Viola Roggenkamp

Meine Mamme

Autobiographie/Memoir
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-16740-1
lieferbar
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Buchdetails

Autobiographie/Memoir
288 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16740-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Tu mir eine Liebe – und iss noch etwas, sei vorsichtig,
ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist, egal wie
spät es ist, nein, ruf mich nicht an, ich erschreck mich sonst
zu Tode, oder, ruf mich lieber doch an, erschrickst du
mich eben zu Tode.


Die jüdische Mamme ist kein Klischee. Eindrücklich
beweisen dies 27 Gespräche, die Viola Roggenkamp
mit Frauen und Männern geführt hat. Sie alle leben als Juden
in Deutschland und erzählen freimütig, empfindsam oder
komisch von ihren Müttern. Und wie das historische Trauma
der Eltern zum Tabu der Kinder wird, davon berichten:
Stefan Heym, Wladimir Kaminer, Arno Lustiger,
Peggy Parnass, Ilja Richter, Rachel Salamander,
Rafael Seligmann, Stefanie Zweig und andere.

Über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.

Mehr über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp
Foto: Christel Becker-Rau


Interview zum Buch

Interview mit Viola Roggenkamp, 07.02.2011
Fischer Verlag: In ›Familienleben‹ haben Sie die Geschichte der jungen Fania Schiefer erzählt, Tochter einer deutsch-jüdischen Familie, die aufwächst im Hamburg der sechziger Jahre. In Ihrem neuen Roman geht es um die Tochter, die sich nach dem Tod des Vaters auf seine Spuren begibt und seine Geschichte genauer erkunden will. Ist ›Tochter und Vater‹ eine Art Fortsetzung von ›Familienleben‹?
Viola Roggenkamp: Die beiden Romane haben unbedingt etwas miteinander zu tun. ›Tochter und Vater‹ ist dennoch keine Fortsetzung, sondern eine Fortschreibung des Themas. Die Protagonistin in ›Tochter und Vater‹ ist eine junge Frau, Ende dreißig, ihr Vorname wird nicht genannt, aber ihre Eltern heißen Alma und Paul, dieselben Namen wie in ›Familienleben‹. Die Erzählzeit ist das Jahr 1992. Zu Beginn des Romans stirbt Paul, und seine Tochter beschließt, auf der Beerdigung ihres Vaters eine Rede zu halten. Sie will erzählen, wie er das damals gemacht hat. Das ist eine heikle Situation.
Meine Mamme
 

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