Javier Marías

Die sterblich Verliebten

Roman
Hardcover
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ISBN: 978-3-10-047831-3
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Buchdetails

Roman
432 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-047831-3
Aus dem Spanischen von Susanne Lange
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Inhalt

Javier Marías, der große Erzähler Spaniens, ist zurück. »Endlich zeigt große Literatur
wieder ihr wahres Gesicht«, schreibt die spanische Presse über den Roman, der in
Spanien gleich auf Platz 1 der Bestsellerliste stand. Wie in seinem Welterfolg ›Mein Herz
so weiß‹ überzeugt Javier Marías durch fesselnde Spannung und unerwartete Wendungen.
Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen. Dies hat Javier Marías
berühmt gemacht. Madrid, ein Café: Jeden Morgen beobachtet María das perfekte Paar Luisa und Miguel. Sie ist gefangen von der zärtlichen Aufmerksamkeit der Liebenden. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und María gerät in einen Irrgarten aus Ahnungen und Verdächtigungen. Sie kennt die Liebe, sie kennt den Tod, aber kennt sie auch die Wahrheit.

Pressestimmen

»große Prosa, die […] nichts anderes im Sinn hat, als im Leser die fiebernde Begierde zu wecken, nach dem Umweg durch die Erzählung zum Anfang zurückzukehren.«
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 24.4.2012

»sprachlich eine totale Wucht. […] ›Die sterblich Verliebten‹ funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung.«
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 23.2.2012

»Dass einen die Geschichte in Bann schlägt, ja hypnotisiert, verdankt sich einer gedanklich schweifenden, durchrhythmisierten und von Susanne Lange brillant ins Deutsche übertragende Sprache.«
Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2012

»Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. […] eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit.«
Anne Schmidt, Hessischer Rundfunk, hr 1, 21.2.2012

»Der mitreißende Psychothriller spielt mit der Frage, wie weit Liebe gehen darf.«
Elle, April 2012

»ein spannender und philosophischer Roman.«
Iris Radisch, Zeit Online, 21.3.2012

»Das ist Literatur eines Champions League-Siegers, da müssen sich seine ballspielenden Real-Götter schon verdammt anstrengen, um mit ihrem literarischsten Fan gleichzuziehen.«
Dieter Schneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg, 19.4. 2012

»immer bestrickend, geschwungen statt kantig, auf eine großzügige Weise üppig, dabei nie überladen. ›Die sterblich Verliebten‹ ist das reife Werk eines souveränen Autors.«
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio, 12.3.2012

Leserstimmen

»Was für ein fulminanter Einstieg in die Frühjahrsnovitäten: ein langersehnter „neuer“ Marías präsentiert eine großartige Story mit voyeuristischem Aspekt und einem Sog von menschlichen Abgründen. Habe ich trotz Weihnachtsgeschäft verschlungen. Christiane Morbitzer, Hugendubel Stuttgart

»Ein meisterhaft erzählter Roman über eine erfüllte und eine unerfüllte Liebe. Besonders die Erzählperspektive und Reflektionen des erzählerischen Ichs sind höchst gelungen.«
Barbara Ter-Nedden, Park-Buchhandlung, Bonn

»Vielen Dank für dieses Buch, es ist großartig! Wie wunderbar, dass Javier Marías wieder einen Roman mit Sogwirkung gelungen ist, der an seine Erfolge von ›Mein Herz so weiß‹ und ›Morgen in der Schlacht denk an mich‹ anknüpft. Nach der Lektüre dauert es eine Weile, bis man wieder in der Wirklichkeit angekommen ist.«
Frauke Fuhrmann, Lesart, Rheda-Wiedenbrück

»Den neuen Roman von Marías habe ich sehr gern gelesen! Es geht um Liebe, Begehren, um Tod und ums Sterben oder Morden, um Größenwahnsinn, Selbstherrlichkeit, Vergessen und Erinnern. Das alles in dem für mich unverwechselbaren Marías-Sound. Wie üblich braucht der Autor nur eine Handvoll Figuren und einen recht kurzen Zeitraum, um eine verblüffende und verstörende Geschichte zu erzählen.«
Odilie Preßberger, Thalia, Regensburg

»Genial!« Sabine Strauss, Thalia Bremen

»Eine grandiose Sprache, die ganze spannende Handlung wird durch die eindringliche Sprachwucht getragen. Anspruchsvoll, spannend und überraschend, dazu kluge Ausflüge in die Philosophie und die menschlichen Abgründe.«
Andrea Brida-Laurenz, Pan Buchhandlung, Ditzingen

