Naomi Klein
Die Schock-Strategie
Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 12,95 | € (A) 13,40 | SFR 18,90
ISBN: 978-3-596-17407-2
lieferbar
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Buchdetails
Sachbuch
768 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17407-2
Aus dem Englischen von Hartmut Schickert und Michael Bischoff und Karl Heinz Siber
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
768 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17407-2
Aus dem Englischen von Hartmut Schickert und Michael Bischoff und Karl Heinz Siber
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
Inhalt
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.
Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
Pressestimmen
»Naomi Klein hat ein ungewöhnlich gutes Timing. [...] Ihre öffentlichen Auftritte spickt sie mit witzigen Bemerkungen und frechen Seitenhieben auf Anwesende; ihre Kritik ist freundlich, aber gezielt und unerbittlich. [...] Naomi Klein hat in den letzten Jahren beharrlich auf ein Buch hin gearbeitet, das unter vergleichbaren Werken durch den scharfen Fokus auffällt.«
Walter Niederberger (New York), Tages-Anzeiger, 12.9.2007
»Ein spektakuläres Buch [...] genügend Stoff für inhaltliche Auseinandersetzung [...] Naomi Klein hat fünf Jahre an ihrem Buch gearbeitet, das einst als blosse Analyse des Irak-Krieges angelegt war. Während der Recherche unterstützte sie ein international zusammengesetztes Team an verschiedenen Brennpunkten ihrer Untersuchung (eine andere ›globale Verschwörung‹, wie sie in der Danksagung selbstironisch vermerkt). Die Untersuchung wurde zeitlich und geografisch ausgeweitet, bis schliesslich eine Art von Weltgeschichte der Jahrtausendwende vorlag.«
Res Strehle, Tages-Anzeiger, 12.9.2007
»Die auf knapp 750 Seiten erzählten Geschichten bringen auf den polemischen Punkt, was die so genannten seriösen Autoren gerne verschweigen. Kleins These ist suggestiv und simpel: Die kapitalistische Modernisierung, also die Durchsetzung einer möglichst reinen Praxis ungezähmter Marktwirtschaft, nutzt gezielt die Verwirrung der Menschen nach Katastrophen oder sozialen Krisen für die Einführen des Marktradikalismus aus.«
Reinhard Kreissl, Deutschlandradio Kultur, 14.9.2007
»Die ›Schock-Strategie‹ hat, gerade auch wegen der Vereinfachungen, alle Züge einer künftigen ›großen Theorie‹ der globalisierungskritischen Bewegung - das Buch stellt der vagen Begrifflichkeit des seit Erscheinen eher spurlos verpufften ›Empire‹ von Michael Hardt und Toni Negri ein faktenreiches Organigramm mit Opfern und Tätern entgegen.«
Bert Rebhandl, Der Standard, 15.9.2007
»There are very few books that really help us understand the present. The Shock Doctrine is one of those books.«
John Gray, The Guardian, 15.09.07
»Naomi Klein geht es nicht darum, ein neues Label zu erfinden, sondern, und das gelingt ihr sehr überzeugend, die Genese eines weltumspannenden Systems zu erzählen, welches sich durch ein herausstechendes Merkmal auszeichnet: Es produziert Katastrophen, nicht nur, um Profit daraus zu ziehen, sondern um sich als herrschende Machtstruktur fix zu installieren, bis aus dem militärisch-industriellen Komplex jenes Regierungsunternehmen wird, dem jeder Bewohner dieses Planeten unterworfen ist. [...] Es ist das Verdienst von Naomi Klein und ihrem Rechercheteam, eine Unmenge von Zahlen und Fakten zusammengetragen zu haben und daraus einen Zusammenhang herzustellen, der schlagend ist und sich noch dazu wie ein Krimi liest.«
Kathrin Röggla, Tagesspiegel, 17.9.2007
»Die Stärke von Naomi Kleins Buch liegt darin, dass sie immenses Material zusammenträgt, um das komplexe Zusammenspiel von politischen Schocks nach Putschen, Kriegen oder Bürgerkriegen und wirtschaftlichen Schocks bei ›der Säuberung des Marktes von allen Regeln‹ zu illustrieren. Wo obendrein gefoltert wird, sind diese beiden Schocks mit psychischen Traumata verbunden.«
Rudolf Walther, Frankfurter Rundschau, 18.9.2007
