Wells Tower

Alles zerstört, alles verbrannt

Erzählung/en
Hardcover
Preis € (D) 18,95 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-10-080031-2
lieferbar
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Buchdetails

Erzählung/en
272 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-080031-2
Aus dem Amerikanischen von Malte Krutzsch und Britta Waldhof
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

›Best Book of the Year‹ New York Times 2009: »Witzig, überraschend und von rauer Schönheit.« Vanity Fair

Ein Mann wird zu Hause rausgeworfen, nachdem seine Frau innen auf der Windschutzscheibe einen Fußabdruck entdeckt hat, der nicht ihr eigener ist. Zwei sommerbetäubte Teenagerinnen rechnen draußen in den Wäldern miteinander ab. Wikinger überfallen eine bereits mehrfach geplünderte Insel in der Hoffnung, durch Blutvergießen und Brandschatzen ihre Winterdepressionen zu überwinden. Wells Towers Geschichten sind bevölkert von verkrachten Existenzen und Außenseitern: versoffene Träumer, unglückliche Väter und missratene Söhne. ›Alles zerstört, alles verbrannt‹ verbindet elektrisierende Erzählkraft mit bissigem Witz – Short Stories in der Tradition von Hemingway und Carver. Ein sensationelles Debüt von einem der aufregendsten amerikanischen Nachwuchsautoren.

Pressestimmen

»ein auf altmodische Weise überraschend frisches und witziges Werk.« zuckerkick, 7.5.2012

»So präsentiert sich hier ein jugendlicher, zugleich wunderbar altmodischer Erzähler, dessen Kunst darin besteht, die verborgene Ordnung zwischenmenschlicher Beziehungen aufzuspüren und offenzulegen.«
Peter Henning, Frankfurter Rundschau, 21.4.2012

»Mit grosser Tiefenschärfe erzählen die Storys von den Spannungen der Figuren, schlagen Volten, beleuchten und verdichten das Geschehen schlagartig.«
Tilman Urbach, Neue Zürcher Zeitung, 11.4.2012

»Dass der ehemalige Journalist das Schreiben von Kurzgeschichten meisterhaft beherrscht, hat mit ›Alles zerstört, alles verbrannt‹ bewiesen.«
Britta Janssen, Wetzlarer Neue Zeitung, 24.2.2012

»fabelhaft fettfreie Storysammlung«
Peter Henning, Berliner Zeitung, 23.2.2012

»umstandslos bringt Wells Tower eine Familie an ihr Ende, und so drängend und kraftvoll bringt er seine Erzählungen voran. Ihre schlanken und klaren Sätze erinnern an die großen Traditionen der klassischen amerikanischen Short Story.« Frank Meyer, Deutschlandradio Kultur, 24.1.2012

»Mit lockerem, aber kontrolliertem Erzählstil und nüchtern-lakonischer Sprache stehen Towers brillante Short Stories durchaus in der Tradition von Hemingway. (…) Eine ganz eigene Note besitzen Towers Sprachbilder.«
Nicole Sütterlin, Basler Zeitung, 15.1.2012

»Liebevoll beschäftigt sich Wells mit seinen geplagten Charakteren. Man folgt ihm gerne. Auch in einem Rutsch. Alle zehn Geschichten lang.«
Michaela Adick, Heilbronner Stimme, 3.1.2012

»Gut beobachtet, fein beschrieben und mit magischen Momenten der Klarsicht ausgestattet, sind dies neun von der Kritik hochgelobte und für den Leser unterhaltsame Geschichten über Versager und Gescheiterte, die es sich mit ihren Frauen, Gott und der Welt verscherzt haben und mit ehrenwertem Bemühen alles immer noch schlimmer machen.«
XAVER Stadtmagazin, Januar 2012

»Ein psychologisch glaubwürdiges Buch, ohne Schnickschnack.«
Christoph Schröder, KulturSpiegel, Dezember 2011

»Tower kann schreiben, und wie.«
Journal Frankfurt, 25.11.2011

»Kurzgeschichten, so wie sie sein müssen. Wells Tower hält sich nicht lange auf. Er springt gleich mittenrein ins Leben seiner verkorksten Helden und leuchtet ihnen ins Herz. ›Alles zerstört, alles verbrannt‹ ist melancholisch, brutal, sehr amerikanisch und sehr faszinierend.«
rbb, Radio Fritz, 16.11.2011

»Abwechslungsreich sind die neun Texte des Bandes, der zu den seltenen Kurzgeschichtensammlugnen zählt, deren Lektüre man auf de ersten Seite beginnt und mit der letzten beendet, da man begonnen hat, dem Autor zu vertrauen.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.10.2011

