Roger Willemsen

Auf entlegenen Posten

Hörbuch
Preis € (D) 14,95 | € (A) 15,40 | SFR 22,90
ISBN: 978-3-941168-69-5
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Buchdetails

Roof Music
ISBN 978-3-941168-69-5
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Inhalt

Roger Willemsen hat eine hohe Meinung vom Geschichten erzählen. Seit Jahren steht er auf der Bühne und produziert, was er sagen möchte, live und spontan, überlässt sich dem Fluss der Bilder und Einfälle und bannt die Zuhörerschaft durch die Suggestion seiner Geschichten. Von einer Zeitung eben als »Rhetorik-Genie« beschrieben, vertraut er »der lebendigen Pantomime des Gegenübers«, seines Publikums, und so sind seine Live-Abende einzigartige Reisen eigener Art.
Seine Reisen zu den Enden der Welt hat Willemsen zu einem eigenen Erzählprogramm verdichtet, das nur noch flüchtige Berührung zur Vorlage des Buches enthält. Zwar begegnet man wieder Birma, der Eifel, Patagonien, dem Himalaja, Tonga, Minsk, Kamtschatka und dem Nordpol, aber die Geschichten unterscheiden sich, die Zusammenhänge sind neu, und gerade die unmittelbare Hervorbringung gibt dem Ganzen einen eigenen Atem, wenn nicht Fahrtwind.
Das Programm, das seit September 2010 ein großes Publikum gefunden hat, ist auf Bühnen oder in Kinos zur Aufführung gekommen. Beim Hörbuch handelt es sich um einen Mitschnitt eines Auftritts in seiner Heimatstadt Bonn.

Pressestimmen

»Der Stil ist brilliant, die Bildkraft spektakulär« General-Anzeiger Bonn

Über Roger Willemsen

Roger Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als Dozent, Herausgeber, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt u. a. den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, für seine Bücher den Rinke- und den Julius-Campe-Preis. Heute steht er mit Soloprogrammen oder gemeinsam mit Dieter Hildebrandt auf der Bühne. Sein Monolog ›Kleine Lichter‹ wurde verfilmt, ›Der Knacks‹ von Jan Müller-Wieland vertont und sein Film über den Jazzpianisten Michel Petrucciani in vielen Ländern gezeigt. Willemsen ist Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Bestseller ›Deutschlandreise‹, ›Gute Tage‹, ›Afghanische Reise‹, ›Der Knacks‹, ›Bangkok Noir‹ und zuletzt ›Die Enden der Welt‹ erschienen im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Mehr über Roger Willemsen

Roger Willemsen
Foto: Anita Affentranger


Interview zum Buch

Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.
Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.
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