J.M. Coetzee
Sommer des Lebens
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-18641-9
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Buchdetails
Roman
304 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18641-9
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
304 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18641-9
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
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Inhalt
Mit ›Sommer des Lebens‹ gewährt uns J. M. Coetzee überraschend Einblick in seine entscheidenden Lehrjahre als Schriftsteller. Aus Amerika zurückgekehrt, tuscheln die Verwandten hinter seinem Rücken: warum lebt er nur wieder hier in Südafrika bei seinem Vater und betoniert den Hof? Den Kopf voll Büchern und wilden Plänen, eine akademische Karriere, die nicht ins Laufen kommt, eine verheiratete Frau, die von dem rätselhaften Langhaarigen fasziniert ist, eine brasilianische Tänzerin, deren Tochter Nachhilfe braucht, schließlich die Cousine Margot und ein missglückter Ausflug ins Feld, der großen offenen Steppe, in der die Coetzee schon immer ihr Vieh hüteten.
Voller Ironie und Witz dreht Coetzee die Erzählperspektive um: nicht er schildert die Geschichte, sondern ein junger Autor, der ihn nie kennengelernt hat, aber nun an seiner Biographie schreibt. Um Stoff zu gewinnen, interviewt er die Frauen dieses Sommers. Auf seinem Tonband sammeln sich ungeschminkte Porträts eines Künstlers als junger Mann, der über sein eigenes Begehren stolpert, aber schließlich die Stimme findet, deren Unbestechlichkeit wir so bewundern.
Voller Ironie und Witz dreht Coetzee die Erzählperspektive um: nicht er schildert die Geschichte, sondern ein junger Autor, der ihn nie kennengelernt hat, aber nun an seiner Biographie schreibt. Um Stoff zu gewinnen, interviewt er die Frauen dieses Sommers. Auf seinem Tonband sammeln sich ungeschminkte Porträts eines Künstlers als junger Mann, der über sein eigenes Begehren stolpert, aber schließlich die Stimme findet, deren Unbestechlichkeit wir so bewundern.
Pressestimmen
»Es ist das bisher heiterste und unbeschwerteste Buch Coetzees. Der gelassene Tonfall, das witzige Understatement, das gütige Schmunzeln über sich selbst legen einen liebevollen Hauch über diesen Text, der zweifellos zum Besten gehört, was John Maxwell Coetzee je geschrieben hat.«
Manfred Loimeier, Mannheimer Morgen
»Dieser stilistisch höchst konzise Autor vollbringt das (…) Meisterstück, sich als ›Coetzee‹ in diesem jüngsten Buch sterben und danach durch vier Frauen und einen Universitätskollegen erinnern zu lassen, ohne dass es auch nur einmal narzisstisch und konstruiert wirken würde.« Marko Martin, Die Welt
»Wer war der Mensch, der hinter dem Schriftsteller steckt? Diese Frage erweist sich als unbedeutend. Wichtig sind einzig die Figuren und Geschichten, die der Schriftsteller erfindet und die vor ihm stehen: Sie sind in diesem Roman grandios.« Sandra Leis, Basler Zeitung
Manfred Loimeier, Mannheimer Morgen
»Dieser stilistisch höchst konzise Autor vollbringt das (…) Meisterstück, sich als ›Coetzee‹ in diesem jüngsten Buch sterben und danach durch vier Frauen und einen Universitätskollegen erinnern zu lassen, ohne dass es auch nur einmal narzisstisch und konstruiert wirken würde.« Marko Martin, Die Welt
»Wer war der Mensch, der hinter dem Schriftsteller steckt? Diese Frage erweist sich als unbedeutend. Wichtig sind einzig die Figuren und Geschichten, die der Schriftsteller erfindet und die vor ihm stehen: Sie sind in diesem Roman grandios.« Sandra Leis, Basler Zeitung

