Peter Stamm
Seerücken
Erzählung/en
Hardcover
Preis € (D) 18,95 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-10-075133-1
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Buchdetails
Erzählung/en
192 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-075133-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
192 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-075133-1
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Weitere Ausgaben
Inhalt
»Ein brillanter Erzähler.« Der Spiegel
»Was das Scheitern anbelangt, das leise Scheitern im Alltag, dem kein dramatisches Leiden folgt, darin ist der 1963 geborene Schweizer Peter Stamm ein literarischer Meister. (...) Auf geradezu prekäre Weise sind die Erzählungen auch darin stimmig, dass sie die Verzagtheit zum natürlichen Lebenszustand der Menschen erklären.«
Karl-Markus Gauss, Die Zeit
Peter Stamm erzählt ungeheuer kunstvoll und scheinbar so einfach von Leben, die nicht gelebt, die aufgeschoben, erinnert und schließlich verpasst werden. In lakonischen Sätzen und unauffällig stimmungsvollen Szenen findet er – leicht lesbar, aber schwer verdaulich – die kaum spürbaren Eruptionen, die sich im Rückblick als Erdbeben erweisen. Die Einsamkeit im gemeinsamen Urlaub. Ein verlassenes Hotel in den Bergen. Ein Mädchen im Wald. Ein Pfarrer, der die Vögel füttert. Die erste Liebe mit Gewicht.
Peter Stamm zeigt sich auch in »Seerücken« wieder als Meister der Kurzgeschichte.
»Was das Scheitern anbelangt, das leise Scheitern im Alltag, dem kein dramatisches Leiden folgt, darin ist der 1963 geborene Schweizer Peter Stamm ein literarischer Meister. (...) Auf geradezu prekäre Weise sind die Erzählungen auch darin stimmig, dass sie die Verzagtheit zum natürlichen Lebenszustand der Menschen erklären.«
Karl-Markus Gauss, Die Zeit
Peter Stamm erzählt ungeheuer kunstvoll und scheinbar so einfach von Leben, die nicht gelebt, die aufgeschoben, erinnert und schließlich verpasst werden. In lakonischen Sätzen und unauffällig stimmungsvollen Szenen findet er – leicht lesbar, aber schwer verdaulich – die kaum spürbaren Eruptionen, die sich im Rückblick als Erdbeben erweisen. Die Einsamkeit im gemeinsamen Urlaub. Ein verlassenes Hotel in den Bergen. Ein Mädchen im Wald. Ein Pfarrer, der die Vögel füttert. Die erste Liebe mit Gewicht.
Peter Stamm zeigt sich auch in »Seerücken« wieder als Meister der Kurzgeschichte.
Pressestimmen
»Zehn kurze Begebenheiten, die lange nachhallen und sprachlich eine Freude sind. Für Fans von geschliffener Prosa.«
emotion, Buchspecial, August 2011
»Er stößt uns damit auf das Rätsel der Literatur selbst: wie es möglich sein kann, dass wir an erfundene Dinge genauso fest glauben wie an etwas, was wir vor Augen haben. Das ist eine Kunst, nach der man süchtig werden kann.«
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 15.7.2011
»Peter Stamm erzählt mit der von ihm gewohnten Meisterschaft zehn (…) Einsamkeitsgeschichten.«
Oliver Seppelfricke, SWR 2, Bücherlese, 2.7.2011
»Stamm beherrscht sein Metier, und die Anstrengungslosigkeit ist seine große Kunst: Das Schwere wird bei ihm nicht ganz so schwer und bemüht erzählt.« Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 9.6.2011
»Nach dem hochgelobten Roman ›Sieben Jahre‹ kehrt Peter Stamm in ›Seerücken‹ zur Form der Erzählung und damit wohl zu seiner größten Stärke zurück.«
Michael Humboldt, Gießener Allgemeine, 14.5.2011
»Stamm braucht keine dramatischen Ereignisse, um den Leser zu fesseln und nachdenklich zu stimmen. Sogwirkung geht vom sachlichen Erzählton aus, in dem er über Menschen berichtet, die dem sogenannten normalen Leben entrückt sind. Unter der ruhigen Oberfläche spürt man stets das beunruhigende Rätsel von Ich und Welt.«
Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 4.5.2011
