Neil Belton
Die Ohrenzeugin
Buchdetails
464 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-15653-5
Aus dem Englischen von Hans Günter Holl
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Inhalt
Geschrieben mit großem Takt, mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen, zeichnet es auch die Geschichte all der Menschen nach, denen Helen Bamber in ihrer Arbeit begegnet ist und von deren Schicksalen sie Zeugnis ablegt.
Pressestimmen
»Dies ist ein erstaunliches Buch, geschrieben mit großem Können und Einfühlungsvermögen. Es ist wenig wahrscheinlich, daß es je noch etwas Vergleichbares geben wird.« The Times »Sowohl Helen Bamber als auch Neil Belton verstehen, daß man nicht perfekt sein muß, um gut zu sein, aber daß es unerläßlich ist, in einer nicht perfekten Welt nach dem Guten zu suchen.« Evening Standard »(Neil Beltons Buch) ist ein kaleidoskopischer Blick auf die Schrecken, die unser Jahrhundert so entstellt haben, und bewahrt dennoch eine menschliche Dimension durch die Personen, um die es zentriert ist.« Malise Ruthven, Times Literary Supplement »Helen Bamber ist eine außergewöhnliche Frau, die sich entschieden hat, Jahrzehnte ihres Lebens der Erkundung und Linderung unbeschreiblichen Leids zu widmen. Lyrisch, maßvoll, reflektiert wird Neil Beltons Buch eindrucksvoll dieser Frau gerecht.« Guardian »Ohrenzeugen wie Helen Bamber sind heute nötiger denn je.« Thomas Kleinspehn (Süddeutsche Zeitung, 01.04.2000) »Ein großes Verdienst von Beltons Buch ist es, dass er den namenlosen Opfern ein Gesicht und ihre Geschichte zurückgibt« Elke Schubert (Frankfurter Rundschau, April 2000) »"Neil Belton [...] erinnert an ein Frauenleben, das dem vernichtenden Zeitgeist widerstand.« (Salzburger Nachrichten, 29.04.2000) »Es ist eine Collage entstanden, die [...] gerade dadurch, dass sie geradlinige Erzählmuster durchbricht, dem widersprüchlichen Thema angemessen ist.« Claudia Keller (Der Tagesspiegel, 21.05.2000) »Wie sehr die resolute Dame den Politfunktionären auf die Nerven ging, lässt Beltons glänzende Studie ahnen. Ohne die Widersprüche seiner Protagonistin zu verdecken, hat der irische Publizist eine Würdigung Helen Bambers zustande gebracht, die ihren Verdiensten gerecht wird.« Dorion Weickmann (Die Zeit, 06.07.2000)

