Götz Aly
Hitlers Volksstaat
Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 22,90 | € (A) 23,60 | SFR 32,90
ISBN: 978-3-10-000420-8
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Buchdetails
Sachbuch
464 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-000420-8
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
464 Seiten, gebunden
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Inhalt
Während des Zweiten Weltkrieges verwandelte die Regierung Hitler den Staat in eine Raubmaschine ohne Beispiel. Die große Mehrheit der Deutschen stellte sie mit einer Mischung aus sozialpolitischen Wohltaten, guter Versorgung und kleinen Steuergeschenken ruhig. Die Kosten dieser Gefälligkeitsdiktatur hatten Millionen von Europäern zu tragen, deren Besitz und Existenzgrundlagen zum Vorteil der deutschen Volks- und Raubgemeinschaft enteignet wurden. Der Autor zeigt, wie die Erlöse aus dem Verkauf von jüdischen Vermögen überall in Europa in die deutsche Kriegskasse flossen und damit auch in die Taschen der Soldaten.
Wer von den vielen Vorteilen für Millionen einfacher Deutscher nicht reden will, der sollte vom Nationalsozialismus und vom Holocaust schweigen.
Wer von den vielen Vorteilen für Millionen einfacher Deutscher nicht reden will, der sollte vom Nationalsozialismus und vom Holocaust schweigen.
Pressestimmen
»Nie zuvor ist der symbiotische Zusammenhang zwischen 'Volksstaat' und Verbrechen, zwischen den attraktiven und kriminellen Elementen des Nationalsozialismus so scharfsinnig und einleuchtend dargestellt worden. Dieses Buch gehört zu jenen seltenen Werken, die unseren Blick auf die düsterste und folgenreichste Periode der deutschen Geschichte neu schärfen.«
Volker Ullrich, DIE ZEIT, 10.3.2005
»'Hitlers Volksstaat', das jüngste Buch Götz Alys, der zu den originellsten Erforschern des Dritten Reiches gehört, bilanziert bisherige Einsichten und eröffnet zugleich ein neues Forschungsfeld. (...) Für die Interpretation der Geschichte des Dritten Reiches setzt die Untersuchung von Götz Aly deutlich neue Akzente.«
Hans Mommsen, Süddeutsche Zeitung, 10. 3. 2005
»Götz Aly hat Aktenbestände der deutschen Finanzverwaltung in den besetzten Gebieten ausgewertet, die bisher von Historikern ignoriert wurden. Sein Buch wird eine neue Debatte um die historische Einordnung des Nationalsozialismus entfachen.«
Eckhard Fuhr, Die Welt, 10. 3. 2005
»Insgesamt hat Aly auf Grund eines schlüssigen, ja faszinierenden Interpretationsmusters nachgewiesen, daß die Deutschen durch materielle Zuwendung geradezu perfide in Judenvernichtung und Ausraubung okkupierter Territorien involviert wurden.«
Hans-Erich Volkmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.3.2005
»Niemand kann, nach der Lektüre Alys, fürderhin behaupten, man habe von dem Judenmord und der Ausplünderung der besetzten Gebiete nichts gewusst, denn alle haben davon profitiert. Götz Aly räumt auf. Götz Alys Buch ist eine Tat.«
Jens Jessen, Die Zeit, 23. 3. 2005
»So rational wie Aly ihn beschreibt, verliert der Massenmord nicht unbedingt an Schrecken; wenn einem der rassistische Wahnsinn plötzlich als kühl kalkuliertes Mittel der Steuerpolitik und als Inflationsdämpfer auseinandergesetzt wird, dann ist eher das Gegenteil der Fall. [...] Streckenweise liest sich das wie ein Krimi.«
Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13. 3. 2005
»Aly hat die Schoadebatte vom Kopf auf die Füße gestellt. An 'Hitlers Volksstaat' wird die künftige Diskussion nicht vorbeikommen.«
