Peter Stamm Illustrator: Jutta Bauer
Warum wir vor der Stadt wohnen
Erzählung/en
Hardcover
Preis € (D) 14,95 | € (A) 15,40 | SFR 21,90
ISBN: 978-3-596-85414-1
lieferbar
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Buchdetails
Erzählung/en
40 Seiten, gebunden
Fischer Schatzinsel
ISBN 978-3-596-85414-1
lieferbar
Ab 3 Jahren
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
40 Seiten, gebunden
Fischer Schatzinsel
ISBN 978-3-596-85414-1
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Inhalt
Heute hier, morgen dort
Einmal wohnt die Familie auf dem Hut des Onkels, auf dem Dach der Kirche oder auf dem Mond, dann wieder im Schnee, im Kino oder im Wald. Es ist eine lange, wunderschöne Reise in die weite, verlockende Welt. Fragt nicht danach, was wirklich und was unwirklich ist. Macht sie einfach mit – mit allen Sinnen und voller Neugierde. Und sucht gemeinsam den Ort, wo ihr euch zu Hause fühlt.
Peter Stamm erzählt über die Suche nach dem richtigen Platz auf dieser Welt. Zusammen mit den farbenfrohen Bildern der preisgekrönten Illustratorin Jutta Bauer entsteht ein berührendes Gesamkunstwerk, zwischen dessen Seiten sich nicht nur Kinder verlieren können.
Märchenhaft und wundersam –- eine poetische Weltentdeckung und ein wunderbares Buch für die ganze Familie
Einmal wohnt die Familie auf dem Hut des Onkels, auf dem Dach der Kirche oder auf dem Mond, dann wieder im Schnee, im Kino oder im Wald. Es ist eine lange, wunderschöne Reise in die weite, verlockende Welt. Fragt nicht danach, was wirklich und was unwirklich ist. Macht sie einfach mit – mit allen Sinnen und voller Neugierde. Und sucht gemeinsam den Ort, wo ihr euch zu Hause fühlt.
Peter Stamm erzählt über die Suche nach dem richtigen Platz auf dieser Welt. Zusammen mit den farbenfrohen Bildern der preisgekrönten Illustratorin Jutta Bauer entsteht ein berührendes Gesamkunstwerk, zwischen dessen Seiten sich nicht nur Kinder verlieren können.
Märchenhaft und wundersam –- eine poetische Weltentdeckung und ein wunderbares Buch für die ganze Familie
Pressestimmen
»›Warum wir vor der Stadt wohnen‹ ist nicht nur ein Genuss zum Lesen und Betrachten, sondern regt auch die Fantasie des Lesers an und lädt zum Nachahmen ein. Das Buch ist sehr zu empfehlen.«
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (ajum) Sachsen-Anhalt, 31.12.2010
»Aus dem Wechselspiel von Text und Bild erwachsen poetische Gratwanderungen der Weltentdeckung, zwischen Licht und Schatten.«
Reinhard Osteroth, DIE ZEIT
»18 Stationen zählt am Ende die Odyssee der von Peter Stamm erdachten und von Jutta Bauer gezeichneten Familie auf der Suche nach ihrem Ort des Glücks. 18 Stationen voll wunderbar skurriler Geschichten und großartig gezeichneter Bilder. Und 18 Orte, von denen man bislang nur zu träumen wagte, oder nach der Lektüre dieses phantastisch phantasieanregenden Buches zu träumen beginnt.«
Katharina Mütter, Süddeutsche Zeitung
»An Robert Walsers oder Franz Kafkas Kurzprosa erinnern diese lose gewobenen Episoden. Die leise erzählten, sonderbaren Geschichten verschachtelt Peter Stamm zu einem poetischen Wolkenkuckucksheim der Lebensorte.«
Caroline Roeder, FAZ
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (ajum) Sachsen-Anhalt, 31.12.2010
»Aus dem Wechselspiel von Text und Bild erwachsen poetische Gratwanderungen der Weltentdeckung, zwischen Licht und Schatten.«
Reinhard Osteroth, DIE ZEIT
»18 Stationen zählt am Ende die Odyssee der von Peter Stamm erdachten und von Jutta Bauer gezeichneten Familie auf der Suche nach ihrem Ort des Glücks. 18 Stationen voll wunderbar skurriler Geschichten und großartig gezeichneter Bilder. Und 18 Orte, von denen man bislang nur zu träumen wagte, oder nach der Lektüre dieses phantastisch phantasieanregenden Buches zu träumen beginnt.«
Katharina Mütter, Süddeutsche Zeitung
»An Robert Walsers oder Franz Kafkas Kurzprosa erinnern diese lose gewobenen Episoden. Die leise erzählten, sonderbaren Geschichten verschachtelt Peter Stamm zu einem poetischen Wolkenkuckucksheim der Lebensorte.«
Caroline Roeder, FAZ
Über Peter Stamm
Interview zum Buch
Ein Gespräch mit Peter Stamm über das Wesen der Liebe, das Glück des Schreibens und seinen neuen Roman ›Sieben Jahre‹, 12.08.2009
Fischer Verlag: Alexander, der Held in Ihrem neuen Roman ›Sieben Jahre‹, lebt mit seiner Frau Sonja, sie ist schön und erfolgreich und müsste ihn – von außen betrachtet – glücklich machen. Ohne etwas vorwegzunehmen: Sie tut es nicht. Jedenfalls hat er eine Geliebte, Iwona, eine eher unattraktive, eher graue Frau, die ein sehr einfaches Leben führt. Für den Leser ist diese Liebschaft, die sich zu einer Amour fou auswächst, überraschend. War auch für Sie diese Liebe überraschend?
Peter Stamm: Die Beziehung zur unscheinbaren Iwona war der Ausgangspunkt der Geschichte. Was mich interessierte, war die Macht, die ein Mensch über uns hat, wenn er uns liebt. Was Alex an Iwona bindet, ist nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern ihre bedingungslose Hingabe. Auf das Thema bin ich in Witold Gombrowicz' Stück ›Ivonne, Prinzessin von Burgund‹ gestoßen, in dem der Prinz aus einer Art Überdruss die hässlichste Frau zu seiner Ehefrau wählt und sie dann nicht mehr loswird, weil er, wie er sagt, »in ihr« ist. Aus dem Stück hat meine Figur auch ihren Namen. Es war schwierig, eine unattraktive Figur zu schaffen, ich habe gemerkt, dass Hässlichkeit sehr schwer zu definieren ist und mehr mit dem Charakter als mit dem Aussehen zu tun hat. Auf eine komplizierte Art ist Iwona ja doch attraktiv. Überraschend – und manchmal schockierend – war für mich, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Iwona hat, vielleicht gerade weil sie unattraktiv ist, einen sehr starken Willen, sie ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um ihr Ziel zu erreichen. Wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgeht, ist zum Beispiel ziemlich schockierend.

