Viola Roggenkamp

Tochter und Vater

Roman
Hardcover
Preis € (D) 18,95 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-10-066067-1
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Buchdetails

Roman
272 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-066067-1
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Cover »Tochter und Vater«
Tochter und Vater
Preis € (D) 16,99
ISBN: 978-3-10-401270-4

Inhalt

Nach ihrem Bestseller ›Familienleben‹ schreibt Viola Roggenkamp in ihrem neuen Roman die Geschichte der deutsch-jüdischen Hamburger Familie fort.

Paul war kein Held, urteilt die Tochter über ihren Vater. Und ausgerechnet er hat seine jüdische Geliebte und deren Mutter vor der Deportation gerettet: Papiere gefälscht, die Gestapo in Berlin ausgetrickst und in Krakau im Schleichhandel Geld gescheffelt auf Kosten der Nazis. Wie hat er das gemacht? Genügt es, verliebt und jung zu sein? Er hatte Angst, und er war nur ein kleiner Angestellter. Um auf seiner Beerdigung eine Rede zu halten, spürt die Tochter seinem Leben nach und gerät dabei in eigene Katastrophen. Viola Roggenkamp erzählt ebenso leicht wie bildmächtig die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung und die Suche nach der Vergangenheit als Weg ins eigene Leben.

Pressestimmen

»Seine eigentliche Brisanz erhält das kompositorische Kunststück aber erst durch die jüdisch-deutsche Katastrophengeschichte, der es eingefügt wird.(…) fesselnder Roman.«
Hans-Jürgen Schings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2011

»eindringlich und bildhaft erzählte Geschichte.«
B. Nüchterlein, Nürnberger Nachrichten, 5.10.2011

»Viola Roggenkamp versteht es hervorragend, das Unsagbare auf subtile Weise spürbar zu machen. Und sie erzählt die aufregende deutsch-jüdische Liebesgeschichte von Paul und Alma auch sprachlich sehr beeindruckend.« Barbara Dobrick, rbb, Zeitpunkte, 18.9.2011

»Bildgewaltig und leicht, mit rasanten Wechseln in den Zeitebenen und Feingefühl.«
Bielefelder, August 2011

»ein lesenwertes Stück literarisch aufgearbeiteter Zeitgeschichte.«
Angela Bachmair, Augsburger Allgemeine, 10.8.2011

»Vergangenheit und Gegenwart durchdringen sich in schnellem Wechsel in diesem dicht gewobenen Roman, in dem es um große Gefühle wie Eifersucht, Schuld und Scham geht.«
dpa, 3.8.2011

»ein kluges, lesenswertes Buch.«
Escape, 8/2011

»Mit viel Charme und Witz lässt Roggenkamp ihre Charaktere agieren.«
Melissa Beyel, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 22.7.2011

»Roggenkamp beschreibt eindringlich Momente der Bedrohung, trifft Schnappschüsse des Unheils.«
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 18.7.2011

»Viola Roggenkamp erzählt ebenso leicht wie bildmächtig.«
Deutsches Handwerksblatt, 14.7.2011

»ein beunruhigendes, sehr lesenswertes Buch.«
Ruth Klüger, Die Welt, 9.7.2011

»Endlich hat Viola Roggenkamp die Fortsetzung ihres Bestsellers ›Familienalbum‹ geschrieben.«
Bettina Klee, GALA, 5.7.2011

»Wieder ein Lesevergnügen mit Tiefgang.«
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, 1.7.2011

»Dem großen Erzählvermögen von Viola Roggenkamp sind unvergessliche Episoden über wundersame menschliche Beziehungen zu verdanken.«
Monika Melchert, Sächsische Zeitung, 11./12.6.2011

»Geschickt verwebt die Autorin die beiden Ebenen - die Vergangenheit des Vaters und die Gegenwart der Tochter, Deutschland im Dritten Reich und Deutschland nach der Wende - zu einer gemeinsamen, mitreißenden Geschichte.«
Antje Liebsch, Brigitte woman, Juni 2011

»Autobiographische Aspekte spielen also eine große Rolle in ihrer Arbeit und diese menschliche Perspektive macht die schwere Geschichte der Identitätsfindung der Tochter, hin und her gerissen zwischen der deutschen und der jüdischen Kultur, so wunderbar erzählbar. Gelingt es Roggenkamp doch meisterhaft ihre Charaktere fein detailliert und trotzdem mit einer solchen Leichtigkeit zu beschreiben.«
Sarah Lodder, Göttinger Tageblatt, 23.5.2011

» … erkannte ich die Qualität dieses intensiven, glaubwürdigen und durch und durch aufrichtigen Romans.«
Margrit Irgang, SWR 2, Forum Buch, 22.5.2011

»Eingewebt in die Vergangenheit des Vaters und seiner tollkühnen Eskapaden, ist die Gegenwart der ruhelosen Tochter. Nicht angekommen in Deutschland, nicht angekommen in sich. Getrieben von einer inneren Unruhe, die Roggenkamp sprachlich wunderbar dringlich und drängend dem Leser vermittelt.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio Kultur, 20.5.2011

»Voller Wärme und mit feinem Witz erzählt Roggenkamp in dem ihr eigenen rasanten Wechsel zwischen den Zeitebenen von dieser Spurensuche. (…) Einmal mehr hat die Autorin gründlich recherchiert, viele Details zusammengetragen und diese klug gegeneinander geschnitten.«
Christoph Forsthoff, Die Welt, 18.5.2011

»Ein Buch, das viele wichtige Fragen stellt. Ein Buch für alle Töchter.«
Brigitte, Heft 11, 4.5.2011

Über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.

Mehr über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp
Foto: Christel Becker-Rau


Interview zum Buch

Interview mit Viola Roggenkamp, 07.02.2011
Fischer Verlag: In ›Familienleben‹ haben Sie die Geschichte der jungen Fania Schiefer erzählt, Tochter einer deutsch-jüdischen Familie, die aufwächst im Hamburg der sechziger Jahre. In Ihrem neuen Roman geht es um die Tochter, die sich nach dem Tod des Vaters auf seine Spuren begibt und seine Geschichte genauer erkunden will. Ist ›Tochter und Vater‹ eine Art Fortsetzung von ›Familienleben‹?
Viola Roggenkamp: Die beiden Romane haben unbedingt etwas miteinander zu tun. ›Tochter und Vater‹ ist dennoch keine Fortsetzung, sondern eine Fortschreibung des Themas. Die Protagonistin in ›Tochter und Vater‹ ist eine junge Frau, Ende dreißig, ihr Vorname wird nicht genannt, aber ihre Eltern heißen Alma und Paul, dieselben Namen wie in ›Familienleben‹. Die Erzählzeit ist das Jahr 1992. Zu Beginn des Romans stirbt Paul, und seine Tochter beschließt, auf der Beerdigung ihres Vaters eine Rede zu halten. Sie will erzählen, wie er das damals gemacht hat. Das ist eine heikle Situation.
Tochter und Vater
 
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