Antje Rávic Strubel

Sturz der Tage in die Nacht

Roman
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-075136-2
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Buchdetails

Roman
448 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-075136-2
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Cover »Sturz der Tage in die Nacht«
Sturz der Tage in die Nacht
Preis € (D) 16,99
ISBN: 978-3-10-401600-9

Inhalt

Antje Rávic Strubel erzählt von einer ungewöhnlichen und unabwendbaren Liebe und von den langen Schatten eines untergegangen politischen Systems.

Eine Insel in der Ostsee. Der junge Erik verliebt sich in die scheinbar unergründliche Vogelforscherin Inez. Aber die beiden werden beobachtet. Ohne es zu ahnen, sind sie längst in eine politische Intrige verstrickt. Die geschützte Insel wird zum schutzlosen Ort. Ein Roman, der von einer großen Liebe erzählt, von den Erinnerungen, Legenden und Lügen unserer Gegenwart, aber auch vom Glück, das im Vergänglichen liegt.

Pressestimmen

»›Sturz der Tage in die Nacht‹ ist ein poetischer Thriller über Moral und Unmoral, der den Leser nach einer Ouvertüre von 150 Seiten nicht mehr loslässt.« Stuttgarter Nachrichten, 17.2.2012

»Antje Rávic Strubel ist ein beeindruckender Roman gelungen, in dem das Meer ebenso bedeutend ist, wie die Geschichte zwischen Inez und Erik. Überzeugend gelingt es der Autorin in ›Sturz der Tage in die Nacht‹, Naturbeobachtungen ins Verhältnis zur Historie zu stellen.«
Michael Opitz, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 23.1.2012

»Man hat es mit einem packenden Opus zu tun, der thrillerartige, ja reißerische Elemente einbindet, ohne deshalb sprachlich je trivial anzumuten.«
Ulf Heise, Märkische Allgemeine, 30.12.2012

»Ein kleines Wunderwerk der zeitgenössischen Prosa-Literatur. (…) meisterlich.« Fritz J. Raddatz, Literarische Welt, 10.12.2011

»Strubels Worte sind scharf, distanziert und überziehen das warme nördliche Licht mit eisigem Weltschmerz.«
Andrea Fopp, Basler Zeitung, 2.12.2011

»Keine Frage also: Die Lektüre lohnt!«
Heidi Ossenberg, Badische Zeitung, 18.11.2011

»eine außerordentliche Schriftstellerin. (…) verführt die Leser dazu mitzudenken und mitzufühlen und die Natur ist der Seelenspiegel ihrer Figuren. (…) ein mutiger literarischer Wurf.«
Wolfgang Herles, ZDF/Das Blaue Sofa, 4.11.2011

»...Antje Rávic Strubel und ihrem psychologischen Kammerspiel ›Sturz der Tage in die Nacht‹ eine der suggestivsten Sprachkünstlerinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. (…) Über dieses hochkomplexe Sprachkunstwerk ist schon viel geschrieben worden.«
Tilman Krause, Literarische Welt, 29.10.2011

»starkes Buch einer Schriftstellerin, die mit faszinierender Stimme erzählt.«
Carina Lautenbacher, Donaukurier, 27.10.2011

»Kaum ein anderes Buch hat in der jüngeren Vergangenheit ähnlich bewegend und bedrückend die unausgesprochenen Nachwirkungen der DDR zum Thema gemacht. Allein schon deshalb gehört ›Sturz der Tage in die Nacht‹ zu den wichtigsten Romanen des Jahres.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, B 2, 22.10.2011

»(…) Für das eigentliche Kernstück der Liebesgeschichte findet Antje Rávic Strubel eine bezaubernd unprätentiöse, fern allen Voyeurismus liegende Erzählweise, die ihr literarisches Können und die Bereitschaft, erzählend Beziehungen und ihre Abgründe unvoreingenommen zu erkunden, ein weiteres Mal deutlich macht.«
Sibylle Birrer, NZZ, 20.10.2011

»Von ganz anderer Kraft ist die raue Natur. Wenn auch mitunter überdeutlich, gerät ihre sprachliche Gestalt zu großer Literatur.«
Wolfgang Mahlow, Nordkurier, 15.10.2011