»Sprachlich enorm präzise, dabei immer lesbar – so wünscht man sich Weltklassiker! Marías thematisiert einen Fragenkatalog, der uns alle bewegt: Liebe, Alter, Tod, durchschaut und dekliniert meisterhaft unsere Gefühlswelten. Grandios!«
Heike Schramm, Lehmanns Media, Hamburg

»Schon jetzt eins der packendsten, intelligentesten, unterhaltsamsten Bücher 2012 – Lesen!!«
Barbara Neumann, Mandala Bücherstube, Bad Münstereifel

»Javier Marías, ein wunderbarer Autor. Schon seinen Roman ›Mein Herz so weiß‹ habe ich mit Freude gelesen. Sein neues Buch hat an erzählerischer Qualität nichts eingebüßt.«
Bernhard Sommerfeld

»Schon mit seinen bisherigen Romanen hatte Marías in mir eine begeisterte Leserin – um so mehr freue ich mich ihn mit seinem neuen großartigen Roman einem weiteren Publikum öffnen zu können; ein wunderbares Buch, das durch seine Spannung nichts von der gewohnten sprachlichen Qualität einbüßt!«
Susanne Leupold-Zekorn, Thalia Hilden

»Maria beobachtet jeden Morgen ein verliebtes Paar während ihres Frühstücks in ihrem Stammcafé. Maria ist ganz fasziniert und vielleicht ein bisschen neidisch auf diese so offensichtlich romantische Zweisamkeit von Luisa und Miguel. Doch eines Tages wird Miguel Opfer eines furchtbaren Verbrechens, er wird von einem Irren niedergestochen. Maria nähert sich Luisa, um dieser in ihrem Kummer beizustehen und verliebt sich in Miguels besten Freund. Doch was hat dieser mit dem Mord zu tun? Ein spannender, exzellent geschriebener Roman über die Leidenschaft, die Liebe und den Verrat.«
Sabine Gehler, Buchhandlung Bacher, Schorndorf´

»Endlich ein Buch, in dem es um Substantielles geht. Ein Buch, das sowohl reflektiert, als auch wunderbar erzählt ist und sich dabei in die menschliche Seele vertieft.« Irmgard Kolb, Der Buchladen, Rottweil

»Ein Buch, das wie ein Kaleidoskop die verschiedenen Aspekte und Abgründe des Verliebtseins beleuchtet. Der Reiz liegt im häufigen Perspektivenwechsel ohne großer äußerer Handlung zu bedürfen. Spannend bis zum Schluss!« Eva Seidler, Janssen Universitätsbuchhandlung, Bochum

»Am Anfang etwas langatmig, fand ich (…) aber das Buch nimmt richtig Fahrt auf. Am Ende habe ich es verschlungen (…) Marías schreibt nicht mit Herzblut sondern sehr intellektuell, das geht einem nicht unter die Haut aber total in den Kopf.« Ulrike Kirschner, Sachsentor-Buchhandlung, Hamburg

»Klug uns besonnen zieht Marías den Leser mit seiner magischen Sprache in die Abgründe des menschlichen Seins. Dabei durchleuchtet er die Motive der Liebe und des Begehrens und kreist ein, wovon unser Handeln bestimmt wird. Der Autor macht sich keine Illusionen über die Subjektivität unserer Wahrnehmung und reflektiert über den Zufall, das Sterben und das Leben. Provokant stellt er in den Raum, dass jeder ersetzbar ist, alles ist nur eine Frage der Zeit. Das gibt es sehr selten. Eine großartige Sprache, eine spannende Handlung und philosophische Dialoge. Ein außerordentlicher Roman!«Martina Dusollier, Buchhandlung Weiland, Lübeck

»Mit welcher Kunst Marías es versteht, Spannung aufzubauen! Manche Gedankengänge der Personen sind so kompakt, dass es sich lohnt, diese Passagen, zwei-, dreimal zu lesen. Der Mord als solcher wird nebensächlich, die Auseinandersetzung mit den elementaren Dingen des Lebens fesselt vom ersten bis zum letzten Moment.« Helga Heinicke-Krabbe, Libra, Oberursel´

Der Meister des literarischen Thrillers (›Mein Herz so weiß‹), der Spanier Javier Marías, hat mit ›Die sterblich Verliebten‹ ein außergewöhnliches Buch geschrieben. (…)Es ist eine Liebes-Geschichte mit einer speziellen Konstellation, die hier erzählt wird. (…) Ein hochgradig spannender Roman, der von Beginn an eine heftig fühlbare Sogwirkung entfaltet. (…) Dies ist eins der Bücher, die man gern gleich noch mal lesen möchte.
Gabi von Alemann, Humboldt Buchhandlung, Bremen

