Götz Aly
Warum die Deutschen? Warum die Juden?
Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 22,95 | € (A) 23,60 | SFR 32,90
ISBN: 978-3-10-000426-0
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Buchdetails
Sachbuch
352 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-000426-0
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
352 Seiten, gebunden
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Inhalt
Träge Deutsche, rege Juden und das Gift des Neides: Götz Aly über die Vorgeschichte des Holocaust.
Warum die Juden? Warum die Deutschen? Diese beiden Fragen harren seit 1945 einer Antwort. Götz Aly gelangt in seinem neuen Buch zu verstörenden Einsichten. Er beschreibt Fortschrittsscheu, Bildungsmangel und Freiheitsangst so vieler christlicher Deutscher während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dagegen begeisterten sich die deutschen Juden für das Stadtleben, für höhere Bildung; sie wussten die Chancen der Moderne zu nutzen. Die trägen Nicht-Juden sahen ihnen mit Neid und Missgunst hinterher. Aus Schwäche erwuchsen zuerst Sehnsucht nach kollektiver Stärke, dann Rassendünkel und am Ende mörderischer Antisemitismus. Götz Aly ermöglicht es, den Holocaust als Teil der deutschen Geschichte zu verstehen.
Warum die Juden? Warum die Deutschen? Diese beiden Fragen harren seit 1945 einer Antwort. Götz Aly gelangt in seinem neuen Buch zu verstörenden Einsichten. Er beschreibt Fortschrittsscheu, Bildungsmangel und Freiheitsangst so vieler christlicher Deutscher während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dagegen begeisterten sich die deutschen Juden für das Stadtleben, für höhere Bildung; sie wussten die Chancen der Moderne zu nutzen. Die trägen Nicht-Juden sahen ihnen mit Neid und Missgunst hinterher. Aus Schwäche erwuchsen zuerst Sehnsucht nach kollektiver Stärke, dann Rassendünkel und am Ende mörderischer Antisemitismus. Götz Aly ermöglicht es, den Holocaust als Teil der deutschen Geschichte zu verstehen.
Pressestimmen
»Für mich ist es das Sachbuch des Jahres und ein absolutes Muss für jeden, der das Spezifische des deutschen Antisemitismus verstehen möchte.«
Thomas Ostermeier, Süddeutsche Zeitung, 21.12.2011
»Götz Aly macht den antisemitischen Hintergrund sichtbar, der der Judenvernichtung Spielraum verschaffte.«
Joscha Schmierer, Kommune, Heft 6/2011
»Götz Aly stellt gute Fragen. Und schreibt en passant eine spannende Geistes- und Sozialgeschichte Deutschlands im 19. und frühen 20. Jahrhundert.«
Ulrich Gutmair, taz, 26.11.2011
»Mit dieser stimmigen Analyse zeigt Aly, der durch die Einbeziehung von Biografien eigener Familienmitglieder zudem eine unmittelbare Nähe zum Geschehen herstellt, wie engmaschig der Antisemitismus in die deutsche Kultur eingewoben war.«
Natalie Wohlleben, Portal für Politikwissenschaft, 18.10.2011
»Wo [Götz Aly] schreibt, wird es radikal, an die Wurzel gehend – also interessant. [..] Alys Begründungen sind luzide und facettenreich; seine Quellenfunde ebenso zahlreich wie eindringlich. […] Sein Buch ist anstößig im besten Sinn, liefert Denkanstöße in viele Richtungen und damit deutlich mehr als die meisten Arbeiten zum Thema.«
Gerhard Lechner, Wiener Zeitung, 13.10.2011
»Der Journalist und Historiker erforscht schon seit den 80er Jahren die Verbrechen der Nazis, zahlreiche Bücher sind von ihm zum Thema erschienen, doch keines war so verstörend, so plausibel wie ›Warum die Deutschen? Warum die Juden?‹, auch weil Alys Quellenstudium überzeugend ist.«
Tomo Pavlovic, Stuttgarter Nachrichten, 11.10.2011
»Die Geschichte des Antisemitismus in Deutschland vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Radikalisierung des Judenhasses 1933 ist schon oftmals beschrieben worden, selten aber so packend und detailreich wie von Götz Aly.«
Stephan Lorenz, Freie Presse, 6.10.2011
