Katharina Hacker

Eine Dorfgeschichte

Prosa
Hardcover
Preis € (D) 17,95 | € (A) 18,50 | SFR 25,90
ISBN: 978-3-10-030066-9
lieferbar
Buch empfehlen

Buchdetails

Prosa
128 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-030066-9
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Weitere Ausgaben

Cover »Eine Dorfgeschichte«
Eine Dorfgeschichte
Preis € (D) 15,99
ISBN: 978-3-10-401355-8

Inhalt

Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das »Teufelsgrab« am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt.
Katharina Hackers behutsame und eindringliche »Dorfgeschichte« hat ihren ganz eigenen Ton. In der dichten Darstellung der kleinen Welt des Dorfes stellt diese Autorin die Frage nach den großen Dingen – nach Geborgenheit und Einsamkeit, nach Liebe, dem Leben und dem Tod.

Pressestimmen

»Hacker nimmt den Leser mit aufs Land, aber ohne je kitschig oder romantisch zu werden. Auf jeden Fall ein zu empfehlendes Buch.«
Myra Wehbrink, belletristikcouch.de, Februar 2012

»atmosphärische Erinnerungspassagen. (…) Das verschleiernd Märchenhafte im Ton, in der Syntax bleibt und damit die Stimmung, die einen einhüllt wie ein samtenes Futteral.«
Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung, 31.1.2012

»Man sollte sich also nicht täuschen lassen von diesem kleinen schmalen Band. ›Eine Dorfgeschichte‹ ist Literatur pur: hoch verdichtet, anspielungsreich und von eigenwilligem poetischen Reiz.«
Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 25.1.2012

»Die behutsame und eindringliche Sprache funkelt von Einzelheiten. (…) Das Buch steht in der Tradition großer Dorfromane wie die von Oskar Maria Graf oder Peter Kurzeck, die vor allem durch ihre Genauigkeit bestechen. Eines der bisher besten Bücher dieser Autorin.«
Salli Sallmann, kulturradio, 12.1.2012

»Das Katharina Hacker darus keine kitschige Familienidylle werden lässt, macht ihr Buch umso gelungener.«
Andreas Heimann, Frankfurter Neue Presse, 9.1.2012

»Es ist ein seltsames und leises, von Melancholie und süßer Todessehnsucht durchwehtes Buch.«
Frank Dietschreit, Märkische Allgemeine Zeitung, 6.1.2012

»Das ist wunderschön zu lesen, und schön ist, dass Katharina Hacker mit wenigen Worten alles sagt, was es über ein solches Leben zu sagen gibt.«
Susanne von Mach, Main Echo, 10.12.2011

»ein stilles, nach innen lauschendes Buch.«
Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 27.11.2011

»Katharina Hackers ›Dorfgeschichte‹ besticht durch ihre karge Poesie, ihren Verzicht auf allen herrischen Umgang mit der Vergangenheit.«
Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2011

»Eine Mischung aus melanchonischen Erinnerungen, gewürzt mit einem feinen Hauch Romantik und stark angereichert mit jeder Menge ihres sehr individuellen Erzählstils.«
Fränkische Nachrichten, 22.11.2011

»Jeder kennt solche Figuren, jeder erinnert sich an Momente einer magischen Kindheitsferienwelt auf dem Land. Breitenbuch ist schließlich überall. Katharina Hacker rekonstruiert sie in ihrer Dorfgeschichte so dicht, so passgenau wie selten - voller Ängste und Ahnungen, eine Welt, in der sich die wahre und die bloß gemutmaßte, geahnte Wirklichkeit mischen, kreuzen.«
Elmar Krekeler, Berliner Morgenpost, 18.11.2011

»Katharina Hacker ist eine großartige Stilistin. Ihr Text folgt einer eigenen Melodie. Elegant geschwungene Sätze beschwören den Blaubeersommer der Kindheit.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 12.11.2011