»eine der gewichtigsten Stimmen der Globalisierungskritik«
Michael Graber, Neue Luzerner Zeitung, 25. September 2007
»brillant recherchiert«
Geseko von Lüpke, Bayerischer Rundfunk Bayern2Radio, 29. September 2007
»Naomi Kleins Beispiele sind überzeugend und erschütternd, die Beweise erdrückend. [...] Das Buch wird zu einer Bibel der Globalisierungskritiker werden, denn es liefert ihnen alle Argumente, die sie brauchen. Es ist einseitig, keine Frage. [...] Doch da diese Seite bislang unterschlagen wurde, eröffnet das Buch eine wichtige Diskussion, zumal es sich liest wie ein hochdramatischer Krimi.«
Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur, 9. Oktober 2007
»ein lesenswertes Buch, weil es eine große ›Welterzählung‹ mit vielen Fakten bringt und zu eigenem Denken anregt.«
Ernst Sittinger, Kleine Zeitung, 9. Oktober 2007
»Auch wenn viele Leser mit ihren aktuellen Thesen nicht einverstanden sein werden, das Buch ist flott und spannend geschrieben. Die 658 Seiten (ohne Anmerkungen) lesen sich größtenteils spannend wie ein Krimi.«
Stefan Waschatz, dpa, 22.10.2007
»Auch wenn wir in Europa (noch) nicht umfassend Opfer der radikalliberalen Schock-Strategie geworden sind, so sensibilisiert Kleins Buch doch für ihre versteckt und offen ausgestreckten Tentakel.«
Martin Zähringer, St. Galler Tagblatt, 22.11.2007
»Ihr Buch macht nachdenklich. Ihre Leser werden nach der nächsten Katastrophe noch aufmerksamer hinschauen.«
Michael Neubauer, Badische Zeitung, 23.11.2007
»Naomi Kleins ›Schockstrategie‹ ist das beste Weihnachtsgeschenk für alle, die verstehen wollen, wie Kriege und Naturkatastrophen dem Neoliberalismus Vorschub leisten. […] ein gelungener Versuch, die Entstehung eines besonders aggressiven Kapitalismus zu beschreiben, der seit dreissig Jahren die Welt verändert und verunsichert. […] Klein ist keine Revolutionärin, eher eine junge ›alte‹ Sozialdemokratin. Sie ist einem marktwirtschaftlichen Wirtschaftsmodell nicht grundlegend abgeneigt. Gerade weil sie in ihren politischen Vorstellungen so zurückhaltend auftritt, gewinnen ihre Argumente und Analysen eine besondere Überzeugungskraft und ein grosses politisches Gewicht.«
Johannes Wartenweiler, WOZ Die Wochenzeitung, 20.12.2007
»Nach ihrem ersten Bestseller ›No Logo‹, in dem sie die Machenschaften der Markenkonzerne beschrieb, wurde Klein zur ›Ikone der globalisierungskritischen Bewegung‹ gekürt. Zu Unrecht. Dieser Titel gebührt ihr erst mit ihrem aktuellen Werk. Den wird ihr aber so bald niemand streitig machen.«
Felix Lee, taz, 2.2.2008
Walter Niederberger (New York), Tages-Anzeiger, 12.9.2007
»Ein spektakuläres Buch [...] genügend Stoff für inhaltliche Auseinandersetzung [...] Naomi Klein hat fünf Jahre an ihrem Buch gearbeitet, das einst als blosse Analyse des Irak-Krieges angelegt war. Während der Recherche unterstützte sie ein international zusammengesetztes Team an verschiedenen Brennpunkten ihrer Untersuchung (eine andere ›globale Verschwörung‹, wie sie in der Danksagung selbstironisch vermerkt). Die Untersuchung wurde zeitlich und geografisch ausgeweitet, bis schliesslich eine Art von Weltgeschichte der Jahrtausendwende vorlag.«
Res Strehle, Tages-Anzeiger, 12.9.2007
»Die auf knapp 750 Seiten erzählten Geschichten bringen auf den polemischen Punkt, was die so genannten seriösen Autoren gerne verschweigen. Kleins These ist suggestiv und simpel: Die kapitalistische Modernisierung, also die Durchsetzung einer möglichst reinen Praxis ungezähmter Marktwirtschaft, nutzt gezielt die Verwirrung der Menschen nach Katastrophen oder sozialen Krisen für die Einführen des Marktradikalismus aus.«
Reinhard Kreissl, Deutschlandradio Kultur, 14.9.2007
»Die ›Schock-Strategie‹ hat, gerade auch wegen der Vereinfachungen, alle Züge einer künftigen ›großen Theorie‹ der globalisierungskritischen Bewegung - das Buch stellt der vagen Begrifflichkeit des seit Erscheinen eher spurlos verpufften ›Empire‹ von Michael Hardt und Toni Negri ein faktenreiches Organigramm mit Opfern und Tätern entgegen.«
