Jörg Maurer

Hochsaison

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-18653-2
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Buchdetails

Roman
400 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18653-2
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Inhalt

Sterben, wo andere Urlaub machen
Nach dem Bestseller ›Föhnlage‹ der zweite Alpenkrimi mit Kommissar Jennerwein.
Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr…

Pressestimmen

»Dafür widmet sich Maurer mit Hingabe komischen Situationen, die er beinahe filmszenisch umsetzt. Aber wer jetzt glaubt, vor lauter Pointen käme die Spannung zu kurz, täuscht sich. Maurer schafft es, den Leser bis zum Ende zu fesseln. Dabei zaubert er die Lösung nie aus dem Hut, sondern gibt seinen Lesern die Gelegenheit, den Täter kennenzulernen und vielleicht schon selbst zu verdächtigen. Schön, dass auch ein bisschen Ermittlungsarbeit für uns übrig bleibt.«
BR Kultur, 7.2.2011

»Herrlich schräger und doch richtig spannender Alpenkrimi mit hoher Pointendichte.«
Gefährliche Lektüre – Begleitheft der Stiftung Lesen zur ZDF Sendereihe, Januar 2011

»Trotz vieler absurder Volten ist dem Autor ein richtig spannender Krimi gelungen, der auf intelligente Weise mit dem alpenländischen wie mit dem genretypischen Klischees spielt!«
Helmer Passon, Bayern im Buch, 1.11.2010

»Nicht nur zwischen den Zeilen wird eines immer deutlich: dass Maurer zwar mit Leib und Seele Bayer ist, die Eigenheiten und Sitten der Alpenländer aber auch mit einer gehörigen Portion Humor betrachtet. Auf liebevolle Art nimmt er seine Landsleute auf die Schippe und platziert seine gruselig-komischen Geschichten mitten in das Idyll aus weidenden Kühen und Postkarten-Kulisse.«
Tina Chemnitz, Nürnberger Land, 16.11.2010

»Maurer spielt mit Film- und Thriller-Motiven und erzählt voll Witz und Gags, ohne die Krimihandlung zu vernachlässigen.«
Neue Presse, 26.10.2010

»Auch inhaltlich bietet der Krimi ›Hochsaison‹ so manche ironische Spitze und typisch regionale Eigenheiten amüsieren sowohl Einheimische als auch Nicht-Bayern.«
Oberbayerisches Volksblatt, 9.10.2010

»Neben unbändigem Humor erwartet den Leser ein kniffliger Plot. Wer hier nicht lacht, ist selber schuld.«
Detlef Richter, Leser-Welt Online, September 2010

»Maurers kriminalistische Energie, sein wunderlicher Wortwitz und seine detailversessene Beschreibungsgabe bescheren dem Leser skurrilen Lektürespaß.«
Hendrik Werner, Buchjournal, 24.8.2010

»Ein spaßiger Krimi, voll mit Ironie, der viel Spaß beim Lesen macht.«
magaScene, 1.6.2010

»Wieder ein echter Maurer! Schräg aber unglaublich detailreich im Vermitteln der Atmosphäre eines alpenländischen Kurortes.«
Stephan Schwammel, Eschborner Stadtmagazin, 10.5.10

»›Hochsaison‹ ist um Klassen besser als mancher anderer Regionalkrimi, außerdem ist das Buch auch noch komisch!«
BR-Online, Rudolf von Bitter, 3.5.2010

»Kabarettistische Hochspannung erzeugen: Das kann nur Jörg Maurer. Kommissar Jennerweins zweiter Fall ›Hochsaison‹ ist eine Mutprobe fürs Zwerchfell.
Börsenblatt, 29.4.2010

»Nicht zuletzt das clevere Ende beweist: Man muss kein Bayer sein, um Maurers Roman zu mögen.«
Desirée Brenner, Financial Times Deutschland, 28.4.2010

»Zum Brüllen komisch.«
Die Presse, 10.4.2010

»Skurril und komisch nach dem Motto ›Sterben, wo andere Urlaub machen‹ «.
Freundin, 10.3.10

Leserstimmen

18. Mai 2010 - 10:15 - neuschwanger auf vorablesen.de
Ich stelle es mir unheimlich schwierig vor, einen guten spannenden Krimi mit hochkomischen Elementen zu schreiben, aber was Jörg Maurer hier gelungen ist, übertrifft alles. Er knüpft nahtlos an seinen ersten Roman "Föhnlage" an. Ich habe mich köstlich amüsiert und das Buch verschlungen.
Ein nordischer Skispringer erleidet bei seinem Sprung einen Unfall, soweit so gut. Doch dann stellt sich heraus, dass hier ein Komplott geschmiedet wurde, um die nächsten olympischen Spiele an sich zu reißen. Und plötzlich kommen diese urkomischen Gestalten ins Spiel, hervorragend beschrieben in ihren Eigenarten.
Ich möchte nicht zuviel verraten - besser ist L E S E N. Volle Punkte.

