Keller, Hebel, Mörike und Walser waren Außenseiter, Abseitsstehende und vielleicht auch Gescheiterte. Sebald folgt ihren Spuren, die sie im Leben und in der Literatur hinterlassen haben. Er zeichnet eindringliche Porträts, in denen die Dichter so greifbar werden, als wären sie nur ein wenig entrückte Zeitgenossen. »Sebald schreibt makellose Prosa und ist begabt mit einer fast halluzinatorisch gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit.« Der Spiegel
W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, ging nach dem Studium in die französische Schweiz und dann nach England. Seit 1970 lebte er als Dozent in Norwich. W. G. Sebald starb im Dezember 2001.