»Ein herausragender Roman, außergewöhnlich in der Sprache, eine beeindruckende Geschichte – und ganz viele Gedanken zum Überdenken. Ein unvergesslicher Roman.« Sabine Kuckuck, Buchhandlung Weiland, Lübeck

»Ein raffiniertes Meisterwerk, das ich nicht mehr aus den Händen legen konnte und das mir alle folgenden Bücher verdorben hat, da keines Marías Qualität hatte.« Stefanie Uersfeld, Schmitt & Hahn, Kassel

»Subtil im Strudel der Leidenschaft gefangen sind die beiden Protagonisten, denen der Leser nur atemlos folgen kann.« Sabine Engelhardt, Buchhandlung Utermarck, Berlin

»Ich habe jetzt ungefähr die Hälfte des neuen Marías gelesen und lese immer langsamer, damit das Buch nicht so schnell zu Ende geht.« Ingeborg Wacker, Heisinger Buchhhandlung, Essen

»Psychologische Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Tolle Sprache, tolle Übersetzung. Die eingefügten vergleiche von Balzacs „Oberst Chabert“, der aus dem krieg wiederkam, sowie Alexandre Dumas Athos Urteil über Anne de Breuil fand ich ganz ausgezeichnet. Ich kann das Buch nur empfehlen.« Erika Krissel, Buchhandlung Krissel, Egenstein-Leopoldshafen


»Großartig! Sogartig! Satz für Satz, von Anfang bis Ende. Marías ist ein Gedanken-Virtuose.« Julia Freundlich, Werstenbuch, Düsseldorf

»Sprachlich hat mich das Buch sehr gefesselt, wunderschöne Sätze, die man unterstreichen möchte. Vom Inhalt her fand ich es etwas langwierig, hatte Probleme, dranzubleiben. Aber zweifellos einer der großen Autoren Spaniens.« Margreth Weinmüller, Bücherpunkt, Bad Wörishofen

»Ich würde mich sehr freuen, wenn Javier Marías mit diesem Buch wieder all die Leser findet, die er verdient. Und noch den ein oder anderen Leser mehr!« Jens Paller, Thalia, Siegburg

»Javier Marías hat es wieder geschafft, mich zu verblüffen, zu verzaubern, zu überraschen. Mit einer klugen und gewitzten doppelbödigen Geschichte in seinem so kunstvollen und unnachahmlichen Stil, der wieder einmal beweist: dieser Autor ist einer der ganz großen!« Martin Gaiser, Gondrom, Ulm

»Eine sehr wundersam spannende Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Tod. Der neue Roman von Javier Marías ist von der Handlung bis zum Erzählstil sehr gut konstruiert, sprachlich hochwertig: beim Lesen bekommt man Literatur vom feinsten serviert. Ein absolutes „Muss“!« Claudia Stadler-Desch. Thalia, Aschaffenburg

»Die Liebe gebiert schreckliche Ungeheuer. Es tun sich Abgründe auf, die wir „sterblich Verliebten“ nur mühsam überschreiten. Marías Roman schimmert als Vexierspiegel rätselhaft für viele Lesarten. Liebe, Tod, Lüge und Wahrheit. Maria liebt Javier. Der Autor heißt Javier Marías. Ein großes Rätselwerk. Bedeutsam, intelligent, ein Aufbruch in unbekannte Welten.« Anke Gordon, Thalia, Rosenheim

»Was ist Wirklichkeit, was ist Lüge? Ist ein sterblich Liebender in der Lage seinen besten Freund umbringen zu lassen, um die Frau des Freundes zu bekommen? Je mehr erzählt wird, desto mehr Zweifel hat der Leser bei der Darstellung des Geschehens. Und wie eine Novelle von Balzac und ein Artikel über Neid aus dem Jahr 1611 so wichtig werden, ist nicht nur fesselnd sondern große Literatur. „Nur ein Mord, dachte ich, mehr nicht“. Nein, viel mehr!« Monika Frömming, Bücherwurm, Pinneberg