»Es ist meisterlich, wie Stamm in seinem unverkennbar haarfein trockenen Ton, den er wie kaum ein anderer beherrscht, auf wenigen Seiten ganze Menschenleben in ihrer Bedürftigkeit und Kargheit, ihren Sehnsüchten und Hoffnungen, in ihrem Scheitern und möglichem Gelingen erzählt.«
Gabriele von Arnim, NDR 1, Bücherwelt, 3.5.2011
»Kein Wort ist überflüssig. Peter Stamm in Hochform.«
Irène Weitz, Schweizer Familie, 28.4.2011
»Der studierte Psychologe Stamm beweist sich als fantastischer Kenner des kleinen persönlichen Scheiterns.«
Oberösterreichische Nachrichten, 21.4.2011
»Peter Stamm legt mit dem Band ›Seerücken‹ zehn intensive Erzählungen vor. Seinen bohrenden Blick richtet der eidgenössische Erzähler im neuen Band punktgenau ins entkernte Leben seiner unheroischen Helden.«
Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau, 19.4.2011
»Geradlinig, schnörkellos und unpathetisch wie seine Sprache ist auch die Wegbeschreibung zum Scheitern der einzelnen. (…) Das ist der Reiz der Erzählungen, die vor allem Leser mögen werden, die lieber Fragen stellen, als fertige Antworten serviert zu bekommen. Denn Scheitern kann jeder, das Warum herauszufinden, ist ein erster Schritt, daraus zu lernen und darum sind die Erzählungen Peter Stamms kein pessimistisches Buch.«
Andreas Berger, MDR 1, 12.4.2011
»Peter Stamms Sprache macht süchtig! ›Seerücken‹ ist feinste Literatur, rein und glitzernd wie ein sündhaftteueres Schmuckstück.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 11.4.2011
»Man fragt sich, warum diese Häufung von Trostlosigkeiten, warum dieses Unentschlossene, Schäbige, Verkorkste dennoch so anziehend wirkt, so bereichernd. Natürlich hat das zum einen mit Peter Stamms Talent zu tun, Stimmungen zu schaffen und Bilder, die an etwas Vertrautem rühren und sich ins Herz schleichen. Zum anderen aber liegt es schlicht an der Tatsache, dass Erzählungen vom Glück glatt aufgehen, das Erfüllte hat an sich selbst genug: der Leser ist nur als Zeuge vonnöten.«
Ingrid Mylo, hr2, Mikado, 11.4.2011
»Knapp, präzise beschrieben und ohne Schnörkel hat Stamm seine überaus lesenswerten Geschichten von den einsamen Menschen entwickelt.«
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 11.4.2011
»Er erzählt einfach, knapp, mit jeweils sehr präzisen Angaben über den Umraum des Geschehens.«
Rainer Hartmann, Kölner Stadtanzeiger, 9.4.2011
»Die Kunst Peter Stamms besteht gerade darin, dass sich trotz aller Kargheit und Präzision stets mehrere Deutungsebenen auftun.«
Gertrude Siefke, Badische Zeitung, 7.4.2011
»Peter Stamm ist ein leiser, lakonischer Erzähler. Kein Wort ist bei ihm überflüssig. Pathos ist ihm fremd.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 6.4.2011
»Seine sachliche, aber immer einfühlsame Prosa erzeugt einen hohen Suchtfaktor.«
Dirk Kruse, Nürnberger Nachrichten, 30.3.2011
»Stamm beherrscht sein Metier, mehr noch als Romancier ist er ein Meister der Kurzgeschichte. Die Anstrengungslosigkeit ist seine große Kunst, das Schwere nicht ganz so schwer und bemüht zu erzählen.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 27.3.2011
»Auf knappem Raum und mit wenigen Worten ganze Lebensgeschichten aufscheinen zu lassen: Das ist eine Kunst, die nur Wenige beherrschen. Peter Stamm gehört dazu.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 26.3.2011
»Kleine große Dramen also, genauestens beobachtet und verdichtet: Da wird die Kurzstrecke zum Riesenleseerlebnis.«
Echo, 4/2011, 25.3.2011
»Peter Stamm stellt in ›Seerücken‹ seine Stärken als Verfasser lakonischer Kurzgeschichten unter Beweis.«
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse, 21.3.2011