»Mit seinem Buch schreibt Götz Aly die Geschichte des deutschen Antisemitismus und damit die Vorgeschichte des Holocaust nicht völlig neu. Aber er macht sehr plausibel auf eine bislang nicht genügend beachtete Wurzel der Katastrophe aufmerksam: den Neid und die Sehnsucht nach Gleichheit. Damit gibt er der Antisemitismusforschung erneut einen wichtigen Impuls.«
Jan Schleusener, Deutschlandradio Kultur – Lesart, 25.9.2011
»gut zu lesen, quellengesättigt und lehrreich«
Hans-Georg Deggau, Badische Zeitung, 15.9.2011
»Aly geht dahin, wo es wehtut. […] Die wissenschaftlichen, technischen und künstlerischen Leistungen der späten Nation Deutschland waren beeindruckend, ihr gesellschaftliches Versagen auch. Wer verstehen will, der muss Götz Alys Buch lesen.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 31.8.2011
»In seinem provozierenden Buch beschäftigt sich Götz Aly mit der Vorgeschichte des Holocaust und wühlt dabei tief in der Psyche des deutschen Michels.«
Stern, 25.8.2011
»[eine] Darstellung, die glänzend geschrieben ist und durch die Vielfalt ihrer demografischen, soziologischen, ökonomischen und literarischen Bezüge beeindruckt«
Jürgen Kaube, Deutschlandradio Kultur – Radiofeuilleton Kritik, 17.08.2011
»Das Provozierende an Alys beeindruckend quellen- und materialreichem Buch ist, dass es behauptet, auch Gleichheitsbewegungen wie Sozialdemokratie und Gewerkschaften leisteten den Gewaltausbrüchen ungewollt Vorschub.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 15.08.2011
»[ein] spannendes, berührendes Buch«
Jan Feddersen, taz, 13./14.08.2011
»Götz Aly [ist] eine Ausnahmeerscheinung unter deutschen Historikern. Er schreibt verständlich und greift auch gerne Themen auf, um die andere einen Bogen machen. […] [Man kann] sich bei Aly darauf verlassen, dass er nicht, wie im Gewerbe üblich, anderer Leute Werke recycelt, sondern eine originelle These aufstellt, die er begründet. […] Alys neues Buch ist [...] ein Augenöffner. [Es] kommt zum richtigen Zeitpunkt.«
Henryk M. Broder, Die Welt, 13.08.2011
»Götz Aly, der seit einem Vierteljahrhundert über die nationalsozialistischen Großverbrechen quellennah forscht, hat sich von Anfang an die Aufgabe gesetzt, diese als Erscheinungen ihres Jahrhunderts, also auch noch unserer Welt zu begreifen. Es geht ihm um langfristige, fortwirkende Voraussetzungen für das unfassbar grausame Geschehen am Ende. […] Alys neues Buch [ist] sein provozierendstes.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 12.8.2011
»glänzend formuliert, temperamentvoll argumentiert und provokativ überspitzt«
Micha Brumlik, Die ZEIT, 11.8.2011
»Verstörende Einblicke in die Vorgeschichte des Holocaust«
Stern, 11.8.2011
„Auch ich habe nie auf die Frage, wie es ausgerechnet in Deutschland im 20. Jahrhundert zum organisierten Judenmord kam, eine plausible Antwort gefunden. Götz Aly hat mir endlich eine einleuchtende Erklärung vermittelt. Ich betrachte sein Buch als den wohl wichtigsten Beitrag in der unendlichen Literatur zu diesem Thema. Seine Analyse eines geschichtlich verwurzelten Prozesses hat mir vieles klarer und das Unverständliche verständlich gemacht.“
W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin
Thomas Ostermeier, Süddeutsche Zeitung, 21.12.2011
»Götz Aly macht den antisemitischen Hintergrund sichtbar, der der Judenvernichtung Spielraum verschaffte.«
Joscha Schmierer, Kommune, Heft 6/2011
»Götz Aly stellt gute Fragen. Und schreibt en passant eine spannende Geistes- und Sozialgeschichte Deutschlands im 19. und frühen 20. Jahrhundert.«
Ulrich Gutmair, taz, 26.11.2011
»Mit dieser stimmigen Analyse zeigt Aly, der durch die Einbeziehung von Biografien eigener Familienmitglieder zudem eine unmittelbare Nähe zum Geschehen herstellt, wie engmaschig der Antisemitismus in die deutsche Kultur eingewoben war.«
Natalie Wohlleben, Portal für Politikwissenschaft, 18.10.2011
»Wo [Götz Aly] schreibt, wird es radikal, an die Wurzel gehend – also interessant. [..] Alys Begründungen sind luzide und facettenreich; seine Quellenfunde ebenso zahlreich wie eindringlich. […] Sein Buch ist anstößig im besten Sinn, liefert Denkanstöße in viele Richtungen und damit deutlich mehr als die meisten Arbeiten zum Thema.«