Mike Wuliger, Jüdische Allgemeine, 17.3. 2005
»Angesichts der großen Menge der Akteure und Nutznießer der 'bankmäßigen' Ausplünderung Europas stellt Aly die Schuldfrage neu.«
Niels Werber, Frankfurter Rundschau, 22. 3. 2005
»Für einen veritablen Historikerstreit schliesslich könnte sorgen, wie Götz Aly die Schuldfrage traktiert. Er stellt sie, darin Goldhagen ähnlich, neu - und zwar so, dass es aufdringlich nach einer variierten Kollektivschulthese riecht. Denn wenn der Holocaust von einer Staatsmacht exekutiert wurde, die sich auf ein Volk stützen konnte, das nur wegen seiner sozialpolitischen Korrumpierung so lange bei der Stange blieb, wie muss man dann die Verantwortung für die Verbrechen adressieren? Goldhagen mit Aly gemischt hiesse: Hitlers willige Vollstrecker agierten vor dem Hintergrund eines Kollektives williger Profiteure.«
Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung, 24. 3. 2005
»Alys Buch trägt entscheidend dazu bei, die Frage der Komplizenschaft der Nation erneut und anschaulich zu diskutieren.«
Hans Mommsen, Frankfurter Rundschau, 30. 4. 2005
»Seine Akribie und seine Produktivität, dokumentiert in profunden Studien zur nationalsozialistischen Gesundheits-, Rassen- und Vernichtungspolitik, stellen so manchen Historiker in den Schatten, und an originellen Perspektiven ist bei Aly kein Mangel.«
Joachim Güntne, Neue Zürcher Zeitung, 6.5.2005
»Aly betrachtet nicht die Bundesrepublik als Fortsetzung der NS-Geschichte. Aber er muss sie auch nicht mehr als in jedem Aspekt völlig verschieden betrachten. Sein Buch ist ein Stück postbundesrepublikanischer Geschichtsschreibung.«
Arno Widmann, Berliner Zeitung, 6. 5. 2005
»Dass ein wissenschaftliches Sachbuch wie 'Hitlers Volksstaat', vom Historiker Götz Aly verfasst, in den drei Monaten seit seinem Erscheinen etwa 30000fach über den Tresen ging, darf als außerordentlicher Erfolg aller Beteiligten angesehen werden.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 9. 6. 2005
"...eine bahnbrechend neue ökonomische Interpretation" Ernst Hanisch, in Die Presse, Wien, v. 7.5.2005
»Eigentlich müsste 'Hitlers Volksstaat' ein schwer zu lesendes Buch sein, doch das ist es nicht. Es liest sich vielmehr wie ein spannender Detektivroman. […] Trotz [der] Einwände hat sich Götz Aly jedoch als großer Historiker und ausgezeichneter Forscher erwiesen. Sein Buch wird die Forschung über das NS-Regime und den Genozid an den Juden einen großen Schritt weiterbringen.«
Yehuda Bauer, Die Zeit, 4. 8. 2005
Volker Ullrich, DIE ZEIT, 10.3.2005
»'Hitlers Volksstaat', das jüngste Buch Götz Alys, der zu den originellsten Erforschern des Dritten Reiches gehört, bilanziert bisherige Einsichten und eröffnet zugleich ein neues Forschungsfeld. (...) Für die Interpretation der Geschichte des Dritten Reiches setzt die Untersuchung von Götz Aly deutlich neue Akzente.«
Hans Mommsen, Süddeutsche Zeitung, 10. 3. 2005
»Götz Aly hat Aktenbestände der deutschen Finanzverwaltung in den besetzten Gebieten ausgewertet, die bisher von Historikern ignoriert wurden. Sein Buch wird eine neue Debatte um die historische Einordnung des Nationalsozialismus entfachen.«
Eckhard Fuhr, Die Welt, 10. 3. 2005
»Insgesamt hat Aly auf Grund eines schlüssigen, ja faszinierenden Interpretationsmusters nachgewiesen, daß die Deutschen durch materielle Zuwendung geradezu perfide in Judenvernichtung und Ausraubung okkupierter Territorien involviert wurden.«
