Louis de Bernières

Der zufällige Krieg des Don Emmanuel

Taschenbuch
Preis € (D) 9,90 | € (A) 10,20 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-16787-6
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Buchdetails

464 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16787-6
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel
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Inhalt

Es ist nur eine Laune, als die hochmütige Dona Constanza anordnet, den Fluß, der einen ganzen kleinen Ort irgendwo in Lateinamerika mit Trinkwasser versorgt, umzuleiten, um ihren Swimmingpool zu bewässern. Fintenreich und bauernschlau widersetzen sich die Dorfbewohner, angeführt von Don Emmanuel, dem unsinnigen Verlagen.
Der erste Roman von de Bernières' großer Lateinamerikatrilogie.

Über Louis de Bernières

Louis de Bernières, 1954 in London geboren, wuchs im Nahen Osten auf und lebt heute als Schriftsteller in London. Sein Bestseller »Corellis Mandoline« (Fischer Taschenbuch Bd. 16784) wurde erfolgreich mit Nicholas Cage und Penelope Cruz verfilmt. Louis de Bernières erhielt u.a. den Commonwealth Writers Prize 1995 und den Lannan Award.

Mehr über Louis de Bernières

Louis de Bernières
Foto: © Jerry Bauer


Interview zum Buch

Interview mit Louis de Bernières, 12.07.2006
»Von Tolstoi hat er das Opulente, das Ausufernde übernommen und den Anspruch, eine ganze Epoche abzubilden, und von Gabriel Garcia Marquez hat er den Magischen Realismus kopiert und nach Europa exportiert.«
Jan Brandt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Fischer sprach mit Louis de Bernières über seinen gefeierten Roman "Traum aus Stein und Federn" und über das Schreiben.
Fischer: Ihr Roman "Traum aus Stein und Federn" spielt im Südosten der Türkei. Lieben Sie diese Landschaft besonders?
Louis de Bernières: Das Wichtigste an einer Landschaft für mich sind ihre Geschichten, denn ich mich interessiere für alles, was die Menschen erzählen. Wie bei meinem letzten Roman Corellis Mandoline, der auf einer griechischen Insel spielt, stieß ich auch diesmal während einer Reise auf die Geschichte. Beim Wandern fand ich in einer kleinen verlassenen Stadt im Südosten der Türkei ein Beinhaus. Wie die Stadt war der Friedhof längst aufgelassen, aber einige Knochen lagen noch zerstreut herum. Und so hatte ich die Idee für meine Geschichte: Wer hat hier gelebt und wessen Leben endete in diesem Beinhaus? Warum ging die Stadt unter? Wenn man sich so dem Kern einer Geschichte nähert, beginnt die Arbeit, alles Wissenswerte zusammenzutragen, um die Geschichte zu erzählen. Aber natürlich hatte ich dort nur gewandert, weil ich die Landschaft so liebe – vor allem die Küche.

Der zufällige Krieg des Don Emmanuel
 
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