»Deshalb ist ›Seerücken‹ in seiner ganzen Unauffälligkeit ein meisterhafter Titel für meisterhafte Texte. (…) Unter den zeitgenössischen deutschsprachigen Erzählern muss man lange suchen, um jemanden zu finden, der sich mit der Subtilität Peter Stamms messen kann. Nach dem großartigen Roman ›Sieben Jahre‹ zeigt sich dieser Autor erneut auf der Höhe seiner Kunst.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 19.3.2011
»In ihrer dahingleitend nebenordnenden Bewegung vom Realen zur Fantasie, von Kleinigkeiten zu Hauptsachen und zurück entwickeln diese Texte oft einen bezwingenden Sog.«
Ekkehard Knörer, taz, 17.03.2011
»Zauderer und Verzagte sind beinah das Markenzeichen des Schweizer Schriftstellers geworden. Aber immer bewahrt er seine Geschöpfe (und uns) vor der Langeweile.«
Michael Allmaier, Die Zeit ,Literatur, 17.03.2011
»Im Erzählungsband ›Seerücken‹ erweist sich der Schweizer Peter Stamm als Meister des kleinen persönlichen Scheiterns, der privaten Katastrophe, die in der Welt wenig Aufsehen erregen wird.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 16.3.2011
»Peter Stamm versteht es, mit sparsamsten Mitteln einen atmosphärisch extrem aufgeladenen Raum aufzubauen«
Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung, 16.3.2011
»Seine Helden sind immer Raupen, nie Schmetterlinge.[…] Der Leser von Peter Stamms Erzählungen hat seine Zeit mit unglücklichen Menschen verbracht. Für ihn ist das keine unglückliche Zeit gewesen.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 14.3.2011
»Wie die Pianistin seiner Erzählung spielt Stamm auf der Klaviatur der späten Romantik, die sich im Widerstreit von Fantasie und Realität eingerichtet hat.« Steffen Martus, Berliner Zeitung, 16.03.2011
»Mehr als je zuvor komprimiert er in seinen besten Momenten einen ganzen Romanstoff auf wenige Seiten. (…) Der Boden des Realismus, auf dem seine Texte stehen, ist schwankend. Darunter lauert das Dämonische. Darin hat Peter Stamm sich bis zur Perfektion ausgebildet.«
Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 14.3.2011
»Wie auch andere Werke von Peter Stamm ist auch dieser Band: Klar geschrieben, beeindruckend nah an den Figuren.«
Pascal Fischer, NDR Kultur, 14.3.2011
»In seinen Kurzgeschichten führt Peter Stamm die Schweizer Kunst des schönen Scheiterns zu neuen Höhen, selten ist es spektakuläres Versagen, meistens ein sachtes Verlöschen von Hoffnung und Zukunft.«
Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.3.2011
»Dabei legt er eine erzählerische Zurückhaltung an den Tag, die so angenehm wie selten ist. Großartig.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeinen Zeitung, 12.3.2011
»Peter Stamm ist ein Realist, kein Pessimist. Aber er ist doch auch ein Menschenfreund.«
Daniela Strigl, Der Standard, 12./13. März 2011
»vom Scheitern in ganz unterschiedlichen Formen legen diese sehr konzentriert dargebotenen Erzählungen immer wieder Zeugnis ab (…) in einem Buch, mit dem Peter Stamm im Ganzen wieder einmal seine erzählerische Bravour unterstreicht.« Deutschlandradio, 11.3.2011
»Liest man (…) die ersten Zeilen einer der zehn Erzählungen von Peter Stamm, wirkt es, als sei die Sprache ein Instrument, das befreit von der Last der dichten, drängenden Beschreibung zu klingen beginnt - und als ob die Klänge Räume zum Atmen schaffen, in denen sich Figuren bewegen können.«
Hans-Jost Weyandt, Spiegel Online, 10.3.2011
»Diese irre, wort- und kommentarlose Szenerie ist durch Peter Stamms behutsame Schreibweise, in der sich die spröde Knappheit mir der äussersten Genauigkeit trifft, gesättigt von den Leerstellen. Das ist seine grosse Kunst.«
Silvia Hess, Luzerner Zeitung, 10.3.2011
»An dem neuen Erzählband überzeugt das Geschick, mit dem Stamm sich seinem Stoff nähert.«
Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 10.3.2011