»Bereits die ersten Zeilen erinnerten mich an die besondere Stimmung von „Mein Herz so weiß“. Ganz unbemerkt zieht Marías auch in seinem neuen Buch den Leser in seinen Bann, und man glaubt ebenfalls an einem der Cafétische zu sitzen, um Luisa und Miguel zu beobachten. Marías lässt uns an der Gedankenwelt seiner Hauptfigur teilnehmen und uns tief in ihr Herz blicken. Wie Maria habe ich mich noch lange Zeit gefragt, was wohl die Wahrheit hinter der Geschichte sein mag. Eine großartige Erzählung, ein intelligentes Buch mit überraschenden Wendungen. Ich bin – wieder einmal –begeistert von Javier Marías.« Petra Scharf C.J. Müllers Buchhandlung, Rotenburg

»Ein Buch über die Untiefen der menschlichen Innenwelt. Die stilisierte Brillanz von Javier Marías erreicht in diesem Roman einen Höhepunkt.« Christine Lehner, Bücher Pustet, Regensburg

»Endlich noch einmal ein Autor, der sich zeit nimmt, seine Protagonisten und vor allem deren Gedankenwelt auszuleuchten. In großes und im besten Sinne altmodisches Lesevergnügen!« Monika Krawczuk, Mayersche Buchhandlung, Köln

»Spannend, packen und richtig gut zu lesen.« Bärbel Frosien, Lohmarer Lesart, Lohmar

»Ein fesselnder Roman über Wahrheit und Lüge. Sehr gut beobachtet und sehr reflektiert. Das Buch lebt mehr durch die Betrachtung als durch Handlung. Sehr intelligent!« Sabine Hansen, Buchhandlung Holzapfel, Berlin

Über Javier Marías

Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Javier Marías
Foto:Jürgen Bauer


Interview zum Buch

Interview im El Espectador, 1 Juni 2011, 06.01.2012
Der Schriftsteller Javier Marías hat eingestanden, dass er beim Schreiben seines Romans Die sterblich Verliebten – mit Erstaunen stellt der Autor fest, dass noch kein anderer Roman zuvor diesen Titel trägt - von großen Zweifeln ergriffen war. Sie waren so groß, dass er, selbst zwei Wochen vor Abgabe an den Verlag, überlegte, ihn doch lieber in der Schublade zu lassen. Es sollte keiner dieser »Schmöker« werden.

Javier Marías hatte seine kraftraubende Trilogie Dein Gesicht morgen beendet und, nachdem er all die Buchstaben zu Papier gebracht hatte, den Eindruck, als Schriftsteller alles gesagt zu haben. Doch seine vierzigjährige Karriere als Schriftsteller sollte nicht achtlos versanden – vielmehr kristallisierte sich in ihm, produktiv, wie er ist, eine neue Geschichte heraus. Die Geschichte von María Dolz, einer Frau, die in der Verlagswelt arbeitet und Zeugin einer durch einen Todesfall zerstörten Ehe wird, einer Frau, die die Ambivalenz der Straffreiheit und die Wechselbäder der Verliebtheit erfährt.
Angélica Gallón Salazar: Worauf sind Sie bei Ihrem Versuch, der Verliebtheit auf den Grund zu gehen, gestoßen?
Javier Marías: Es ist bekannt, dass es in meinen Romanen außer der Geschichte, der Handlung und ihrer Figuren immer auch Überlegungen und Kommentare gibt, die abschweifend erzählt werden. In diesem Roman dreht sich eine dieser Überlegungen genau um die nicht haltbare, sehr verbreitete Vorstellung von Verliebten, dass das Aufeinandertreffen zweier Personen gewissermaßen vorbestimmt ist. Es gibt da dieses Bedürfnis, zum Anfang zurückzukehren, als man den Geliebten kennengelernt hat, und zu glauben, dass man sich, wäre man beispielsweise nicht in diese bestimmte Bar gegangen oder nicht in eine ferne Stadt gereist, nicht getroffen hätte. Das ist ganz normal, die Leute haben sehr viel Freude daran, diese Art von Mythologie zu erfinden, ich habe den Eindruck, und davon möchte ich in diesem Roman erzählen, dass das nicht ganz zutrifft.
Für mich ist das Verliebtsein ein Ergebnis von Zufällen, es ist eine Lotterie, manchmal auch nur eine Frage, wer gerade zu haben ist, wir sind sehr abhängig davon, wer in unser Blickfeld tritt oder in wessen Blickfeld wir treten, und deshalb soll mein Roman dazu anregen, das Verliebtsein als eine Art Tombola zu betrachten. Ich verstehe den Wunsch von Verliebten, ihre Beziehung zu adeln und mit dem Schicksal in Verbindung zu bringen, glaube aber, dass das falsch ist.

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