Bert Rebhandl, Der Standard, 15.9.2007
»There are very few books that really help us understand the present. The Shock Doctrine is one of those books.«
John Gray, The Guardian, 15.09.07
»Naomi Klein geht es nicht darum, ein neues Label zu erfinden, sondern, und das gelingt ihr sehr überzeugend, die Genese eines weltumspannenden Systems zu erzählen, welches sich durch ein herausstechendes Merkmal auszeichnet: Es produziert Katastrophen, nicht nur, um Profit daraus zu ziehen, sondern um sich als herrschende Machtstruktur fix zu installieren, bis aus dem militärisch-industriellen Komplex jenes Regierungsunternehmen wird, dem jeder Bewohner dieses Planeten unterworfen ist. [...] Es ist das Verdienst von Naomi Klein und ihrem Rechercheteam, eine Unmenge von Zahlen und Fakten zusammengetragen zu haben und daraus einen Zusammenhang herzustellen, der schlagend ist und sich noch dazu wie ein Krimi liest.«
Kathrin Röggla, Tagesspiegel, 17.9.2007
»Die Stärke von Naomi Kleins Buch liegt darin, dass sie immenses Material zusammenträgt, um das komplexe Zusammenspiel von politischen Schocks nach Putschen, Kriegen oder Bürgerkriegen und wirtschaftlichen Schocks bei ›der Säuberung des Marktes von allen Regeln‹ zu illustrieren. Wo obendrein gefoltert wird, sind diese beiden Schocks mit psychischen Traumata verbunden.«
Rudolf Walther, Frankfurter Rundschau, 18.9.2007
»eine der gewichtigsten Stimmen der Globalisierungskritik«
Michael Graber, Neue Luzerner Zeitung, 25. September 2007
»brillant recherchiert«
Geseko von Lüpke, Bayerischer Rundfunk Bayern2Radio, 29. September 2007
»Naomi Kleins Beispiele sind überzeugend und erschütternd, die Beweise erdrückend. [...] Das Buch wird zu einer Bibel der Globalisierungskritiker werden, denn es liefert ihnen alle Argumente, die sie brauchen. Es ist einseitig, keine Frage. [...] Doch da diese Seite bislang unterschlagen wurde, eröffnet das Buch eine wichtige Diskussion, zumal es sich liest wie ein hochdramatischer Krimi.«
Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur, 9. Oktober 2007
»ein lesenswertes Buch, weil es eine große ›Welterzählung‹ mit vielen Fakten bringt und zu eigenem Denken anregt.«
Ernst Sittinger, Kleine Zeitung, 9. Oktober 2007
»Auch wenn viele Leser mit ihren aktuellen Thesen nicht einverstanden sein werden, das Buch ist flott und spannend geschrieben. Die 658 Seiten (ohne Anmerkungen) lesen sich größtenteils spannend wie ein Krimi.«
Stefan Waschatz, dpa, 22.10.2007
»Auch wenn wir in Europa (noch) nicht umfassend Opfer der radikalliberalen Schock-Strategie geworden sind, so sensibilisiert Kleins Buch doch für ihre versteckt und offen ausgestreckten Tentakel.«
Martin Zähringer, St. Galler Tagblatt, 22.11.2007
»Ihr Buch macht nachdenklich. Ihre Leser werden nach der nächsten Katastrophe noch aufmerksamer hinschauen.«
Michael Neubauer, Badische Zeitung, 23.11.2007
»Naomi Kleins ›Schockstrategie‹ ist das beste Weihnachtsgeschenk für alle, die verstehen wollen, wie Kriege und Naturkatastrophen dem Neoliberalismus Vorschub leisten. […] ein gelungener Versuch, die Entstehung eines besonders aggressiven Kapitalismus zu beschreiben, der seit dreissig Jahren die Welt verändert und verunsichert. […] Klein ist keine Revolutionärin, eher eine junge ›alte‹ Sozialdemokratin. Sie ist einem marktwirtschaftlichen Wirtschaftsmodell nicht grundlegend abgeneigt. Gerade weil sie in ihren politischen Vorstellungen so zurückhaltend auftritt, gewinnen ihre Argumente und Analysen eine besondere Überzeugungskraft und ein grosses politisches Gewicht.«
Johannes Wartenweiler, WOZ Die Wochenzeitung, 20.12.2007
»Nach ihrem ersten Bestseller ›No Logo‹, in dem sie die Machenschaften der Markenkonzerne beschrieb, wurde Klein zur ›Ikone der globalisierungskritischen Bewegung‹ gekürt. Zu Unrecht. Dieser Titel gebührt ihr erst mit ihrem aktuellen Werk. Den wird ihr aber so bald niemand streitig machen.«
Felix Lee, taz, 2.2.2008

