Tana French

Totengleich

Roman
Hardcover
Preis € (D) 16,95 | € (A) 17,50 | SFR 24,50
ISBN: 978-3-502-10192-5
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Buchdetails

Roman
784 Seiten, Geb.mit SU
Scherz Verlag
ISBN 978-3-502-10192-5
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
lieferbar
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ISBN: 978-3-596-17543-7
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ISBN: 978-3-10-400105-0

Inhalt

Dem Tod wie aus dem Gesicht geschnitten
Als die junge Polizistin Cassie Maddox in ein verfallenes Cottage außerhalb von Dublin gerufen wird, schaut sie ins Gesicht des Todes wie in einen Spiegel: Die Ermordete gleicht ihr bis aufs Haar. Wer ist diese Frau? Wer hat sie niedergestochen? Und hätte eigentlich Cassie selbst sterben sollen? Keine Spuren und Hinweise sind zu finden, und bald bleibt nur eine Möglichkeit: Cassie Maddox muss in die Haut der Toten schlüpfen, um den Mörder zu finden. Ein ungeheuerliches Spiel beginnt.
»Ich kannte sie von irgendwoher, hatte das Gesicht schon tausendmal gesehen. Dann trat ich einen Schritt vor, um genauer hinzuschauen, und die ganze Welt verstummte, gefror, während Dunkelheit von allen Seiten herantobte und in der Mitte gleißend weiß nur das Gesicht der jungen Frau blieb, denn das war ich.«

Pressestimmen

»Die lesende Welt ist in zwei Lager geteilt: Die einen lieben Krimis, die anderen halten sie für Zeitverschwendung. Aber alle Jubeljahre erscheint ein Buch, das Frieden schafft zwischen den Parteien. So ein Buch ist ›Totengleich‹. (…) Man möchte keine der fast 800 Seiten missen.«
Angela Wittmann, Brigitte, 2.1.2010

»›Totengleich‹, der gleichfalls bei Scherz erschienene Nachfolger ihres viel umjubelten Debüts ›Grabesgrün‹, ist […] voller fataler Volten, reich an Höchstspannung – und geadelt durch einen Plot, der individuelle Schuld in den Exzess sowie die Hauptfiguren beinahe in den Wahnsinn treibt.
[…] entspinnt sich eine dichte Geschichte, in der zusehends fragwürdig wird, wer nun der Jäger ist und wer der Gejagte. Dabei ist das in der Schauerromantik bewährte Motiv des Doppelgängers nur einer von vielen Verstörungstricks der begnadeten Spannungserzählerin Tana French.«
Hans Lick, die Welt, 31.10.2009

»Tana Frenchs zentrale Themen sind, wie schon in ›Grabesgrün‹, Wahrheit und Lüge. Daraus macht sie eine lebendige, stellenweise poetische und außerordentlich spannende Geschichte, deren Explosivkraft nicht in äußerem, sondern in innerem Geschehen liegt. Tana French kann Atmosphären schaffen, Ängste und Hoffnungen lebendig werden lassen. Und sie kann Bilder von poetischer Eindringlichkeit schreiben. Dieses Buch ist ein Glücksfall.«
Gertrud Lehnert, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 28.10.09

»Tana French schreibt völlig losgelöst von den herkömmlichen Krimipfaden. Sie schreibt eigenwillig, intensiv, leuchtet alle Begebenheiten der Geschichte und die Ecken und Kanten ihrer Figuren bis ins kleinste Detail aus. Diese Komplexität des Ganzen gepaart mit dem fabelhaften Erzählstil machen aus Tana Frenchs Büchern wahre Kunstwerke des Kriminalromans«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 5.10.09

»Autorinnen wie Minette Walters und Elizabeth George, Val McDermid und Ruth Rendell alias Barbara Vine haben in den letzten zwanzig Jahren die Maßstäbe in diesem bestsellerverdächtigen Subgenre gesetzt und werden von ihren Fans als Krimiköniginnen verehrt. Die Erbfolge ist gesichert: Tana French, Jahrgang 1973, ist viel jünger als ihre Kolleginnnen, aber spätestens mit ihrem zweiten Roman hat sie Anspruch auf einen Platz am Tisch der Königinnen angemeldet.«
Kolja Mensing, Der Tagesspiegel, 23.8.09

»Spannung auf hohem literarischen Niveau ist das Markenzeichen von Tana French. [...] Psychologisch subtil, extrem spannend – eben typisch Tana French!«
Büchermenschen, 14.9.09

»Tana French ist eine Meisterin des gepflegten Understatements.«
Jochen König, krimi-couch.de, 11.9.09

»›Totengleich‹ ist ein spannender Thriller, doch auch mehr als das. Manchmal scheint Cassies Verwandlung besser zu gelingen als es ihren Kollegen lieb sein kann. Manchmal geht es nicht um einen Fall, der gelöst werden soll, sondern darum, einfach weiterzuspielen, so als seien Tod und Verfall nur ein schrecklicher Irrtum gewesen.«
Ulrich Baron, Spiegel online, 9.9.09

»…und es ist vor allem bestmögliche Unterhaltung auf einem sprachlich sehr überzeugenden und stets stimmigen Niveau. […] Dieser Kriminalroman ist glänzend konzipiert und nicht weniger brillant umgesetzt.«
Westfalenpost, Andreas Thiemann, 3.9.09

»Der Roman überzeugt durch einzigartige Charaktere, psychologisches Feingefühl und ungeheure Spannung – und schafft so das fast Unmögliche: Er ist noch besser als sein Vorgänger.«
Für Sie, 1.9.09