»Keinen DDR-Aufarbeitungsroman hat die Autorin geschrieben, eher eine Parabel über den freien Menschen, der plötzlich gewahr wird, dass um ihn ein Käfig ist, aus dem er nicht fliehen kann.«
Martin Hatzius, Neues Deutschland, 13.10.2011

»Antje Rávic Strubel verschmäht nicht die Mittel des Unterhaltungsromans und des Melodrams, sie setzt auf die Techniken der Spannungsdramaturgie und hantiert geschickt mit dem Instrumentarium von Geheimnis, Aufdeckung und Enthüllung.«
Sigrid Löffler, Falter, 12.10.2011

»Mein Lieblingsroman, den ich für ästhetisch auch aufregender halte als Ruges Roman ›In Zeiten des abnehmenden Lichts‹, ist ›Sturz der Tage in die Nacht‹ von Antje Ravic Strubel, wo der lange Arm der Stasi mit einer Inzestgeschichte kombiniert wird. Das klingt nach Kolportage, aber ich finde, sie macht das ästhetisch eben doch sehr gelungen.«
Denis Scheck, Deutschlandradio, 11.10.2011

»Strubels sicherer Stil, die bemerkenswert einfühlsamen Dialoge und das verführerische Spiel mit Motiven verleihen ihm einen Sog, dem auch mehrere Perspektivwechsel nichts anhaben können.«
Irene Binal, ORF, Ö1. Ex Libris, 9.10.2011

»Strubels Charakterzeichnungen changieren gekonnt zwischen psychologischer Tiefe, realistischer Finesse und diskreter Opakheit. (…) atemberaubend gut erzählt.«
Ina Hartwig, Die Zeit, Literaturbeilage, 6.10.2011

»Politisch brillant, emotional packend, poetisch.«
Neue Presse, 4.10.2011

»Sinnlich und von schwerer Symbolik.«
EMMA, Oktober 2011

»Ein ganz besonderer Lesegenuss.«
Buchjournal 4/2011

»Antje Ravic Strubel ist eine versierte Netzflickerin; ihr Spiel mit Ungewissheiten und Andeutungen schafft seine eigene spinnwebende Aura.«
Ruth Bender, Kieler Nachrichten, 28.9.2011

»Im Gedächtnis haften bleibt allerdings die atmosphärische Dichte der Stimmung auf der Vogel-Insel, eine wilde, glückverheißende Gegenwelt der reinen Naturkräfte, die doch gegen das grundböse Kalkül der Eindringlinge aus der DDR Vergangenheit nicht bestehen kann.«
Sigrid Löffler, Radio Bremen, 15.9.2011

»Eine Meisterin feinster, sinnlicher Beobachtungen ist hier am Werk, ein Talent, das auch diesem Buch seine besonderen Qualitäten verleiht.«
Nicole Henneberg, Der Tagesspiegel, 12.9.2011

»Magisch angezogen von dem hier ausgebreiteten Seelendrama vertieft man sich beglückt in dieses Buch. Das Glück wäre vollständig, wenn es den Buchpreis bekäme.«
Tilman Krause, Die Welt, 10.9.2011

»Antje Rávic Strubels Roman ist voller feiner Beobachtungen, geschrieben in einer beeindruckenden Prosa.«
literaturkurier, 8.9.2011

»Das Evozierende solcher Zwischenwelten, die atmosphärische Verdichtung von etwas Unfassbarem ist die Stärke dieser Autorin, das Ergründen psychischer Ränder und Grauschattierungen.«
Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 5.9.2011

»Rávic Strubel erzählt eine bewegte Geschichte. Sie ist so bewegt wie die Ostsee, wenn der Wind mit dem Wasser spielt.«
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur, 5.9.2011

»Antje Rávic Strubels Geschichte könnte also für die deutsche Literatur insgesamt stehen. Denn das beherrschende Thema dieses Bücherherbstes ist, wieder einmal und auffälliger als je zuvor, die DDR.«
Richard Kämmerlings, Welt am Sonnatg, 4.9.2011

»Antje Ravic Strubels spannender Roman über Lebensentwürfe und Biografien liest sich fast wie ein Krimi.«
Cosmopolitan, September 2011