Hans-Erich Volkmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.3.2005
»Niemand kann, nach der Lektüre Alys, fürderhin behaupten, man habe von dem Judenmord und der Ausplünderung der besetzten Gebiete nichts gewusst, denn alle haben davon profitiert. Götz Aly räumt auf. Götz Alys Buch ist eine Tat.«
Jens Jessen, Die Zeit, 23. 3. 2005
»So rational wie Aly ihn beschreibt, verliert der Massenmord nicht unbedingt an Schrecken; wenn einem der rassistische Wahnsinn plötzlich als kühl kalkuliertes Mittel der Steuerpolitik und als Inflationsdämpfer auseinandergesetzt wird, dann ist eher das Gegenteil der Fall. [...] Streckenweise liest sich das wie ein Krimi.«
Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13. 3. 2005
»Aly hat die Schoadebatte vom Kopf auf die Füße gestellt. An 'Hitlers Volksstaat' wird die künftige Diskussion nicht vorbeikommen.«
Mike Wuliger, Jüdische Allgemeine, 17.3. 2005
»Angesichts der großen Menge der Akteure und Nutznießer der 'bankmäßigen' Ausplünderung Europas stellt Aly die Schuldfrage neu.«
Niels Werber, Frankfurter Rundschau, 22. 3. 2005
»Für einen veritablen Historikerstreit schliesslich könnte sorgen, wie Götz Aly die Schuldfrage traktiert. Er stellt sie, darin Goldhagen ähnlich, neu - und zwar so, dass es aufdringlich nach einer variierten Kollektivschulthese riecht. Denn wenn der Holocaust von einer Staatsmacht exekutiert wurde, die sich auf ein Volk stützen konnte, das nur wegen seiner sozialpolitischen Korrumpierung so lange bei der Stange blieb, wie muss man dann die Verantwortung für die Verbrechen adressieren? Goldhagen mit Aly gemischt hiesse: Hitlers willige Vollstrecker agierten vor dem Hintergrund eines Kollektives williger Profiteure.«
Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung, 24. 3. 2005
»Alys Buch trägt entscheidend dazu bei, die Frage der Komplizenschaft der Nation erneut und anschaulich zu diskutieren.«
Hans Mommsen, Frankfurter Rundschau, 30. 4. 2005
»Seine Akribie und seine Produktivität, dokumentiert in profunden Studien zur nationalsozialistischen Gesundheits-, Rassen- und Vernichtungspolitik, stellen so manchen Historiker in den Schatten, und an originellen Perspektiven ist bei Aly kein Mangel.«
Joachim Güntne, Neue Zürcher Zeitung, 6.5.2005
»Aly betrachtet nicht die Bundesrepublik als Fortsetzung der NS-Geschichte. Aber er muss sie auch nicht mehr als in jedem Aspekt völlig verschieden betrachten. Sein Buch ist ein Stück postbundesrepublikanischer Geschichtsschreibung.«
Arno Widmann, Berliner Zeitung, 6. 5. 2005
»Dass ein wissenschaftliches Sachbuch wie 'Hitlers Volksstaat', vom Historiker Götz Aly verfasst, in den drei Monaten seit seinem Erscheinen etwa 30000fach über den Tresen ging, darf als außerordentlicher Erfolg aller Beteiligten angesehen werden.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 9. 6. 2005
"...eine bahnbrechend neue ökonomische Interpretation" Ernst Hanisch, in Die Presse, Wien, v. 7.5.2005
»Eigentlich müsste 'Hitlers Volksstaat' ein schwer zu lesendes Buch sein, doch das ist es nicht. Es liest sich vielmehr wie ein spannender Detektivroman. […] Trotz [der] Einwände hat sich Götz Aly jedoch als großer Historiker und ausgezeichneter Forscher erwiesen. Sein Buch wird die Forschung über das NS-Regime und den Genozid an den Juden einen großen Schritt weiterbringen.«
Yehuda Bauer, Die Zeit, 4. 8. 2005