»Der Erzählton dieser Texte ist, wie die Geschichten selbst, sehr verhalten, das große Thema im kleinen Sprachbild zeigen, in der kleinen Metapher die Abstrahierungsmöglichkeit für den Leser verstecken, das macht eine der literarischen Qualitäten Peter Stamms aus.«
Salli Sallmann, rbb kulturradio, 10.3.2011
»Dass auch der Leser am Schluss wie aus einer fiebrigen Trance erwacht, liegt nicht zuletzt an Stamms brillanter Erzählweise.«
Lucie Machac, Berner Zeitung, 10.3.2011
»Seine Sätze fließen scheinbar einfach dahin, weil die hohe Erzählkunst völlig in sie aufgegangen ist. (…) Der Schweizer Autor ist ein sehr sympathischer Erzähler.«
Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 9.3.2011
»Dem Autor gelingt wieder das Kunststück, die Leser mit den oberflächlich besehen normalsten Dingen in Geschichten zu verwickeln. Die Versuchung, schnell zu lesen, ist gross. Dabei braucht es etwas Zeit, um auch in ›Seerücken‹ zu verfolgen, wie Peter Stamm seine Präzisions-Literatur um eine Linse erweitert.« Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 6.3.2011
»Mit den Erzählungen behauptet Stamm seinen Platz als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schweizer Autoren. Keiner seziert die menschliche Gef
Alexandra Böhm, Sonntagszeitung, 6.3.2011
»Peter Stamm dürfte unter den Endvierzigern in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur derjenige sein, der mit dem geringsten Aufwand an Effekt die seelischen Beschädigungen sogenannter Durchschnittsmenschen einzukreisen weiß. Subtil geht es bei ihm zu, sprachlich, aber auch intellektuell-moralisch. Seine Klugheit und seinen Sinn für das Angemessene, Gesittete verbirgt der Autor eher, als dass er sie herausstellte.«
Tilman Krause, Die Welt, 5.3.2010
»Eigensinnig, mitreissend, brillant: Mit seinen neue Erzählungen ›Seerücken‹ beweist Peter Stamm erneut seine herausragende Begabung. (...) Peter Stamms neue Erzählungen sind furiose Variationen des alten Themas der Selbstfindung – und sie weisen ihn einmal mehr als einen der begabtesten Schweizer Autoren seiner Generation aus.«
Pia Reinacher, Weltwoche, 3.3.2011
»Die Lebens- und Herzensträgheit in ›Seerücken‹ ist eindrücklich und beklemmend: vage Umrisse, unterdrückte Bewegungen - fast so, als ob der Erzähler Wasserfarben in Tarnfarben verwandelt hätte.«
Jutta Person, Cicero, März 2011
emotion, Buchspecial, August 2011
»Er stößt uns damit auf das Rätsel der Literatur selbst: wie es möglich sein kann, dass wir an erfundene Dinge genauso fest glauben wie an etwas, was wir vor Augen haben. Das ist eine Kunst, nach der man süchtig werden kann.«
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 15.7.2011
»Peter Stamm erzählt mit der von ihm gewohnten Meisterschaft zehn (…) Einsamkeitsgeschichten.«
Oliver Seppelfricke, SWR 2, Bücherlese, 2.7.2011
»Stamm beherrscht sein Metier, und die Anstrengungslosigkeit ist seine große Kunst: Das Schwere wird bei ihm nicht ganz so schwer und bemüht erzählt.« Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 9.6.2011
»Nach dem hochgelobten Roman ›Sieben Jahre‹ kehrt Peter Stamm in ›Seerücken‹ zur Form der Erzählung und damit wohl zu seiner größten Stärke zurück.«
Michael Humboldt, Gießener Allgemeine, 14.5.2011
»Stamm braucht keine dramatischen Ereignisse, um den Leser zu fesseln und nachdenklich zu stimmen. Sogwirkung geht vom sachlichen Erzählton aus, in dem er über Menschen berichtet, die dem sogenannten normalen Leben entrückt sind. Unter der ruhigen Oberfläche spürt man stets das beunruhigende Rätsel von Ich und Welt.«
Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 4.5.2011
»Es ist meisterlich, wie Stamm in seinem unverkennbar haarfein trockenen Ton, den er wie kaum ein anderer beherrscht, auf wenigen Seiten ganze Menschenleben in ihrer Bedürftigkeit und Kargheit, ihren Sehnsüchten und Hoffnungen, in ihrem Scheitern und möglichem Gelingen erzählt.«
