Norman Ollestad

Süchtig nach dem Sturm

Hörbuch
Preis € (D) 24,95 | € (A) 25,70 | SFR 36,90
ISBN: 978-3-8398-1027-9
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Buchdetails

Argon Verlag
ISBN 978-3-8398-1027-9
Aus dem Amerikanischen von Brigitte Heinrich
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

»Am 19. Februar 1979, kurz nach Sonnenaufgang, geriet unsere Cessna in einen Schneesturm und knallte in einen schroff abfallenden 2650 Meter hohen Berg. Mein Vater war 43, seine Freundin Sandra 30 und ich war 11 Jahre alt. Am Ende einer 9-stündigen Feuerprobe war ich der einzige Überlebende.«
Während andere Kinder Fahrradfahren und Ball spielen, fährt Norman halsbrecherische Skirennen und surft mörderische Wellen. Immer angehalten von seinem Vater, Big Norman, den er gleichzeitig hasst und anbetet. Als er den gefahrvollen Abstieg in Schnee und Eis alleine meistert, dankt er nicht Gott, sondern seinem Vater, der ihn den Umgang mit der Angst gelehrt hat.
Norman Ollestad erzählt geradezu atemlos von seiner Kindheit im Malibu der 70er Jahre und von dem dramatischen Absturz in den Bergen. Vor allem aber erzählt er von der einzigartigen Beziehung zu seinem Vater, der das Risiko anzog wie ein Magnet, dessen Willenskraft und unzähmbare Passion ihn immer wieder verzauberten. Eine mitreißende Hommage an das Leben, das immer mehr sein sollte, als nur zu überleben.

Pressestimmen

»Till Demtrøder wandelt seine Stimme mit großer Leichtigkeit zwischen der Tonart unbeschwerter Kindheit, den Ängsten vor Monsterwellen und dem Aufbäumen gegen einen Tod im Eis.« hr1

»Ein Buch, das von vielen Generationen gelesen werden wird. Väter sollten es ihren Söhnen geben, Söhne sollten es ihren Vätern geben….Mütter, Ehefrauen und Töchter: Lest es und weint um all die Jungen und Männer, die ihr geliebt habt.« Russell Banks

Über Norman Ollestad

Norman Ollestad, geboren 1967, wuchs in Topanga Beach, Malibu, auf, studierte an der University of California Creative Writing und Film. Er lebt in Venice, Kalifornien, mit seiner Frau und seinem achtjährigen Sohn.

Mehr über Norman Ollestad

Norman Ollestad
Foto: privat


Interview zum Buch

db-mobil im Gespräch mit Norman Ollestad , 23.02.2010
In dem autobiografischen Roman »Süchtig nach dem Sturm« erzählt Norman Ollestad, wie ein Flugzeugabsturz sein Leben veränderte. Der Autor über die Herausforderung, Schicksalsschläge zu überwinden, und über die Balance zwischen Realität und Fiktion.
db-mobil: Herr Ollestad, Sie haben im Alter von elf Jahren einen tragischen Flugzeugabsturz erlebt, dabei haben Sie Ihren Vater verloren. Wie ist es möglich, ein solches Erlebnis seelisch zu überwinden und ein normales Leben zu führen?
Norman Ollestad: Wissen Sie, es ist doch so, dass Menschen auf der ganzen Welt Tag für Tag in grausamer Armut überleben, sie überleben Krieg, Hunger, Gewalt. Sie haben keine Hoffnung, es gibt für sie keine Zukunft. Was mir geschehen ist, ist nichts Außergewöhnliches, wenn man die Welt betrachtet. Das war es nur für mich. Menschen finden Wege, um durchzuhalten und nach vorn zu blicken, das Geschehene hinter sich zu lassen. Das Wichtigste ist doch, wie man es schafft, weiterzumachen. Man muss sich regelrecht durch die Trauer, den Schmerz und die Wut durchkämpfen, damit man sich das Leben nicht ganz verdirbt. Mir half das Surfen, das Skilaufen, dieses Süchtigsein nach dem Sturm, all das, was mein Vater mir beigebracht hat, um die Schönheit des Lebens wiederzufinden. Und so ist es mir langsam nach und nach gelungen, mich durch die Dunkelheit freizukämpfen.
Süchtig nach dem Sturm
 

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