben, um so erwachsen zu werden wie nötig und so glücklich wie möglich.
Ein wundersamer Roman über eine junge Frau und ihre schräge Familie, über Sommer und Abschied, die erste große Liebe, über die Treue der Enten und das Lachen der Sandflöhe
Ein wundersamer Roman über eine junge Frau und ihre schräge Familie, über Sommer und Abschied, die erste große Liebe, über die Treue der Enten und das Lachen der Sandflöhe
Fischerverlage: Wie muss man sich das Gefühl vorstellen, »zwischen allen Wolken« zu leben?
Michael Gantenberg: Wer zwischen allen Wolken lebt, lebt in der Hoffnung, dass sich hinter der nächsten etwas versteckt, das alles anders aussehen lässt. Für mich ist dieser Zustand nicht das Gefangensein, das Unentschlossene, wie es der Zustand »zwischen allen Stühlen« beschreibt, sondern etwas sehr Aktives, Forschendes, Neugieriges, wie es ganz junge Menschen noch kennen und die, die nicht aufgehört haben, jung zu denken. Wer zwischen allen Wolken ist, der lässt sich noch treiben und hofft, dass die Thermik des Lebens einen irgendwie trägt.