Gabriele von Arnim, NDR 1, Bücherwelt, 3.5.2011
»Kein Wort ist überflüssig. Peter Stamm in Hochform.«
Irène Weitz, Schweizer Familie, 28.4.2011
»Der studierte Psychologe Stamm beweist sich als fantastischer Kenner des kleinen persönlichen Scheiterns.«
Oberösterreichische Nachrichten, 21.4.2011
»Peter Stamm legt mit dem Band ›Seerücken‹ zehn intensive Erzählungen vor. Seinen bohrenden Blick richtet der eidgenössische Erzähler im neuen Band punktgenau ins entkernte Leben seiner unheroischen Helden.«
Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau, 19.4.2011
»Geradlinig, schnörkellos und unpathetisch wie seine Sprache ist auch die Wegbeschreibung zum Scheitern der einzelnen. (…) Das ist der Reiz der Erzählungen, die vor allem Leser mögen werden, die lieber Fragen stellen, als fertige Antworten serviert zu bekommen. Denn Scheitern kann jeder, das Warum herauszufinden, ist ein erster Schritt, daraus zu lernen und darum sind die Erzählungen Peter Stamms kein pessimistisches Buch.«
Andreas Berger, MDR 1, 12.4.2011
»Peter Stamms Sprache macht süchtig! ›Seerücken‹ ist feinste Literatur, rein und glitzernd wie ein sündhaftteueres Schmuckstück.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 11.4.2011
»Man fragt sich, warum diese Häufung von Trostlosigkeiten, warum dieses Unentschlossene, Schäbige, Verkorkste dennoch so anziehend wirkt, so bereichernd. Natürlich hat das zum einen mit Peter Stamms Talent zu tun, Stimmungen zu schaffen und Bilder, die an etwas Vertrautem rühren und sich ins Herz schleichen. Zum anderen aber liegt es schlicht an der Tatsache, dass Erzählungen vom Glück glatt aufgehen, das Erfüllte hat an sich selbst genug: der Leser ist nur als Zeuge vonnöten.«
Ingrid Mylo, hr2, Mikado, 11.4.2011
»Knapp, präzise beschrieben und ohne Schnörkel hat Stamm seine überaus lesenswerten Geschichten von den einsamen Menschen entwickelt.«
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 11.4.2011
»Er erzählt einfach, knapp, mit jeweils sehr präzisen Angaben über den Umraum des Geschehens.«
Rainer Hartmann, Kölner Stadtanzeiger, 9.4.2011
»Die Kunst Peter Stamms besteht gerade darin, dass sich trotz aller Kargheit und Präzision stets mehrere Deutungsebenen auftun.«
Gertrude Siefke, Badische Zeitung, 7.4.2011
»Peter Stamm ist ein leiser, lakonischer Erzähler. Kein Wort ist bei ihm überflüssig. Pathos ist ihm fremd.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 6.4.2011
»Seine sachliche, aber immer einfühlsame Prosa erzeugt einen hohen Suchtfaktor.«
Dirk Kruse, Nürnberger Nachrichten, 30.3.2011
»Stamm beherrscht sein Metier, mehr noch als Romancier ist er ein Meister der Kurzgeschichte. Die Anstrengungslosigkeit ist seine große Kunst, das Schwere nicht ganz so schwer und bemüht zu erzählen.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 27.3.2011
»Auf knappem Raum und mit wenigen Worten ganze Lebensgeschichten aufscheinen zu lassen: Das ist eine Kunst, die nur Wenige beherrschen. Peter Stamm gehört dazu.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 26.3.2011
»Kleine große Dramen also, genauestens beobachtet und verdichtet: Da wird die Kurzstrecke zum Riesenleseerlebnis.«
Echo, 4/2011, 25.3.2011
»Peter Stamm stellt in ›Seerücken‹ seine Stärken als Verfasser lakonischer Kurzgeschichten unter Beweis.«
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse, 21.3.2011
»Deshalb ist ›Seerücken‹ in seiner ganzen Unauffälligkeit ein meisterhafter Titel für meisterhafte Texte. (…) Unter den zeitgenössischen deutschsprachigen Erzählern muss man lange suchen, um jemanden zu finden, der sich mit der Subtilität Peter Stamms messen kann. Nach dem großartigen Roman ›Sieben Jahre‹ zeigt sich dieser Autor erneut auf der Höhe seiner Kunst.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 19.3.2011