Gerhard Lechner, Wiener Zeitung, 13.10.2011
»Der Journalist und Historiker erforscht schon seit den 80er Jahren die Verbrechen der Nazis, zahlreiche Bücher sind von ihm zum Thema erschienen, doch keines war so verstörend, so plausibel wie ›Warum die Deutschen? Warum die Juden?‹, auch weil Alys Quellenstudium überzeugend ist.«
Tomo Pavlovic, Stuttgarter Nachrichten, 11.10.2011
»Die Geschichte des Antisemitismus in Deutschland vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Radikalisierung des Judenhasses 1933 ist schon oftmals beschrieben worden, selten aber so packend und detailreich wie von Götz Aly.«
Stephan Lorenz, Freie Presse, 6.10.2011
»Mit seinem Buch schreibt Götz Aly die Geschichte des deutschen Antisemitismus und damit die Vorgeschichte des Holocaust nicht völlig neu. Aber er macht sehr plausibel auf eine bislang nicht genügend beachtete Wurzel der Katastrophe aufmerksam: den Neid und die Sehnsucht nach Gleichheit. Damit gibt er der Antisemitismusforschung erneut einen wichtigen Impuls.«
Jan Schleusener, Deutschlandradio Kultur – Lesart, 25.9.2011
»gut zu lesen, quellengesättigt und lehrreich«
Hans-Georg Deggau, Badische Zeitung, 15.9.2011
»Aly geht dahin, wo es wehtut. […] Die wissenschaftlichen, technischen und künstlerischen Leistungen der späten Nation Deutschland waren beeindruckend, ihr gesellschaftliches Versagen auch. Wer verstehen will, der muss Götz Alys Buch lesen.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 31.8.2011
»In seinem provozierenden Buch beschäftigt sich Götz Aly mit der Vorgeschichte des Holocaust und wühlt dabei tief in der Psyche des deutschen Michels.«
Stern, 25.8.2011
»[eine] Darstellung, die glänzend geschrieben ist und durch die Vielfalt ihrer demografischen, soziologischen, ökonomischen und literarischen Bezüge beeindruckt«
Jürgen Kaube, Deutschlandradio Kultur – Radiofeuilleton Kritik, 17.08.2011
»Das Provozierende an Alys beeindruckend quellen- und materialreichem Buch ist, dass es behauptet, auch Gleichheitsbewegungen wie Sozialdemokratie und Gewerkschaften leisteten den Gewaltausbrüchen ungewollt Vorschub.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 15.08.2011
»[ein] spannendes, berührendes Buch«
Jan Feddersen, taz, 13./14.08.2011
»Götz Aly [ist] eine Ausnahmeerscheinung unter deutschen Historikern. Er schreibt verständlich und greift auch gerne Themen auf, um die andere einen Bogen machen. […] [Man kann] sich bei Aly darauf verlassen, dass er nicht, wie im Gewerbe üblich, anderer Leute Werke recycelt, sondern eine originelle These aufstellt, die er begründet. […] Alys neues Buch ist [...] ein Augenöffner. [Es] kommt zum richtigen Zeitpunkt.«
Henryk M. Broder, Die Welt, 13.08.2011
»Götz Aly, der seit einem Vierteljahrhundert über die nationalsozialistischen Großverbrechen quellennah forscht, hat sich von Anfang an die Aufgabe gesetzt, diese als Erscheinungen ihres Jahrhunderts, also auch noch unserer Welt zu begreifen. Es geht ihm um langfristige, fortwirkende Voraussetzungen für das unfassbar grausame Geschehen am Ende. […] Alys neues Buch [ist] sein provozierendstes.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 12.8.2011
»glänzend formuliert, temperamentvoll argumentiert und provokativ überspitzt«
Micha Brumlik, Die ZEIT, 11.8.2011
»Verstörende Einblicke in die Vorgeschichte des Holocaust«
Stern, 11.8.2011
„Auch ich habe nie auf die Frage, wie es ausgerechnet in Deutschland im 20. Jahrhundert zum organisierten Judenmord kam, eine plausible Antwort gefunden. Götz Aly hat mir endlich eine einleuchtende Erklärung vermittelt. Ich betrachte sein Buch als den wohl wichtigsten Beitrag in der unendlichen Literatur zu diesem Thema. Seine Analyse eines geschichtlich verwurzelten Prozesses hat mir vieles klarer und das Unverständliche verständlich gemacht.“
W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin

