Alexander Waugh

Das Haus Wittgenstein

Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 10,95 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-18228-2
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Buchdetails

Sachbuch
448 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18228-2
Aus dem Englischen von Susanne Röckel
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Cover »Das Haus Wittgenstein«
Das Haus Wittgenstein
Preis € (D) 24,95
ISBN: 978-3-10-092220-5

Inhalt

Die Wittgensteins gehören zu den schillerndsten Familien des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts. Vater Karl hatte es als Stahlmagnat zu großem Vermögen gebracht und führte ein offenes Haus, in dem Musiker wie Brahms, Mahler oder Richard Strauss und die Wiener Avantgarde verkehrten. Seine Kinder jedoch litten unter dem strengen Vater: Drei der fünf Söhne brachten sich um, einer verschenkte sein Erbe und wurde ein weltbekannter Philosoph, einer blieb Pianist, der trotz fehlender rechter Hand konzertierte und sich von Ravel, Hindemith, Prokofjew oder Britten Stücke komponieren ließ.
In seiner faszinierenden Biographie schildert Alexander Waugh die gesamte Tragik und Größe einer Familie vor dem Hintergrund zweier Weltkriege und dem Nationalsozialismus. Entstanden ist das erschütternde Portrait einer Familie so hochbegabter wie schwieriger Menschen.

Pressestimmen

»Es ist ein düsteres Psychogramm, das von dieser außergewöhnlichen Familie gezeichnet wird und das sicher eine wahre Fundgrube für psychoanalytische Untersuchungen darstellt. […]
Waughs Familiengeschichte der Wittgensteins ist mehr als eine bloße Chronologie einer ungewöhnlichen Familie, in der hoch gebildete, schwierige Menschen einander Verwundungen und Zerstörungen zufügten.«
Peter Kampitz, Die Presse – Spektrum, 17.4.2010

»eine unterhaltsame, anekdotenreiche, auch kulturgeschichtlich aufschlussreiche Lektüre mit Buddenbrooks-Aroma.«
Wolfgang Schneider, Buchjournal, Heft 1/2010

»Das Buch leistet alles, was eine Familienbiografie nur leisten kann.«
Bücher, Dez./Jan. 2009/10

»ein großartiges psychologisches und gesellschaftliches Porträt«
Stuttgarter Nachrichten, 10.11.2009

»Waugh schildert den Weg jedoch nicht als dekadente Verfallsgeschichte, sondern als Tragödie einer feinfühligen und bisweilen seelenmüden Familie, der Tod, Selbstmord und Krankheit stete Begleiter waren.«
Moritz Schuller, Der Tagesspiegel, 19.10.2009

»Besonders unter die Haut gehen in seinem gut recherchierten Wittgenstein-Buch die Passagen über die beiden Schwestern Hermine und Helene.«
Manuela Swoboda, Kleine Zeitung, 18.10.2009

»Alexander Waugh hat eine Familienbiographie geschrieben, die sich wie ein Roman liest – und zugleich ein großes Stück österreichischer Kulturgeschichte bietet. Zum Lesegenuss trägt der anschauliche, leicht süffisante Stil bei, vorzüglich übersetzt von der Schriftstellerin Susanne Röckel.«
Wolfgang Schneider, Literaturen, 1.10.2009

»Ein fesselndes Buch!«
Vital, 1.10.2009

»Wer die Familie Mann für überspannt hält, kennt die Wittgensteins nicht.«
Christine Pries, Frankfurter Rundschau, 29.9.2009

»Das Haus Wittgenstein ist der geglückte Versuch, die verschiedenen exzentrischen und tragischen Persönlichkeiten dieser bemerkenswerten Familie in einem einzigen Buch zu vereinen und der interessierten Nachwelt zu erschließen.«
belletristiktipps.de, 5.9.2009

»Man lernt viel über die Mentalität einer Zeit, die es jungen Menschen unendlich schwer machte, Anerkennung zu finden. Man begreift, wie viel biographische und welthistorische Härte damals alltäglich war. Und man schaut dem Untergang einer Welt zu, in der für dreißig Jahre Wien die Hauptstadt des zwanzigsten Jahrhunderts war.«
Jürgen Kaube, Deutschlandradio Kultur, 1.9.2009

» (…) der historische Zugewinn ist groß und die Lesbarkeit ist es auch.«
Sibylle Mulot, Spiegel Online, 19.8.2009

»Seine über 400 Seiten umfassende Familiengeschichte ist ganz hervorragend recherchiert und liest sich wie ein Roman. (...) Ein wichtiges Buch, das nicht nur als Familiengeschichte, sondern auch als Teil einer Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts gelesen werden kann.«
Winfried Stanzick, Amazon.de, 17.8.2009

»Eine neue Biographie legt das Psychogramm der schrägsten Familie der Monarchie offen.«
Angelika Hager, Profil, 10.8.2009

Über Alexander Waugh

Alexander Waugh, geb. 1963 und selbst aus einer berühmten Familie stammend, arbeitete nach seinem Studium der Musik zwei Jahre als Konzertagent und danach als Musikkritiker für verschiedene Zeitungen, u.a. für den Evening Standard. Er hat zahlreiche Bücher über Musik geschrieben, darunter den Bestseller »Classical Music, A New Way of Listening« (1995). Er lebt als Publizist, Theaterautor und Musikproduzent in Somerset in England.

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Foto: © Glyn Howells
Das Haus Wittgenstein
 

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