»In ihrer dahingleitend nebenordnenden Bewegung vom Realen zur Fantasie, von Kleinigkeiten zu Hauptsachen und zurück entwickeln diese Texte oft einen bezwingenden Sog.«
Ekkehard Knörer, taz, 17.03.2011
»Zauderer und Verzagte sind beinah das Markenzeichen des Schweizer Schriftstellers geworden. Aber immer bewahrt er seine Geschöpfe (und uns) vor der Langeweile.«
Michael Allmaier, Die Zeit ,Literatur, 17.03.2011
»Im Erzählungsband ›Seerücken‹ erweist sich der Schweizer Peter Stamm als Meister des kleinen persönlichen Scheiterns, der privaten Katastrophe, die in der Welt wenig Aufsehen erregen wird.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 16.3.2011
»Peter Stamm versteht es, mit sparsamsten Mitteln einen atmosphärisch extrem aufgeladenen Raum aufzubauen«
Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung, 16.3.2011
»Seine Helden sind immer Raupen, nie Schmetterlinge.[…] Der Leser von Peter Stamms Erzählungen hat seine Zeit mit unglücklichen Menschen verbracht. Für ihn ist das keine unglückliche Zeit gewesen.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 14.3.2011
»Wie die Pianistin seiner Erzählung spielt Stamm auf der Klaviatur der späten Romantik, die sich im Widerstreit von Fantasie und Realität eingerichtet hat.« Steffen Martus, Berliner Zeitung, 16.03.2011
»Mehr als je zuvor komprimiert er in seinen besten Momenten einen ganzen Romanstoff auf wenige Seiten. (…) Der Boden des Realismus, auf dem seine Texte stehen, ist schwankend. Darunter lauert das Dämonische. Darin hat Peter Stamm sich bis zur Perfektion ausgebildet.«
Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 14.3.2011
»Wie auch andere Werke von Peter Stamm ist auch dieser Band: Klar geschrieben, beeindruckend nah an den Figuren.«
Pascal Fischer, NDR Kultur, 14.3.2011
»In seinen Kurzgeschichten führt Peter Stamm die Schweizer Kunst des schönen Scheiterns zu neuen Höhen, selten ist es spektakuläres Versagen, meistens ein sachtes Verlöschen von Hoffnung und Zukunft.«
Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.3.2011
»Dabei legt er eine erzählerische Zurückhaltung an den Tag, die so angenehm wie selten ist. Großartig.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeinen Zeitung, 12.3.2011
»Peter Stamm ist ein Realist, kein Pessimist. Aber er ist doch auch ein Menschenfreund.«
Daniela Strigl, Der Standard, 12./13. März 2011
»vom Scheitern in ganz unterschiedlichen Formen legen diese sehr konzentriert dargebotenen Erzählungen immer wieder Zeugnis ab (…) in einem Buch, mit dem Peter Stamm im Ganzen wieder einmal seine erzählerische Bravour unterstreicht.« Deutschlandradio, 11.3.2011
»Liest man (…) die ersten Zeilen einer der zehn Erzählungen von Peter Stamm, wirkt es, als sei die Sprache ein Instrument, das befreit von der Last der dichten, drängenden Beschreibung zu klingen beginnt - und als ob die Klänge Räume zum Atmen schaffen, in denen sich Figuren bewegen können.«
Hans-Jost Weyandt, Spiegel Online, 10.3.2011
»Diese irre, wort- und kommentarlose Szenerie ist durch Peter Stamms behutsame Schreibweise, in der sich die spröde Knappheit mir der äussersten Genauigkeit trifft, gesättigt von den Leerstellen. Das ist seine grosse Kunst.«
Silvia Hess, Luzerner Zeitung, 10.3.2011
»An dem neuen Erzählband überzeugt das Geschick, mit dem Stamm sich seinem Stoff nähert.«
Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 10.3.2011
»Der Erzählton dieser Texte ist, wie die Geschichten selbst, sehr verhalten, das große Thema im kleinen Sprachbild zeigen, in der kleinen Metapher die Abstrahierungsmöglichkeit für den Leser verstecken, das macht eine der literarischen Qualitäten Peter Stamms aus.«
Salli Sallmann, rbb kulturradio, 10.3.2011
»Dass auch der Leser am Schluss wie aus einer fiebrigen Trance erwacht, liegt nicht zuletzt an Stamms brillanter Erzählweise.«
