Roger Willemsen

Das Hohe Haus

Ein Jahr im Parlament

Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-092109-3
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Buchdetails

Sachbuch
400 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-092109-3
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Weitere Ausgaben

Cover »Das Hohe Haus«
Das Hohe Haus
Preis € (D) 10,99
ISBN: 978-3-596-19810-8
Cover »Das Hohe Haus«
Das Hohe Haus
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-402855-2

Inhalt

Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es ist ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgt er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema ist ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er spricht nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern macht sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als leidenschaftlicher Zeitgenosse und »mündiger Bürger« mit offenem Blick erlebt er nicht nur die großen Debatten, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfasst wurden und jedem Klischee widersprechen: effektive Arbeit, geheime Tränen und echte Dramen. Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, funktioniert – aber anders als gedacht.
»Man denkt, alle Welt schaut auf dieses Haus. Und dann findet man so viel Unbeobachtetes.« Roger Willemsen



Pressestimmen

»Messerscharfer Blick hinter die Kulissen des Bundestags und auf das Treiben unserer Volksvertreter«
Der Spiegel, 17.03.2014

»ein aufregendes Buch«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 09.03.2014

»Selten hat mich etwas so gefesselt wie diese scheinbar trockene Materie […] politisches Kabarett reinsten Wassers.«
Sigrid Menzinger, BR Bayern2 – radioSpitzen (über das Hörbuch, erschienen bei ROOF Music), 28.02.2014

»Ein kluger, amüsanter Einblick in den parlamentarischen Alltag und auf die politische Elite. So kenntnisreich gab es das noch nie.«
Gabriele Denecke, RBB-Fernsehen – Stilbruch, 06.03.2014

»Oben im Rang saß 2013 Roger Willemsen und protokollierte. […] Was dabei herauskam: Ein grandioses Buch.«
Nina Poelchau, stern.de, 12.03.2014

»Dass wir all dies von Roger Willemsen erzählt bekommen, ist ein Glücksfall.«
Anja Maier, taz, 15.03.2014

»Die Stärken seines Berichts bestehen in der filigranen Beobachtungskunst […] sowie überhaupt in der stilistischen und analytischen Kunst, die dieses Buch wirklich lesenswert macht.«
Ronald Düker, Die Welt, 08.03.2014

»Beim Lesen entsteht das Gefühl, selten ein wichtigeres Buch über politische Prozesse und über die Menschen in diesem Betrieb gelesen zu haben«
Jeannette Villachica, Nürnberger Nachrichten, 10.02.2014

»Dieser Autor ist kein Reporter, kein Rechercheur, kein Hintergrundwühler. Er ist Schriftsteller. Einzig und allein: Draufblick - die Fremdheit unbedingt als wichtigstes Gut zu hüten.«
Hans-Dieter Schütt, neues deutschland, 12.04.2014



Über Roger Willemsen

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller ›Der Knacks‹, ›Die Enden der Welt‹, ›Momentum‹ und ›Das Hohe Haus‹. Über sein umfangreiches Werk gibt Auskunft der Band ›Der leidenschaftliche Zeitgenosse‹, herausgegeben von Insa Wilke.

Literaturpreise:

Rinke-Preis 2009
Julius-Campe-Preis 2011
Prix Pantheon-Sonderpreis 2012

Mehr über Roger Willemsen

Roger Willemsen
Foto: Anita Affentranger


Interview zum Buch

Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.

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