Uwe Kolbe

Die Lüge

Roman
Hardcover
Preis € (D) 21,99 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-040221-9
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Buchdetails

Roman
384 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-040221-9
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Weitere Ausgaben

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Die Lüge
Preis € (D) 10,99
ISBN: 978-3-596-18842-0
Cover »Die Lüge«
Die Lüge
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-400767-0

Inhalt

Dies ist die Geschichte einer maßlosen und erschreckenden Verstrickung: Ein Vater, der in den Osten ging, um dem Land seiner Hoffnungen zu dienen. Ein Sohn, der als Komponist die Sounds seiner Generation einfängt und sich mit der Zensur arrangiert. Als der Sohn Karriere macht, steht der Vater vor der Tür. Fortan umkreisen sich die beiden, nur langsam ahnt man, welchen Kampf sie miteinander führen.
Uwe Kolbes Roman vom Verrat am eigenen Leben ist auch eine Absage an die Gleichgültigkeit, ob im Alltag einer Diktatur oder anderswo.



Pressestimmen

»Es ist ein hochgradig irritierendes und hoch interessantes Buch zu gleich geworden.«
Christoph Schröder, Zeit Online, 25.03.2014

»(…) Damit endet dieses großteils irrwitzig spannende Buch.«
Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung, 11.03.2014

»Kolbe vermittelt, wie ein Überwachungssystem bis in die intimsten Beziehungen hinein wirkte, und was es hieß, in der Windstille der Geschichte zu verharren.«
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 27.02.2014

»Ohne moralischen Zeigefinger erzählt Uwe Kolbe von der verführbaren Eitelkeit der Kreativen in der DDR (…). Nie verliert er sich in ideologischen Theorien.«
Welf Grombacher, Freie Presse, 27.02.2014

»Mit diesem Roman schreibt Uwe Kolbe Literaturgeschichte.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 20.02.2014

»In zahlreichen Episoden wird die Gemengelage aus Stallwärme, Kleingeisterei und Freiheitsdrang eindrucksvoll lebendig.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 20.02.2014

»Diese poetischen, treffenden, präzisen Beschreibungen, die haben mir gefallen.«
Ruthard Stäblein, Hessischer Rundfunk, hr 2, 20.02.2014

»Wie Uwe Johnson auf Speed (…). Kolbe will es dem Leser nicht zu einfach machen, seine Prosa hat keinerlei Liebreiz und kennt keine falsche Harmonie.«
Thomas Andre, Spiegel Online, 03.03.2014



Über Uwe Kolbe

Uwe Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, übersiedelte 1988 nach Hamburg, wo er heute, nach Jahren in Tübingen und Berlin, wieder lebt. Seit 2007 war er mehrfach als »Poet in Residence« in den USA. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschienen zuletzt die Gedichtbände ›Lietzenlieder‹ (2012) und ›Gegenreden‹ (2015), der Roman ›Die Lüge‹ (2014) sowie der Essay ›Brecht. Rollenmodell eines Dichters‹ (2016).

Literaturpreise (Auswahl):

1988 Nicolas-Born-Preis für Lyrik
1992 Stipendium der Villa Massimo
1992 Berliner Literaturpreis
1993 Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität und der Universitätsstadt Tübingen
2006 Preis der Literaturhäuser
2012 Heinrich-Mann-Preis
2012 Lyrikpreis Meran
2014 Menantes-Preis für erotische Literatur
2015 Reiner-Kunze-Preis
2016 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung

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Uwe Kolbe
Foto: Gaby Gerster
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