Louis de Bernières
Die Partisanin
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17923-7
lieferbar
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Buchdetails
Roman
256 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17923-7
Aus dem Englischen von Eva Kemper
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
256 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17923-7
Aus dem Englischen von Eva Kemper
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Inhalt
Louis de Bernières führt ins London der 1970er Jahre zu Chris, einem 40-Jährigen Handelsvertreter, der den eintönigen Alltag mit seiner Frau, einem „großen, weißen Teigklops“, satt hat. Als er auf die junge Roza trifft, die er für eine Prostituierte hält, fühlt er sich sofort magisch angezogen von der serbischen Partisanentochter mit der dunklen Vergangenheit. Jedes Mal, wenn Chris die Schwelle zu ihrer verwahrlosten Wohngemeinschaft übertritt, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge: Rozas Leben ist ein Geflecht aus Geschichten, die oft so absurd scheinen, dass dem Leser das Lachen im Hals steckenbleibt. Doch wie viel davon ist wahr, und spielt das überhaupt eine Rolle?
Louis de Bernières, 1954 in London geboren, wuchs im Nahen Osten auf und lebt heute als Schriftsteller in London. Sein Bestseller »Corellis Mandoline« (Fischer Taschenbuch Bd. 16784) wurde erfolgreich mit Nicholas Cage und Penelope Cruz verfilmt. Louis de Bernières erhielt u.a. den Commonwealth Writers Prize 1995 und den Lannan Award.
Louis de Bernières, 1954 in London geboren, wuchs im Nahen Osten auf und lebt heute als Schriftsteller in London. Sein Bestseller »Corellis Mandoline« (Fischer Taschenbuch Bd. 16784) wurde erfolgreich mit Nicholas Cage und Penelope Cruz verfilmt. Louis de Bernières erhielt u.a. den Commonwealth Writers Prize 1995 und den Lannan Award.
Über Louis de Bernières
Interview zum Buch
Interview mit Louis de Bernières, 12.07.2006
»Von Tolstoi hat er das Opulente, das Ausufernde übernommen und den Anspruch, eine ganze Epoche abzubilden, und von Gabriel Garcia Marquez hat er den Magischen Realismus kopiert und nach Europa exportiert.«
Jan Brandt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Fischer sprach mit Louis de Bernières über seinen gefeierten Roman "Traum aus Stein und Federn" und über das Schreiben.
Jan Brandt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Fischer sprach mit Louis de Bernières über seinen gefeierten Roman "Traum aus Stein und Federn" und über das Schreiben.
Fischer: Ihr Roman "Traum aus Stein und Federn" spielt im Südosten der Türkei. Lieben Sie diese Landschaft besonders?
Louis de Bernières: Das Wichtigste an einer Landschaft für mich sind ihre Geschichten, denn ich mich interessiere für alles, was die Menschen erzählen. Wie bei meinem letzten Roman Corellis Mandoline, der auf einer griechischen Insel spielt, stieß ich auch diesmal während einer Reise auf die Geschichte. Beim Wandern fand ich in einer kleinen verlassenen Stadt im Südosten der Türkei ein Beinhaus. Wie die Stadt war der Friedhof längst aufgelassen, aber einige Knochen lagen noch zerstreut herum. Und so hatte ich die Idee für meine Geschichte: Wer hat hier gelebt und wessen Leben endete in diesem Beinhaus? Warum ging die Stadt unter? Wenn man sich so dem Kern einer Geschichte nähert, beginnt die Arbeit, alles Wissenswerte zusammenzutragen, um die Geschichte zu erzählen. Aber natürlich hatte ich dort nur gewandert, weil ich die Landschaft so liebe – vor allem die Küche.

