Andreas Bernard

Kinder machen

Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie. Samenspender, Leihmütter, Künstliche Befruchtung

Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 24,99 | € (A) 25,70
ISBN: 978-3-10-007112-5
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Buchdetails

Sachbuch
544 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-007112-5
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Inhalt

Leihmütter, Samenspender, künstliche Befruchtung: wenn die biologischen Eltern
nicht die sozialen sind …

Immer mehr Babys werden mit medizinischer Unterstützung gezeugt. Diese Kinder, Samenspender und Leihmütter sind die neuen Akteure der Reproduktionsmedizin – doch was bedeutet das für unser Verständnis von Familie? Was passiert, wenn biologische Elternschaft sich von sozialer entfernt?
Von der Ukraine über Deutschland bis nach Kalifornien hat Andreas Bernard die maßgeblichen Orte, u.a. Samenbanken und Labore, aufgesucht, Eltern, Spender und Mediziner nach ihren Motiven befragt, die Schicksale der Kinder recherchiert. Gleichzeitig hat er die Geschichte des Wissens um die Reproduktion aufgearbeitet und Erstaunliches zutage gefördert. In Verbindung aus Reportage und Wissenschaftsgeschichte gelingt ihm eine glänzend erzählte Bestandsaufnahme aller Aspekte der künstlichen Zeugung von Menschen – und was das für die Ordnung der Familie bedeutet.



Pressestimmen

»In seinem Buch ›Kinder machen‹ nähert sich der Kulturwissenschaftler und Journalist Andreas Bernard dem Thema mit bemerkenswert ideologiefreiem Scharfsinn.«
Marianna Lieder, Cicero, Mai 2014

»er schreibt brillant. So ist aus diesem wissenschaftlichen Buch keine komplizierte Abhandlung geworden, sondern eine fesselnde Mischung aus Gesellschaftsreportage und Medizingeschichte.«
Monika Dittrich, Deutschlandfunk (Andruck), 28.04.2014

»Bernard berichtet in seinem exzellent recherchierten und spannend wie ein Krimi zu lesendem Buch über Perspektiven und Schicksale von künstlich erzeugten Kindern«
Ulrike Abel-Wanek, Pharmazeutische Zeitung, 17.04.2014

»Andreas Bernards Buch […] ist eine optimistische, dabei fundierte Kulturanthropologie der Gegenwart. Was für eine freudige Überraschung in einer verzagten Zeit!«
Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.03.2014

»Bernard erzählt materialreich, souverän argumentierend und sprachlich brillant eine faszinierende Geschichte«
Peter Praschl, Die Welt - Literarische Welt, 29.03.2014

»eines der besten Sachbücher dieses Frühjahrs«
Michael Lange, Deutschlandradio Kultur, 04.04.2014

»Andreas Bernard hat ein ausgezeichnetes Buch über Reproduktionsmedizin und die moderne Familie verfasst«
Die ZEIT, 27.03.2014

»Kundig, unaufgeregt und elegant geschrieben«
Katrin Schumacher, MDR Figaro, 26.03.2014



Über Andreas Bernard

Andreas Bernard, geboren 1969 in München, schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und ist Professor am »Center for Digital Cultures« der Leuphana Universität Lüneburg. Im Fischer Verlag erschien zuletzt ›Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne‹ (2006).

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Foto: Andreas Labes

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