6. Mai 2010 - 21:31 - Zitat22 auf vorablesen.de
"Hochsaison" von Jörg Maurer ist, wie der Untertitel besagt, nicht nur ein Alpenkrimi, der Autor kann auch keineswegs seinen Hauptberuf (oder seine Hauptberufung?) Kaberettist verleugnen. Er besitzt nicht nur eine "Mordsfantasie", sondern auch einen mörderischen Hang, so ziemlich alles auf die humoristische oder ironische Spitze zu treiben. Ein Krimi ist eigentlich eher eine tragische, dramatische, traurige und erschreckende Angelegenheit, doch bei "Hochsaison" kommt man von der ersten bis zur letzten Seite aus dem Schmunzeln oder sogar Grinsen nicht heraus. Obwohl er den Plot seines Krimis überzogen und überspitzt hat, achtet Herr Maurer jedoch sehr genau auf eine gewisse, doch auch meist nachvollziehbare Logik seiner Verbrechen. Witzig finde ich darüberhinaus, die einigen Kapiteln vorangestellten exakten Erklärungen von , für den Krimi notwendigen Fachbegriffen, wie z.B. Saison.
Was mit einem Anschlag auf einen dänischen Skipringer beim Absprung von der Sprungschanze in Garmisch Partenkirchen beginnt, endet zu guter Letzt mit der mehr oder weniger eigenwilligen Lösung des Falles durch den mehr oder weniger eigenwilligen Kommissar Jennerwein. Weiter so Herr Maurer!

26. April 2010 - 13:46 - Luthien8 von vorablesen.de
saisonal bedingt...
Inhalt: Ein Skispringer stürzt ab. Kommissar Jennerwein erhält Bekennerschreiben. Wer stört die alpenländische Idylle?
Meine Meinung: Was für eine witzige, kurzweilige Unterhaltung. Selten so gelacht. Der Humor ist bissig und trifft immer ins Schwarze. Besonders gut haben mir die unterschiedlichen Brötchenvariationen gefallen. Die Sprache ist sehr gut verständlich und Jörg Maurer schafft es selbst aus den eigentlich einfachsten Handlungsabläufen eine unterhaltsame Handlung aufzubauen. Ich habe leider ziemlich schnell herausgefunden wer der Täter ist, aber das hat dem Unterhaltungswert nicht geschadet.
Sehr gut hat mir auch die am Rand abgebildete Kuh gefallen. Daraus hätte man noch ein Daumenkino machen können, das wäre bestimmt gut angekommen.
Man vergleicht natürlich automatisch die sehr erfolgreichen Kluftinger-Krimis mit denen von Jörg Maurer und meiner meinung nach muss sich Jörg Maurer vor der Konkurrenz nicht vestecken. Sein Humor ist meiner Meinung nach schärfer und feinsinniger und weniger klamaukig.
Hochsaison hat mir so gut gefallen, dass ich mir Föhnlage auch gleich gekauft habe.
Fazit: ein toller Krimi mit sehr feinsinnigem Humor.

20. April 2010 - 8:34 - anyways auf vorablesen.de
Jennerwein auf der Pirsch
Im Loisachtal verunglückte der dänische Skispringer Age Sorensen beim Neujahrsspringen. Dieser Unfall entpuppt sich als feiger Anschlag, und schon rückt Jennerweins Team samt Spusi an ,denn dieser Ort kämpft um den Olympiazuschlag 2018. Auf der Suche nach Täter, Motiv und Indizien kommen die Kriminalisten aber nicht weiter, keine Waffe oder Kugel , kein Tatmotiv oder Verdächtiger lässt sich ermitteln. Ernüchternd ziehen sie wieder ab. Erst als im Frühjahr ein Bekennerschreiben durch Zufall entdeckt wird, fangen die Ermittlungen von vorne an. Nun bekommt Jennerwein es mit der Urbevölkerung, Dorfpolizisten, Gymnasiasten mit einer Vorliebe für Serientäter und merkwürdigen Koreanern zu tun.

Ein urkomischer Krimi. Maurer versteht es ausgezeichnet seine Leser zu unterhalten.
Er zeichnet die bayrische Landschaft, deren Bewohnern und ihre Eigentümlichkeiten humorvoll und treffend, flicht lustige Anekdoten der nordischen Göttergestalten gekonnt ein, um am Ende in einem furiosen Finale zu enden. Es ist halt Hochsaison.

Ich habe selten bei einem Krimi soviel gelacht.

Über Jörg Maurer

Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und ist nun nicht nur Krimiautor, sondern auch Musikkabarettist. Eine feste Größe in der süddeutschen Kabarettszene, leitete er jahrelang ein Theater in München und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kabarettpreis der Stadt München (2005), dem Agatha-Christie-Krimi-Preis (2005 und 2006) und dem Ernst-Hoferichter-Preis (2012). Sein Krimi-Kabarettprogramm ist Kult. »Kriminell komisch.« Süddeutsche Zeitung

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Foto: Marion Schreiber
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