»Helligkeit, Geräumigkeit, das sind die ersten Eindrücke in diesem kühn komponierten Roman (…) sehr vitale Gefühle: Empörung, Verzweiflung und Trauer, Wut, auch Hass.«
Hans-Jost Weyandt, Spiegel Online, 31.8.2011

»Der Autorin gelingt dabei gleich Mehreres: Sie fängt die Atmosphäre auf der sturmumtosten Insel hervorragend ein, sie vermag es, dem Leser die Faszination der Vogelkunde anhand der tief tauchenden Lummen und Alken zu vermitteln, und sie hat die Arbeit der Stasi und das dumpfe Klima, das in der DDR noch in den 1980er-Jahren herrschte, genau recherchiert.«
Andreas Schröter, Ruhr Nachrichten, 29.8.2011

»Ein seltsames Raunen und Ahnen beherrscht die dichte Atmosphäre dieses Romans, der immer tiefer in die DDR-Zeit zurückführt und schließlich das Ausmaß einer griechischen Tragödie erhält.«
Andrea Gerk, NDR, 25.8.2011

»Diese Geschichte zeigt: Der lange Arm der Vergangenheit greift immer - irgendwann. Aber die Autorin gönnt ihren Figuren eine Zukunft. Auch das hebt ihren Roman aus der Reihe trister DDR-Retro-Literatur hervor. Und es lässt Antje Ravic Strubel einen der schönsten letzten Sätze überhaupt schreiben. Aber, der wird hier nicht zitiert, den muss man selbst lesen.«
Sybille Hasenclever, NDR Info, 23.8.2011

»Sie öffnet den Roman der Zeitgeschichte und erzählt spannend, ja dramatisch von dem Beben und Nachbeben der DDR. Das ist viel für einen einzigen Roman. Die 1974 geborene Autorin bewältigt ihr Programm mit viel Übersicht, mit dramaturgischer Finesse und mit ihren überzeugenden literarischen Mitteln.« Südkurier, 19.8.2011

»Lichter als sonst, leichter, luftiger, konkreter auch als je bei Antje Ravic Strubel. Aber nicht weniger tiefenscharf, nicht weniger präzise und dennoch rätselvoll schwebend, melodiös in der Sprache und schön in den Bildern.«
Elmar Krekeler, Welt Kompakt und Welt Online, 17.8.2011

»Dicht auf den Fersen ist ihnen eine der großen Stilistinnen unserer Tage, die mit jedem Buch besser wird: Antje Ravic Strubel. Jetzt legt sie mit ›Sturz der Tage in die Nacht‹ eine raffinierte Geschichte über das Fortwirken der DDR vor.«
Tilman Krause, Die Welt, 17.8.2011

»Die 1974 geborene Autorin bewältigt ihr Programm in dem Roman ›Sturz der Tage in die Nacht‹ mit viel Übersicht, mit dramaturgischer Finesse und mit ihren überzeugenden literarischen Mitteln.«
Harald Loch, Nürnberger Nachrichten, 16.8.2011

»Für kurze Augenblicke ist man versucht zu glauben, Ravic Strubel habe einen leichten Roman geschrieben. (…) Aber natürlich wird die Geschichte inhaltsschwer, verstörend sogar, und die Autorin fährt ein in menschliche Untiefen wie in ein Bergwerk. Es ist ein echter Strubel-Roman.«
Gabriele von Arnim, Die Welt, 13.8.2011

»Auch wenn im diesjährigen Bücherherbst mal gerade die ersten Blätter gefallen sind: der Roman von Antje Ravic Strubel besitzt die Potenz unter den interessantesten und wichtigsten zu sein.«
Carsten Wist, Antenne Brandenburg, 11.8.2011

Über Antje Rávic Strubel

Antje Rávic Strubel wurde 1974 geboren und lebt in Berlin. Sie veröffentlichte die Romane ›Offene Blende‹ (2001), ›Unter Schnee‹ (2001), ›Fremd Gehen. Ein Nachtstück‹ (2002), ›Tupolew 134‹ (2004) und ›Vom Dorf. Abenteuergeschichten zum Fest‹ (2007). Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, ›Kältere Schichten der Luft‹ (2007) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Rheingau-Literatur-Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet, ›Sturz der Tage in die Nacht‹ stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

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Foto: Zaia Alexander
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