Florian Illies

1913

Der Sommer des Jahrhunderts

Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60 | SFR 28,90
ISBN: 978-3-10-036801-0
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Buchdetails

Sachbuch
320 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-036801-0
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Weitere Ausgaben

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1913
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1913
Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-401420-3

Inhalt

Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.

"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.

Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.


"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen." Henning Ritter

Pressestimmen

»Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten«
Andreas Müller, Darmstädter Echo, 26.7.2014

»Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben.«
Alexander Kluge, Welt am Sonntag

»Ein Juwel von einem Buch«
Observer

»Florian Illies erzählt die Geburt der Moderne als eine komische und gelegentlich herzzerreißende Seifenoper. Ein großes Vergnügen.«
Washington Post

Leserstimmen

»Über Kafka lachen und endlich die Pein von Kokoschka begreifen--nur zwei von so vielen tollen Eindrücken. Herrn Illies ist da etwas ganz Großes gelungen!«
Franziska Marx, Buchhandlung Eckermann, Jever

»Genial, genial, genial. Mein Buchtipp für diesen Herbst. Informativ, humorvoll, fesselnd. Florian Illies führt uns ironisch-intellektuell durch das Jahr 1913 – in alle Bereiche der Kultur, geschichte, schillernden Personen. Liebevolle Einblicke in die einzelnen Charaktere ihrer Zeit und den historischen Entwicklungen, die die Welt beeinflussen.« Julian Graß, Rottmann Die Buchhandlung, Bad Kreuznach

»Eine geniale Idee, den Zeitgeist eines Jahres so einzufangen. Lauter liebe „alte Bekannte“, die ich so ganz neu kennenlernen konnte.« Stefan Grosse, Grosse´sche Buchhandlung, Clausthal-Zellerfeld

»Eigentlich bin ich keine Sachbuchleserin, wollte nur mal kurz in „1913“ reinlesen und konnte dann auch nicht mehr aufhören. Ich war total begeistert, wie unterhaltsam, informativ, lehrreich und trotzdem kurzweilig dieses Buch ist! Man möchte die erwähnten Bücher lesen, die Kunstwerke anschauen, die Biographien weiterverfolgen, tiefer eintauchen in die zahlreichen Schicksale – es macht einfach richtig Spaß.«Stefanie Stahl, Millé OHG, Bad Marienberg

»Ein wunderbares, sprachlich absolut genussvolles Buch, das mir beim Lesen so viele bekannte Gesichter wiederfinden hat lassen! Wer hätte gedacht, dass dieses Jahr so viele Ereignisse hervorgebracht hat? Und das Beste: Ein feiner teils spöttischer, teils humorvoller Unterton, bei dem ich einige Male schmunzeln musste. « Bianca Schiller, Thalia Bücher , Schaffhausen

»So viel Vergnügen hat Kulturgeschichte noch nie gemacht. Ich habe laut gelacht!« Julia Freundlich, Werstenbuch, Düsseldorf

Über Florian Illies

Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford und wurde 1997 Feuilletonredakteur der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«; 1999 bis 2001 leitete er die »Berliner Seiten« der FAZ; anschließend war Florian Illies Feuilletonchef der neugegründeten »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« und Mitbegründer und Herausgeber der Kunstzeitschrift »Monopol«. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Im Mai 2014 wurde er für sein Werk mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.

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Florian Illies
Foto: © Marek Pozniak

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