Louis de Bernières
Der zufällige Krieg des Don Emmanuel
Taschenbuch
Preis € (D) 9,90 | € (A) 10,20 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-16787-6
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Buchdetails
464 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16787-6
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16787-6
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel
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Inhalt
Es ist nur eine Laune, als die hochmütige Dona Constanza anordnet, den Fluß, der einen ganzen kleinen Ort irgendwo in Lateinamerika mit Trinkwasser versorgt, umzuleiten, um ihren Swimmingpool zu bewässern. Fintenreich und bauernschlau widersetzen sich die Dorfbewohner, angeführt von Don Emmanuel, dem unsinnigen Verlagen.
Der erste Roman von de Bernières' großer Lateinamerikatrilogie.
Der erste Roman von de Bernières' großer Lateinamerikatrilogie.
Über Louis de Bernières
Interview zum Buch
Interview mit Louis de Bernières, 12.07.2006
»Von Tolstoi hat er das Opulente, das Ausufernde übernommen und den Anspruch, eine ganze Epoche abzubilden, und von Gabriel Garcia Marquez hat er den Magischen Realismus kopiert und nach Europa exportiert.«
Jan Brandt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Fischer sprach mit Louis de Bernières über seinen gefeierten Roman "Traum aus Stein und Federn" und über das Schreiben.
Jan Brandt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Fischer sprach mit Louis de Bernières über seinen gefeierten Roman "Traum aus Stein und Federn" und über das Schreiben.
Fischer: Ihr Roman "Traum aus Stein und Federn" spielt im Südosten der Türkei. Lieben Sie diese Landschaft besonders?
Louis de Bernières: Das Wichtigste an einer Landschaft für mich sind ihre Geschichten, denn ich mich interessiere für alles, was die Menschen erzählen. Wie bei meinem letzten Roman Corellis Mandoline, der auf einer griechischen Insel spielt, stieß ich auch diesmal während einer Reise auf die Geschichte. Beim Wandern fand ich in einer kleinen verlassenen Stadt im Südosten der Türkei ein Beinhaus. Wie die Stadt war der Friedhof längst aufgelassen, aber einige Knochen lagen noch zerstreut herum. Und so hatte ich die Idee für meine Geschichte: Wer hat hier gelebt und wessen Leben endete in diesem Beinhaus? Warum ging die Stadt unter? Wenn man sich so dem Kern einer Geschichte nähert, beginnt die Arbeit, alles Wissenswerte zusammenzutragen, um die Geschichte zu erzählen. Aber natürlich hatte ich dort nur gewandert, weil ich die Landschaft so liebe – vor allem die Küche.

