Stefan Kuzmany

Gute Marken, böse Marken

Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 8,00 | € (A) 8,30 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-596-17582-6
lieferbar
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Buchdetails

Sachbuch
192 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17582-6
lieferbar
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Inhalt

Rette ich die Welt (oder wenigstens den Regenwald), wenn ich Döner esse anstatt zu McDonald’s zu gehen? Ist es moralisch eher zu vertreten, sweatshop-freie Kleidung eines Unternehmens zu tragen, in dem sexuelle Belästigung an der Tagesordnung ist? Oder lieber doch Klamotten, die von Kindern genäht wurden? Und muss sich Lotte, das vermeintlich glückliche Biohuhn, in Wirklichkeit als Sklavin in einer Brandenburger Legebatterie verdingen?
Stefan Kuzmany ist all diesen Fragen im Selbstversuch nachgegangen und zeigt, dass richtig Konsumieren gar nicht so leicht, aber machbar ist. Und dass es äußerst unterhaltsam sein kann, darüber zu lesen.

Pressestimmen

»Wer sich auf den etwas weit ausholenden, dafür erfrischend ironischen Stil des »TAZ«-Redakteurs Stefan Kuzmany einlässt, lernt allerhand und sieht die wunderbare Welt mit anderen Augen. Ein Plädoyer dafür, sich einzumischen, denn der Einfluss, den Konsumenten haben, wird leider viel zu selten genutzt.«
Stuttgarter Nachrichten, 9.10.2007

»Er hat jede Menge Fachwissen und Hintergrundinformationen und weiß diese auch noch überaus unterhaltsam rüber zu bringen. Statt moralischem Zeigefinger zeigt Kuzmany, dass ›richtiges Konsumieren‹ gar nicht so leicht ist, geht im ›Selbstversuch‹ den Marken und Machern auf die Spur […]. Nicht Konsumverzicht ist sein Ziel, sondern kritische Verbraucher, die gegebenenfalls auch einmal Druck auf ein Unternehmen ausüben, um Ausbeutung, Umweltverschmutzung oder anderes zu beenden. Dazu bedarf es aber auch des Wissens über ›gute‹ und ›böse‹ Marken - und das liefert Kuzmany hier, erfrischend locker aufbereitet, mit.«
Siegerländer Sonntags-Anzeiger, 18.11.2007

»Heraus kommt ein angenehm undogmatisches Fazit: Wir müssen nur bewusster hinsehen und nicht alles glauben. Es schadet uns Verbrauchern nicht, wenn wir uns unserer Macht bewusst sind. Das löst zwar nicht alle Probleme: Aber es hilft.«
Michael Pöppl, zitty Berlin, 22.11.2007

»Also schon wieder ein Buch zur Frage über ›Wie können wir die Umwelt retten‹? Wie langweilig. Diese Vermutung könnte man hegen, schließlich ist Stefan Kuzmany Taz-Redakteur und in dieser Funktion zu hauptberuflichem Gutmenschentum verpflichtet. Doch er hat es geschafft, sich dem Thema auf sehr unterhaltsame Art und Weise zu nähern. […] Toll gemacht. Man kriegt bei all dem Geschmunzel eine ganze Menge von Fakten untergejubelt, über Kloreiniger und Augencremes, Computerspiele, Kinderarbeit und die ewig junge Erkenntnis: Wenn ein Teil der Menschheit viel und billig will, muss ein anderer Teil der Menschheit deswegen verzichten und draufzahlen.«
Albert Hefele, Südwest Presse, 26.2.2008

Über Stefan Kuzmany

Als Stefan Kuzmany, 39, Redakteur erst bei der taz, jetzt bei SPIEGEL ONLINE, mit diesem Buch begann, hatte er schon lange keine Kirche mehr als Gläubiger betreten. Das war in seiner Jugend anders gewesen: Nachhaltig beeindruckt von seinem Konfirmationsunterricht, spielte er sogar einige Zeit mit dem Gedanken, Pfarrer werden zu wollen. Daraus ist dann doch nichts geworden, zum Glück, denn diesen Beruf könnte er nicht ausüben. Schon längst ist ihm sein Glaube abhanden gekommen. Manchmal fragt er sich, wo und warum. Jetzt hat er ein Kind, und damit stellt sich die Frage neu: Soll er seinem Sohn einen Glauben vermitteln? Und wenn ja, welchen? Und was glaubt man heutzutage überhaupt? Stefan Kuzmany machte sich auf die Suche, testete die unterschiedlichsten Glaubensangebote und sammelte dabei nützliche Fakten, die allen dienlich sein könnten, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen.

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