»Short Stories wie sie sein müssen – keine langsame Dämmerung, sondern aus dem Nichts volles Licht auf Charaktere, Stimmung, Wege, die sich kreuzen, Schicksale. Der reine Stoff wie bei Hemingway, hochprozentig!«
Udo Feist, WDR 4, 4.10.2011

»Wells Tower hat ein Faible für verkrachte Existenzen und Außenseiter. (…) ihnen widmet er seinen ersten Band voller augenzwinkernder Erzählungen.« Cosmopolitan, Oktober 2011

»grandiose Erzählungen.(…) Alle so raffiniert, präzise und bissig, dass man sie gleich noch mal lesen möchte.«
Myself, Oktober 2011

»Ein wirklich großartiges und außergewöhnliches Debüt.«
Susann Grunert, Ostthüringer Zeitung, 1.10.2011

»Tower spielt elegant mit Realismus und metaphorischer Überhöhung und nutzt mit Vorliebe das ländliche Amerika der Gegenwart für Szenen, die oft wie Proben aus dem absurden Theater wirken.«
Sacha Verna, NZZ am Sonntag, 25.9.2011

»Ein höchst gelungenes Werk voller emotionaler Kraft.«
Michael Lehmann-Pape, div. online Portale, 21.9.2011

»Towers hält seine Beschreibungen schlicht, ebenso seine Dialoge. Seine Beobachtungen sind klar und erscheinen deshalb umso härter.«
Simon Welebil, ORF FM4, 15.9.2011

»Es ist schön, dass es immer wieder Bücher gibt, die sich auf die eine oder andere Weise aus der Flut von Neuerscheinungen herausheben, neugierig machen – und auch glücklich, weil sie dem Leser das Gefühl vermitteln, etwas Wunderbares entdeckt zu haben.«
Walter Eigenmann, Glarean Magazin, 12.9.2011

»Wer Alice Munro liebt, wird auch ihren Landsmann Wells Tower mögen. (…) Witzig, überraschend und temporeich bringt der Autor das desaströse Leben seiner Figuren - sympathische Loser und Außenseiter - auf den Punkt.«
Brigitte Heft 20, Dossier zum Leseherbst 2011, ET 7.9.2011

»Dank Wells brillantem Erzählstil kann man gar nicht mehr von dieser Lektüre lassen.«
Sonntags-Anzeiger Siegerland, 4.9.2011

»Feiern wir Wells Tower schon jetzt für seine ›Stories‹: mit den verschrobenen Figuren, exakten Beobachtungen, einer klaren, unprätentiösen Sprache.(…) Den Namen unbedingt merken.«
NEON, 1.9.2011

»Wells Tower ist vor zwei Jahren beinahe aus dem Nichts auf die Bühne des literarischen Lebens gesprungen: mit einem Bündel von Kurzgeschichten, die so leicht und sicher erzählt, so klug komponiert sind, als habe der Autor sein Leben lang nichts anderes gemacht.«
Hannes Stein, Welt am Sonntag, 21.8.2011

»Er kann in wenigen Sätzen scheinbar komplette Welten entstehen lassen, er beherrscht die erste, dritte und sogar die zweite Person, seine Dialoge sitzen.« Wieland Freund, Die Literarische Welt, 20.8.2011

»Wunderbare Kurzgeschichten über komplizierte Familienkonstellationen«
Felix Bayer, Musikexpress, 17.8.2011

»So präsentiert sich uns ein jugendlicher, gleichsam wunderbar altmodischer Erzähler, dessen besondere Kunst darin besteht, die verborgene Ordnung zwischenmenschlicher Beziehungen aufzuspüren und offenzulegen: eine Atmosphäre genussvollen Erschreckens entsteht, und wir werden beim Lesen zu atemlosen Betrachtern unserer selbst.«
Peter Henning, WDR3, Passagen, 15.8.2011

Über Wells Tower

Wells Tower wurde 1973 in Vancouver geboren und studierte an der Columbia University. Seine Erzählungen wurden unter anderem in ›The New Yorker‹ und ›The Paris Review‹ veröffentlicht und mehrfach ausgezeichnet. In den USA wird Tower bereits als einer der besten Nachwuchsautoren der amerikanischen Literatur gefeiert. Seit 2010 steht er auf der renommierten Liste der »20 besten Schriftsteller unter 40« des ›New Yorker‹. Wells Tower lebt in Brooklyn und Chapel Hill, North Carolina. Er schreibt gerade an seinem ersten Roman.

Mehr über Wells Tower

Wells Tower
Foto: Jimmy Fountain
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