»Zweifelsohne zählt Tana French zu den ganz großen Begabungen in diesem Genre – und nach ›Totengleich‹ kann man kaum mehr erwarten, einen dritten Roman mit Cassie zu lesen.«
Margarete Schwarzkopf, Norddeutscher Rundfunk, 1.9.09

»Tana Frenchs neuer Roman erinnert an Daphne du Mauriers großen Klassiker ›Rebecca‹. (…) Ihr zweites Buch ist wieder ein atmosphärisch dichter, gruselig wohliger und vor allem psychologisch tiefgründiger Krimi. […] Kompakt, dick, wunderbar: ›Totengleich‹ ist ein echter Schmöker!«
Freundin, 26.8.09

Krimi von seltener und preisverdächtiger Qualität.«
Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung, 26.8.09

»Atemberaubend und kraftvoll erzählt.«
HÖRZU, 21.8.09

»Mit Spaß am literarischen und kriminalistischen Verwirrspiel entführt Tana French in eine Welt wie aus einem Brontë-Roman, […]. Mit sicherem Gespür für Psychologie und Handlungsbogen entwickelt Tana French aus dem Beziehungsgeflecht der Figuren die Spannung des immerhin knapp 800 Seiten starken Romans, die sich kontinuierlich bis zum Showdown steigert. Vor allem tut sie das in einer luziden, zarten und immer wieder überraschend poetischen Prosa.«
Kathrin Fischer, buchjournal, 1.8.09

»Die junge Irin Tana French übertrifft mit ihren zweiten Roman noch die großen Erwartungen, die sie mit ihrem Debüt ›Grabesgrün‹ geweckt hatte.«
bücher, 1.8.09

»›Totengleich‹ bewegt sich auf so hohem literarischen Niveau wie der Vorgänger; Tana French ist ohne Zweifel dabei, sich in die Oberklasse der Kriminalautoren zu schreiben.«
Schnüss, 1.8.09

»Der Autorin ist ein Werk gelungen, das vor Sprachgewalt und Beobachtungsgabe nur so strotzt. Spannend.«
Zevener Zeitung, 13.7.09

»[…] Tana French, überzeugt tatsächlich mit Qualitäten, die man üblicherweise bei gestandenen Autorinnen und Autoren vorfindet. […] Die Autorin legt einen ungewöhnlichen Krimi vor, der psychologische Studie genau so ist wie ein fährtenreiches Suchspiel mit ungewissem Ausgang. Man darf auf die Fortsetzung gespannt sein.«
Urner Wochenblatt, 8.7.09

»Eigentlich ein klassisches Szenario von Krimis – doch die bereits für ihren Erstling ›Grabesgrün‹ ausgezeichnete Autorin entwickelt spannende Psychogramme fernab üblicher Opfer-Täter-Klischees«
Frau und Mutter, 1.12.09

Ein superspannendes Szenario sorgt für wohlige Gänsehaut.
BZ, 8.11.09

»ein atemberaubender Thriller.«
Freizeit Illustrierte, 1.10.09

»Psychologisch dichter Kriminalroman, der von Anfang bis Ende fesselt.«
Vorsicht, 1.2.2010

»Gleich ihr erster Krimi ›Grabesgrün‹ wurde mit dem Edgar Allan Poe Award für das beste Debüt ausgezeichnet und begeisterte Kritiker wie Leser. Mit diesem hohen Standard kann auch ›Totengleich‹ mithalten.«
Bielefelder, 1.2.2010

Über Tana French

Tana French ist die junge Bestsellerstimme des anspruchsvollen Kriminalromans. Ihre tiefgründigen, hochspannenden Romane um Täter, Opfer und Ermittler aus dem Dubliner Universum finden sich regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten in aller Welt. Tana French wuchs in Irland, Italien und Malawi auf, machte eine Schauspielausbildung am Dubliner Trinity College und arbeitete für Theater, Film und Fernsehen. Für ihre Kriminalromane wurde sie international vielfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Dublin.

Mehr über Tana French

Tana French
Foto: Gaby Gerster


Interview zum Buch

Interview mit Tana French , 12.08.2009
»Unsere Identität ist etwas sehr Verletzliches«

Im Roman ›Totengleich‹ geht es um ein Verwirrspiel mit dem Selbstbild. Krimiautorin Tana French über die Suche der Künstler nach Wahrheit, die Rolle Irlands und seiner Geschichte in ihrem Buch und die Bedeutung ihrer Schauspielausbildung für ihre literarische Arbeit.
db-mobil: In ›Totengleich‹ muss eine Ermittlerin den Mörder ihrer eigenen Doppelgängerin finden. Woher kam die Idee?
Tana French: Es begann bei einem Gespräch mit Freunden im Pub – so wie in Dublin eigentlich alles bei einem Gespräch im Pub beginnt … Wir redeten über die Theorie, dass jeder Mensch irgendwo ein Double hat. Wir fragten uns, wie es wohl wäre, seinem Double zu begegnen. Hätte man Gemeinsamkeiten,
abgesehen von den äußeren Ähnlichkeiten? Würde es die eigene Identität ins Wanken bringen, gerade wenn man im Moment der Begegnung vielleicht psychisch nicht so stabil wäre? Aus dieser Grundidee entstand ›Totengleich‹: Die Polizistin Cassie Maddox kommt zu einem Tatort und findet ein Mordopfer vor, das ihr nicht nur bis aufs Haar gleicht, sondern auch noch ihre alte Undercover-Identität benutzt hat – Lexie Madison. Cassie muss in Lexies Haut und Leben schlüpfen, um den Mörder aus seinem Versteck zu locken.
Totengleich
 

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Hörprobe

Tana French
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