Fatima-Zohra Imalhayene

Nirgendwo im Haus meines Vaters

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 10,99 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-18268-8
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Buchdetails

Roman
448 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18268-8
Aus dem Französischen von Marlene Frucht
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Cover »Nirgendwo im Haus meines Vaters«
Nirgendwo im Haus meines Vaters
Preis € (D) 21,95
ISBN: 978-3-10-014500-0

Inhalt

Fatima liebt ihren Vater abgöttisch. Aber er befolgt streng die arabischen Bräuche. Ihre Mutter ist eine selbstbewusste Frau von europäischer Eleganz. Zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Dazwischen bahnt sich das Mädchen ihren eigenen Weg zur jungen Frau. Manchmal schmerzhaft und dann wieder voller Glück. Klarsichtig, poetisch und sehr emotional erzählt Assia Djebar ihre eigene Geschichte, die zugleich die Algeriens ist.

Pressestimmen

»Für die Vermittlung zwischen Tradition und Erneuerung, Universalwerten und Eigenkultur steht die heute vorwiegend in New York lebende Assia Djebar mit ihrem ganzen Werk ein.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 19.4.2010

»Faszinierend und mit hypnotischer Erzählkraft schildert Assia Djebar das Leben zwischen zwei Kulturen, das heute für viele Heranwachsende - auch in Deutschland - Alltag ist.«
FAZ Hochschulanzeiger.de, 4.3.2010

»Herausgekommen ist ein sehr persönlicher Roman in einer sinnlichen und direkten Sprache, der zeigt, dass sich das Aus-der-Reihe-Tanzen lohnt, trotz Bevormundungs- und Einschüchterungsversuchen.«
Margrit Klingler-Clavijo, Deutschlandfunk Büchermarkt, 3.3.2010

»Das Gestern und das Heute, die Sicht der jungen und die der gealterten Frau: Aus dieser Spannung zieht Djebars Buch seinen Reiz, seine teils melancholische, teils ironische Tonlage, dargeboten in zahllosen kurzen Szenen, die aber durch einige Leitmotive, vor allem Poltik, Kultur und Liebe kunstvoll aneinander gebunden werden.«
Kersten Knipp, SWR 2, Buchkritik, 12.2.2010

»Was für ein wunderbares Buch! Und was für eine gleitende, geschmeidige Sprache.«
Jacob Glücklich, Die Welt, 6.2.2010

»Diese ›rückblickende Selbstanalyse‹ macht Assia Djebars umfangreichen und stark autobiographisch geprägten Romans so interessant und aufschlussreich für ihr Gesamtwerk. (…) In ›Nirgendwo im Haus meines Vaters‹ kommen zahlreiche Themen zum Tragen, die das Werk dieser bedeutenden algerischen Schriftstellerin durchziehen: Algerien unter französischer Besatzung, die Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft, das Leben zwischen Tradition und Moderne, das Französische als Sprache der Besatzer, aber auch als Sprache der Literatur, in der Assia Djebar selbst zahlreiche Romane und Essais verfasst hat.«
Susanne von Schenk, Hessischer Rundfunk online, 5.1.2010

»Wie aufregend die Sprache der ehemaligen Kolonisten ist, dafür bietet Djebars jüngstes Buch (…) von Marlene Frucht adäquat übertragen, selbst den besten Beweis. (…) Wunderbar die Passagen, in denen Djebar ihre Lektüreabenteuer beschreibt.«
Kersten Knipp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.1.2010

»grandioser Erinnerungsband. (…) außergewöhnlich interessantes, informatives, hochpoetisches Buch.«
Sharon Chaffin, Nürnberger Zeitung, 5.12.2009

»Wie in all ihren Büchern versucht Assia Djebar auch hier, zu erhellen, was war, zu sagen, was ist. Das tut sie mit kühner Prägnanz, mal mit poetischen Metaphern - das unmittelbar Bedrängende und den weiten Horizont gleichermassen im Blick.«
Renate Wiggershaus, Saarländischer Rundfunk, 28.11.2009

»Der biographische Roman der Autorin ist von seltener Tiefe, empfindsamer Feinfühligkeit und reflektierender Weltsicht und Klugheit. Land und Leute erfahren Würdigung, und jede Kultur behält ihre Einmaligkeit.«
Claudine Borries,literaturnetz.com, November 2009

