Herausgeber: Michi Strausfeld

Schiffe aus Feuer

Anthologie
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-074438-8
lieferbar
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Buchdetails

Anthologie
416 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-074438-8
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

36 Schiffe in Flammen – das sind 36 Geschichten aus Lateinamerika, von Feuerland bis Mexiko, von Santiago de Chile bis in die Bronx. Die hispanoamerikanische Literatur sprengt längst alle Grenzen und Klischees: Der vielbeschworene magische Realismus ist ihr ein alter Hut, die normierte Literatur ein Graus, und ihre Helden heißen Borges und Bolaño.

In 36 Geschichten präsentieren uns Autoren, wie die Literatur ihres Kontinents in den nächsten Jahren aussehen wird. Die intensive Vielfalt ihrer Themen zeigt uns, wie der Alltag in Lateinamerika heute wahrgenommen wird. Politisches Engagement ist ihnen kein intellektueller Luxus, sondern eine Notwendigkeit, Freiheit keine Sache der Meinung, sondern eine Frage des Überlebens.

Pressestimmen

»Aus vereinzelten Stimmen entsteht ein ganzer Chor eines Kontinents.«
Welf Grombacher, Fränkische Landeszeitung, 1.11.2010

»Ein Band den man auch übermorgen noch zur Hand nehmen wird.«
Martin Ebel, Tagesanzeiger, 5.10.2010

»Die Themenvielfalt der Schriftsteller aus Kolumbien, Nicaragua oder auch Peru ist groß. Ihre Geschichten sind mal politisch engagiert, mal geben sie einen Einblick in den Alltag ihrer Heimatländer oder handeln von der großen Liebe. Und so wirkt jede Geschichte wie ein Puzzleteil des großen Kontinents Südamerika.«
3sat, 8.10.2010

»Die meisten der versammelten Texte nehmen den Leser wegen ihrer dichten Atmosphäre und ihrer präzisen Sprache gefangen. (…) Die Herausgeberin bietet mit dieser gelungenen Auswahl einen guten Überblick über die weite Landschaft aktueller lateinamerikanischer Kurzgeschichten.«
Kurt Scharf, Literatur Nachrichten, Herbst 2010

»Was wäre die spanische und lateinamerikanische Literatur ohne Michi Strausfeld? Eines gewiss: im deutschsprachigen Buchmarkt weit weniger präsent.«
Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung, 8.10.2010

»Geschickt hat die Herausgeberin die Autoren ausgewählt und positioniert.« Daniel Wüllner, titel-magazin, 6.9.2010

»Die unzweifelhaft beste Nase hin zum gern vergessenen Kontinent hat immer noch Michi Strausfeld. (…) Unheimlich, voller Sprengstoff, voller zorniger junger Leute, voller Schriftsteller, die sich nicht in die gängigen Klischees pressen lassen wollen, Anschluss suchen an die nordamerikanische, die europäische Gegenwart.« Die Welt, 28.8.2010

»Diese Art von hellwacher Zeitgenossenschaft, scharfer Beobachtung der gelebten Wirklichkeit, sei es nun unter politischen, sozialen, oder privaten Gesichtspunkten, spricht deutlich aus all diesen Texten. Als Leser kann man davon nur profitieren: die Betrachtung dieses Bilderbogens aus Lateinamerika ist allemal ein Zugewinn an Kenntnis und Erkenntnis - und durch dessen sprachlichen Reichtum ein literarisches Vergnügen, das durch schöne Übersetzungen und ein ungewöhnlich sorgfältiges Lektorat noch größer wird.«
Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur, 20.7.2010

»Die meisten Erzählungen geben unmittelbar Realität wieder, was sich in einer modernen Umgangssprache spiegelt. Aus vereinzelten Stimmen entsteht ein ganzer Chor eines Kontinents.«
Welf Grombacher, Märkische Oderzeitung, 12.7.2010

»eine wirklich tolle Kennerin der lateinamerikanischen Szene. (…) Das Buch zeigt sehr schön, dass es (…) tolle jüngere Autoren und viele davon gibt (…), sehr bemerkenswert ist die gezielte Energie, die diese Geschichten haben, die Kraft, die Unverschämtheit, die Geschwindigkeit, die Lust am Leben, die Lust am Sex, die Lust an Nähe, viele Elemente, die man in unseren Breiten viel, viel seltener findet.(…) Ich habe das ganze Buch mit sehr großer Spannung gelesen. (…) ein Superbuch.«
Frank Meyer, rbb radio eins, Favorit Drucksache, 9.7.2010

»(…) hat die Herausgeberin in der Vergangheit ein gutes Händchen für Talente bewiesen und die Qualität der meisten Erzählungen in dem zudem anspruchsvoll ausgestatteten Buch ist vielversprechend.«
Martin Zähringer, WDR 3, Passagen, 4.7.2010

»Auf den ›Schiffen aus Feuer‹ lodern Flammen, in die immer von Neuem Öl gegossen wird. (…) Vielleicht kann man durch diese Geschichten ein Land besser kennenlernen als auf einer Reise (…),denn diese Geschichten bieten einen Blick hinter die Kulissen, die man als Tourist nur in seltenen Fällen durchdringen kann.« Monika Melchert, Sächsische Zeitung, 26.6.2010

»Es ist oftmals eine Prosa der zähneknirschenden Gefasstheit, die in nüchternen Worten krampfhaft um Fassung zu ringen versucht, wenngleich hin und wieder doch die Empörung durchbricht: Es brodelt in vielen der Erzählungen (...) bewegen sich die Darstellungen auf einem angenehmen Niveau und machen Lust auf die lateinamerikanische Literatur. (...) Michi Strausfeld hat sich hierbei nicht nur um repräsentative Vielfalt bemüht, sondern auch darum, eine Plattform für die jungen und jüngsten Stimmen Lateinamerikas zu bieten, wobei keinesfalls nun Amateure oder Debütanten vertreten sind, es sind im Gegenteil professionelle Schriftsteller, die aber am Beginn ihrer Karriere stehen.«
Roman Halfmann, hr-online, 16.6.2010

Über Michi Strausfeld

Michi Strausfeld, Hispanistin, Anglistin, Romanistin, promovierte über Gabriel García Márquez und den neuen Roman Lateinamerikas. Herausgeberin zahlreicher Anthologien und Materialienbände, u.a. Schiffe aus Feuer«. Sie lebt in Berlin und Barcelona.

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Michi Strausfeld
Foto: Harald Jung
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