Kenzaburô Ôe
Tagame. Tokyo - Berlin
Roman
Hardcover
Preis € (D) 19,90 | € (A) 20,50 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-055212-9
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Buchdetails
Roman
288 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-055212-9
Aus dem Japanischen von Nora Bierich
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
288 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-055212-9
Aus dem Japanischen von Nora Bierich
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Inhalt
Tagame – so heißt der japanische Schildkäfer. Und Schildkäfer nennt Kogito den Rekorder, mit dem er die Bänder abhört, die ihm sein engster Freund Goro vor seinem Freitod besprochen hat. Mit Tagame, der Stimme des Freundes, führt Kogito ein fiktives Gespräch über den Tod hinaus. Er erinnert die gemeinsame Jugend zur Zeit der amerikanischen Besatzung, die Bedrohung durch die japanische Mafia und die geteilte Leidenschaft für Filme und Frauen. Aber was hat Goro, den berühmten Filmemacher, in den Tod getrieben? Die Suche nach einer Antwort führt Kogito von Tokyo nach Berlin. Je tiefer er in die Erinnerungen hinabsteigt, desto bewegender wird seine Entdeckung der fremden Stadt, desto aufwühlender die Bekanntschaften mit den Studenten, die er als Gastprofessur trifft. Als eines Tages eine alte Bekannte seines Freundes auftaucht, die Goro während der Berlinale kennengelernt hatte, erscheint das gemeinsam Erlebte in einem ganz anderen Licht.... Oe zeichnet das Porträt einer außergewöhnlichen intimen Freundschaft. Einfühlsam und schonungslos spürt er den Brüchen beider Leben nach.
Pressestimmen
»Zwischen den beiden Schauplätzen Tokio und Berlin knüpft der Autor mit leichter Hand ein Beziehungsgeflecht aus Erinnerungen und Gegenwartsstimmen, Zitaten und Anspielungen literarischer wie cineastischer Natur. Ein intellektuelles Vergnügen, vor allem aber ein bewegender Epitaph auf den aus dem Leben geschiedenen Freund.«
Holger Schlodder, NDR Kultur, Matinee, 25.8.2005
»Auch wenn sich der fremdartige Zauber des Romanes nur schwer beschreiben lässt, so entstehen vor dem Auge des Lesers doch deutliche Bilder einer Welt, in der westliche Lebensmuster mit den Traditionen östlicher Mythen und Glaubensgrundsätze in einzigartiger Weise verschmelzen.«
Susanne Gilbert-Sättele, Kölner Stadtanzeiger, 29.8.2005
»Perfekt beherrscht Kenzaburo Oe die Kunst, das scheinbar Private und Periphere ins Politische zu übertragen. In „Tagame“ erweist er sich so als ein genauer Chronist individueller wie kollektiver Bewusstseinsveränderungen und Irrwege; überdies ist das Buch eine abgründige Satire auf das Startum des Filmbusiness, auf die Medien als Generatoren moderner Mythen, auf das Kritikwesen und die Kulturindustrie.«
Steffen Gnam, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.9.2005
»Dieser Roman enttäuscht nicht. Er hat alle nötigen klassischen Qualitäten.« Vladimir Balzer, Deutschlandradio, 9. 9. 2005
»So vielfältig wie die Themen ist auch der Detailreichtum. Alles ist fein und klug miteinander verwoben...Das rührende Herzstück des Romans ist die unablässige Bemühung, dem Sujet so nah wie möglich zu kommen, herauszufinden, was Leben und Tod des Freundes ausmachte.«
Marion Löhndorf, Neue Zürcher Zeitung, 15.9.2005
»Kein einfaches Buch, aber ein Buch, um endlich Japan verstehen zu lernen, lyrisch, verspielt und sehr provokativ. Kenzaburo Oes Botschaft an die Menschen ist einfach: Verliert nie eure Hoffnung.«
Lutz Bunk, Deutschlandradio, 15. 9. 2005
»Keiner schreibt wie Kenzaburo Oe - von wem könnte man das heute mit Recht sagen. Für seine poetische Nachdenklichkeit, seine auch in Andeutungen immer eindeutig bleibenden Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Fragen, seine eher kulturanthropologische als auch psychologische Annäherung an die Grundfragen der menschlichen Seele findet er eine Sprache, die auch in der Übersetzung von Nora Bierich bezaubert.«
Harald Loch, General-Anzeiger, 10. 9. 2005
»Mit „Tagame“ erreicht Oe innerhalb seines Schaffens die bislang höchste Stufe intellektueller Kontemplation.«
Gieri Cavelty, Tagesanzeiger, 16. 9.2005
Holger Schlodder, NDR Kultur, Matinee, 25.8.2005
»Auch wenn sich der fremdartige Zauber des Romanes nur schwer beschreiben lässt, so entstehen vor dem Auge des Lesers doch deutliche Bilder einer Welt, in der westliche Lebensmuster mit den Traditionen östlicher Mythen und Glaubensgrundsätze in einzigartiger Weise verschmelzen.«
Susanne Gilbert-Sättele, Kölner Stadtanzeiger, 29.8.2005
»Perfekt beherrscht Kenzaburo Oe die Kunst, das scheinbar Private und Periphere ins Politische zu übertragen. In „Tagame“ erweist er sich so als ein genauer Chronist individueller wie kollektiver Bewusstseinsveränderungen und Irrwege; überdies ist das Buch eine abgründige Satire auf das Startum des Filmbusiness, auf die Medien als Generatoren moderner Mythen, auf das Kritikwesen und die Kulturindustrie.«
Steffen Gnam, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.9.2005
»Dieser Roman enttäuscht nicht. Er hat alle nötigen klassischen Qualitäten.« Vladimir Balzer, Deutschlandradio, 9. 9. 2005
»So vielfältig wie die Themen ist auch der Detailreichtum. Alles ist fein und klug miteinander verwoben...Das rührende Herzstück des Romans ist die unablässige Bemühung, dem Sujet so nah wie möglich zu kommen, herauszufinden, was Leben und Tod des Freundes ausmachte.«
Marion Löhndorf, Neue Zürcher Zeitung, 15.9.2005
»Kein einfaches Buch, aber ein Buch, um endlich Japan verstehen zu lernen, lyrisch, verspielt und sehr provokativ. Kenzaburo Oes Botschaft an die Menschen ist einfach: Verliert nie eure Hoffnung.«
Lutz Bunk, Deutschlandradio, 15. 9. 2005
»Keiner schreibt wie Kenzaburo Oe - von wem könnte man das heute mit Recht sagen. Für seine poetische Nachdenklichkeit, seine auch in Andeutungen immer eindeutig bleibenden Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Fragen, seine eher kulturanthropologische als auch psychologische Annäherung an die Grundfragen der menschlichen Seele findet er eine Sprache, die auch in der Übersetzung von Nora Bierich bezaubert.«
Harald Loch, General-Anzeiger, 10. 9. 2005
»Mit „Tagame“ erreicht Oe innerhalb seines Schaffens die bislang höchste Stufe intellektueller Kontemplation.«
Gieri Cavelty, Tagesanzeiger, 16. 9.2005

