Stefan Zweig
Schachnovelle
Hörbuch
Preis € (D) 14,95 | € (A) 15,40 | SFR 22,90
ISBN: 978-3-86610-534-8
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Buchdetails
Argon Verlag
ISBN 978-3-86610-534-8
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.
Pressestimmen
»Diese Novelle ist ein Vermächtnis.« Der Tagesspiegel
»Christoph Maria Herbst liest einen Klassiker – und einen der größten Bestseller der deutschen Literaturgeschichte. (…) Der Reiz der Lesung von Herbst liegt in der präzisen Charakteristik der Figuren und in einem Ton, der zwischen Furor und Ermattung unendlich viele Facetten kennt. Da klingt die Schachnovelle plötzlich ganz heutig. (…) Ein Ohrenschmaus.« Bayern2Radio (11.04.2009)
»Die große Novelle von Stefan Zweig in einer beeindruckenen Lesung.« Emskopp - Das Emsland Städtemagazin
»Christoph Maria Herbst liest einen Klassiker – und einen der größten Bestseller der deutschen Literaturgeschichte. (…) Der Reiz der Lesung von Herbst liegt in der präzisen Charakteristik der Figuren und in einem Ton, der zwischen Furor und Ermattung unendlich viele Facetten kennt. Da klingt die Schachnovelle plötzlich ganz heutig. (…) Ein Ohrenschmaus.« Bayern2Radio (11.04.2009)
»Die große Novelle von Stefan Zweig in einer beeindruckenen Lesung.« Emskopp - Das Emsland Städtemagazin
Über Stefan Zweig
Interview zum Buch
db-mobil im Gespräch mit Christoph Maria Herbst, 24.11.2010
»... eine Art literarischer Gemischtwarenladen«
Vom Schauspieler zum Buchautor: Christoph Maria Herbst über die Hintergründe seines Debüts als Schriftsteller, Erlebnisse auf dem Traumschiff und die Liebe zu seinem Brotberuf.
Vom Schauspieler zum Buchautor: Christoph Maria Herbst über die Hintergründe seines Debüts als Schriftsteller, Erlebnisse auf dem Traumschiff und die Liebe zu seinem Brotberuf.
db-mobil: Wissen Sie noch, wann und wo Sie auf die Idee zu diesem Buch gekommen sind?
Christoph Maria Herbst: Ja: gar nicht. Ich bin selbst gar nicht darauf gekommen – die Buchidee ist eher auf mich gekommen. Ich habe lediglich Freunden und Familie während der Reise per E-Mail von meinen Erlebnissen und meinem Müßiggang geschrieben. Die wischten sich dann Tränen des Lachens aus den Augen und forderten mich auf, mehr zu berichten. Das tat ich. Wenn ich auf das Traumschiff gegangen wäre mit dem Vorsatz, ein Buch darüber zu schreiben, hätte ich keine einzige Zeile zustande gebracht, da ich von Hause aus kein Autor bin und unter Druck nur schlecht kreativ sein kann. So aber konnte ich die Tinte einfach fließen lassen, weil ich klare Adressaten vor Augen hatte. Die Idee, das Ganze am Ende zu bündeln und sogar zu binden, hatte Wolfgang Rademann, der meine Ergüsse mindestens in der Zeit oder der Süddeutschen Zeitung abgedruckt sehen wollte.