»Die Geschichte ist ehrlich und feinsinnig, zuweilen distanziert und ironisch erzählt.«
Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft, Medienspiegel November 2009

»Ein sehr anrührendes Buch.«
Iris Radisch, Zeit Online, Radischs Lesetipps, 10.11.2009

»Ein berührender Roman, auch, weil man ihm die Mühen der Entstehung anmerkt, und weil er neben der persönlichen Lebensgeschichte auch die Liebe einer Frau zu ihrer Heimat und die Unmöglichkeit, in ihre Heimat zu finden, erzählt.«
Brigitte Schwens-Harrant, Die Presse, 6.11.2009

»›Nirgendwo im Haus meines Vaters‹ ist ein sehr persönliches Buch (…) über die Schwierigkeiten, in einem von Frankreich kolonisierten muslimischen Land heranzuwachsen.«
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 4.11.2009

»Dennoch ist ›Nirgendwo im Haus meines Vaters‹ nicht so sehr das Dokument einer Revolte, auch wenn der Titel eine andere Deutung nahe legt. Djebar rekapituliert vielmehr die ambivalente Natur einer Welt, in der alles – noch das Verhältnis der Geschlechter – zugleich der Spaltung geschuldet ist, die von der Kolonialherrschaft über das Land verhängt worden ist.«
Claudia Kramatschek, WDR 3, Passagen, 26.10.2009

»Djebars Französisch ist arabisiert, ein poetischer, durch arabische Wendungen und Bilder angereicherter Stil.«
Sigrid Löffler, rbb kulturradio, 12.10.2009

»Es gibt keinen Zweifel daran, dass sie in diesem Roman ihre eigene Lebensgeschichte beschreibt. Und genau das macht dieses Buch trotz aller erzählerischen Mäandrierungen und Wiederholungen, trotz des Fehlens eines überzeugenden poetischen Zugriffs oder einer analytischen Wertung des Geschehens, zu einer packenden Lektüre. Es ist der Augenzeugenbericht aus einer Welt, bei der Wegschauen auf Dauer nicht ausreichen wird. Und Schilderung eines Aufbegehrens, das einem nur höchsten Respekt abringen kann.«
whl/dae, APA, 7.10.2009

»Mal sachlich distanziert, mal von Gefühlen übermannt, beschreibt Djebar ihren Weg der Emanzipation.«
Sonntagszeitung Zürich, 4.10.2009

»Für mich ist dieses Buch ein großartiger Akt der Selbstverständigung, an dem sie uns teilhaben lässt und diese Offenheit ist einfach eine schöne Geste.«
Sigrid Brinkmann, Deutschlandradio, 2.10.2009

»bewegende Lebensbeichte«
Kurt Darsow, Literaturen, Oktober 2009

»Assia Djebar, die 2000 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt und seit 2005 Mitglied der Académie française ist, erzählt auch in ihrem neuen Buch ›Nirgendwo im Haus meines Vaters‹ in einer hypnotischen und faszinierenden Sprache vom Spannungsfeld der Kulturen.«
Michael Wahl, WDR 5, Scala, 17.9.2009

»Es hätte sie beinahe von der Bühne gefegt, bekennt Terézia Mora. Nie habe sie jemand so lesen hören.«
Natascha Freundel, Berliner Zeitung, 17.9.09. über die Veranstaltung im Haus der Kulturen am 15. September

Über Fatima-Zohra Imalhayene

Assia Djebar wurde 1936 unter dem Namen Fatima-Zohra Imalayène in Cherchell bei Algier geboren. Sie schreibt auf Französisch und ist eine der renommiertesten Autoren aus Algerien. Ihre Themen sind der algerische Freiheitskampf sowie die gesellschaftliche Stellung der arabischen Frau. Assia Djebar wurde neben vielen anderen Preisen 2000 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Sie ist die erste Autorin aus dem Maghreb, die 2005 in die Académie francaise gewählt wurde. Assia Djebar lebt und lehrt in New York.

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Fatima-Zohra Imalhayene
Foto: Ulla Montan
Nirgendwo im Haus meines Vaters
 

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