Arthur Schnitzler Herausgeber: Gabriella Rovagnati
Ein Liebesreigen
Drama/en
Hardcover
Preis € (D) 19,90 | € (A) 20,50 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-073561-4
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Buchdetails
Drama/en
304 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-073561-4
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
304 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-073561-4
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Inhalt
Die hier erstmals veröffentlichten Manuskripte Arthur Schnitzlers haben sich in der Bibliotheca Bodmeriana (Cologny bei Genf) gefunden. Das erste Blatt ist überschrieben: »Ein Liebesreigen«; so sollten die zehn Dialoge ursprünglich heißen, die später unter dem Titel »Reigen« so viel Aufsehen erregt haben.
Zu den Manuskripten gehören außer der vollständigen eigenhändigen Niederschrift des Werks, die mit ihrer reichen Varianz zahlreiche Einblicke in die Arbeit des Dichters erlaubt, auch stark abweichende Entwürfe: Vorstufen zum neunten und zehnten Dialog sowie eine später ganz wieder verworfene Texterweiterung zum vierten Dialog.
Die Wiedergabe des Materials läßt auch erkennen, wie der Autor den Text später »purgiert« hat: Aussagen über Medizin und Judentum etwa, die in den frühen Fassungen vorkommen und durchaus bühnenwirksam hätten sein können, sind im endgültigen Text gestrichen; getilgt sind auch pikante Passagen, um jeden Anschein pornographischer Intention zu vermeiden. Freilich haben all diese gezielten Bemühungen des Künstlers den bekannten Skandal um das Werk nicht verhindern können.
Zu den Manuskripten gehören außer der vollständigen eigenhändigen Niederschrift des Werks, die mit ihrer reichen Varianz zahlreiche Einblicke in die Arbeit des Dichters erlaubt, auch stark abweichende Entwürfe: Vorstufen zum neunten und zehnten Dialog sowie eine später ganz wieder verworfene Texterweiterung zum vierten Dialog.
Die Wiedergabe des Materials läßt auch erkennen, wie der Autor den Text später »purgiert« hat: Aussagen über Medizin und Judentum etwa, die in den frühen Fassungen vorkommen und durchaus bühnenwirksam hätten sein können, sind im endgültigen Text gestrichen; getilgt sind auch pikante Passagen, um jeden Anschein pornographischer Intention zu vermeiden. Freilich haben all diese gezielten Bemühungen des Künstlers den bekannten Skandal um das Werk nicht verhindern können.