Lucie Machac, Berner Zeitung, 10.3.2011
»Seine Sätze fließen scheinbar einfach dahin, weil die hohe Erzählkunst völlig in sie aufgegangen ist. (…) Der Schweizer Autor ist ein sehr sympathischer Erzähler.«
Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 9.3.2011
»Dem Autor gelingt wieder das Kunststück, die Leser mit den oberflächlich besehen normalsten Dingen in Geschichten zu verwickeln. Die Versuchung, schnell zu lesen, ist gross. Dabei braucht es etwas Zeit, um auch in ›Seerücken‹ zu verfolgen, wie Peter Stamm seine Präzisions-Literatur um eine Linse erweitert.« Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 6.3.2011
»Mit den Erzählungen behauptet Stamm seinen Platz als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schweizer Autoren. Keiner seziert die menschliche Gef
Alexandra Böhm, Sonntagszeitung, 6.3.2011
»Peter Stamm dürfte unter den Endvierzigern in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur derjenige sein, der mit dem geringsten Aufwand an Effekt die seelischen Beschädigungen sogenannter Durchschnittsmenschen einzukreisen weiß. Subtil geht es bei ihm zu, sprachlich, aber auch intellektuell-moralisch. Seine Klugheit und seinen Sinn für das Angemessene, Gesittete verbirgt der Autor eher, als dass er sie herausstellte.«
Tilman Krause, Die Welt, 5.3.2010
»Eigensinnig, mitreissend, brillant: Mit seinen neue Erzählungen ›Seerücken‹ beweist Peter Stamm erneut seine herausragende Begabung. (...) Peter Stamms neue Erzählungen sind furiose Variationen des alten Themas der Selbstfindung – und sie weisen ihn einmal mehr als einen der begabtesten Schweizer Autoren seiner Generation aus.«
Pia Reinacher, Weltwoche, 3.3.2011
»Die Lebens- und Herzensträgheit in ›Seerücken‹ ist eindrücklich und beklemmend: vage Umrisse, unterdrückte Bewegungen - fast so, als ob der Erzähler Wasserfarben in Tarnfarben verwandelt hätte.«
Jutta Person, Cicero, März 2011
Über Peter Stamm
Interview zum Buch
Ein Gespräch mit Peter Stamm über das Wesen der Liebe, das Glück des Schreibens und seinen neuen Roman ›Sieben Jahre‹, 12.08.2009
Fischer Verlag: Alexander, der Held in Ihrem neuen Roman ›Sieben Jahre‹, lebt mit seiner Frau Sonja, sie ist schön und erfolgreich und müsste ihn – von außen betrachtet – glücklich machen. Ohne etwas vorwegzunehmen: Sie tut es nicht. Jedenfalls hat er eine Geliebte, Iwona, eine eher unattraktive, eher graue Frau, die ein sehr einfaches Leben führt. Für den Leser ist diese Liebschaft, die sich zu einer Amour fou auswächst, überraschend. War auch für Sie diese Liebe überraschend?
Peter Stamm: Die Beziehung zur unscheinbaren Iwona war der Ausgangspunkt der Geschichte. Was mich interessierte, war die Macht, die ein Mensch über uns hat, wenn er uns liebt. Was Alex an Iwona bindet, ist nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern ihre bedingungslose Hingabe. Auf das Thema bin ich in Witold Gombrowicz' Stück ›Ivonne, Prinzessin von Burgund‹ gestoßen, in dem der Prinz aus einer Art Überdruss die hässlichste Frau zu seiner Ehefrau wählt und sie dann nicht mehr loswird, weil er, wie er sagt, »in ihr« ist. Aus dem Stück hat meine Figur auch ihren Namen. Es war schwierig, eine unattraktive Figur zu schaffen, ich habe gemerkt, dass Hässlichkeit sehr schwer zu definieren ist und mehr mit dem Charakter als mit dem Aussehen zu tun hat. Auf eine komplizierte Art ist Iwona ja doch attraktiv. Überraschend – und manchmal schockierend – war für mich, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Iwona hat, vielleicht gerade weil sie unattraktiv ist, einen sehr starken Willen, sie ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um ihr Ziel zu erreichen. Wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgeht, ist zum Beispiel ziemlich schockierend.