»Vielleicht geht es in sämtlichen Büchern Hackers um die Verteidigung kleiner unbeutender, individueller Geschehnisse gegenüber der grossen, schicksalhaften und gnadenlos bedeutsamen Geschichte.«
Sabine Peters, Basler Zeitung, 11.11.2012

»...es ist glänzend, wie sie den Balanceakt zwischen kindlicher Lust am Geheimnis und Reflexion der Erwachsenenzeit meistert.«
Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 6.11.2011 und ZEIT-online

»Hackers schnell gelesene Dorfgeschichte bringt Flucht, Vertreibung und das Heimischwerden an einem neuen Ort aus kindlicher Perspektive und deshalb ohne Larmoyanz in Erinnerung.«
Helga Buß, amazon, 4.11.2011

»In oft knappen Teilsätzen vermag die 1967 in Frankfurt geborene Katharina Hacker in ihrem neuen Buch eine besondere Intensivität zu kreieren.«
Mira-Kristin Muth, Oberhessische Presse, 28.10.2011

»...das Portrait eines Dorfes im Wandel der Zeit. Man muss kein Fan von Hacker sein, um dieses zu mögen.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 25.10.2011

»Ein Kinderbuch für Erwachsene, ein kleines Buch voller Geheimnisse, Phantasien, Ängste und Wünsche.«
Stefan Müller, Hessischer Rundfunk, hr 1, 19.10.2011

»vielleicht ist es nicht ihr wichtigstes Buch, aber ihr schönstes.«
dpa, 18.10.2011

»Katharina Hacker reiht in ihrer poetischen Dorfgeschichte helle und düstere Erinnerungsbilder einer Kindheit im Odenwald aneinander, gleicht sie ab mit der Draufsicht ihrer erwachsenen Erzählerin und reflektiert damit, meisterlich leicht, Formen des Erinnerns.«
Sonja Baude, aviva-berlin.de, 18.10.2011

»Aus diesem virtuosen Wechsel von Erinnerungen, unscharfen Bildern, vagen Umrissen, Anekdoten, Gesprächsfetzen, Gerüchten, Geschichten, Gegenwartssplittern und Reliquien, in denen sich alles zu verdichten scheint, entsteht eine ganz eigene Atmosphäre. Sie macht den Reiz des Buches aus.« Maike Albath, Die Welt, 15.10.2011

»Sie (die Dorfgeschichte) ist in ihrer poetischen Dichte von großer Intensität.« Anja Hirsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2011

»In lose aneinander geknoteten Prosastücken erzählt Katharina Hacker von der fernen, alten Welt des Dorfes - und das völlig klischeefrei.«
Elke Schlinsog, Radio Bremen, 15.10.2011

»Ängste und Gewalt in einer Familie auf dem Dorf. Die Buchpreisträgerin von 2006 ist eine Meisterin des Entlarvens.«
BZ, Berlin, 11.10.2011

»wunderbare Dorf- und Kindergeschichten.«
Lothar Schröder, Rheinische Post, 30.9.2011

»ein kleines, charmantes Buch der Erinnerung.«
Journal Frankfurt, 30.9.2011

Über Katharina Hacker

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit ›Tel Aviv. Eine Stadterzählung‹, es folgten der Erzählungsband ›Morpheus oder Der Schnabelschuh‹ und die Romane ›Der Bademeister‹ und ›Eine Art Liebe‹. Anschließend erschienen von ihr der Roman ›Die Habenichtse‹, für den sie 2006 den Deutschen Buchpreis erhielt, der Gedichtband ›Überlandleitung‹ sowie die Romane ›Alix, Anton und die anderen‹ und ›Die Erdbeeren von Antons Mutter‹; zuletzt erschien ›Eine Dorfgeschichte‹.

Mehr über Katharina Hacker

Katharina Hacker
Foto: Renate von Mangoldt
Eine Dorfgeschichte
 
0 Artikel  0.00 €