Günter de Bruyn
Als Poesie gut
Essay/s
Taschenbuch
Preis € (D) 12,95 | € (A) 13,40 | SFR 18,90
ISBN: 978-3-596-17488-1
lieferbar
Buch empfehlen
Buchdetails
Essay/s
528 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17488-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
528 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17488-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
Weitere Ausgaben
Inhalt
Berlin in den Jahren um 1800. Zwischen Schloß und Charité, Münzstraße und Köllnischem Fischmarkt erlebt der Leser die Schicksale der Schadow und Schinkel, der Tieck, Clausewitz, Kleist und Zelter. Er blickt in die Salons der Henriette Herz und der Rahel Levin und wird mit den Liebes- und Kriegsabenteuern des Prinzen Louis Ferdinand vertraut.
Während anderswo in Europa Kriege toben, erlebt die Haupt- und Residenzstadt des neutralen Preußen eine erstaunliche kulturelle Blüte. In ständiger Korrespondenz mit Weimar wird die werdende Großstadt durch Frauen und Männer verschiedener Gesellschaftsschichten zu einem künstlerischen und geistigen Zentrum, in dem sich der Umbruch zum bürgerlichen Zeitalter vollzieht.
De Bruyns großangelegter Essay zu dieser klassischen Zeit Berlins bietet eine imponierend detailgenaue Geistesgeschichte in Poträts und Bildern und verzaubert durch Erzählen. An der Wahl des Titels - ›Als Poesie gut!‹- beweist sich die leise Ironie, die schon immer ein wesentliches Kennzeichen des de Bruyn’schen Stils gewesen ist, denn mit diesem Ausspruch begründete König Friedrich Wilhelm III., der wenig kunstsinnige Gemahl der legendären Königin Luise, einst die Ablehnung einer politischen Denkschrift.
Während anderswo in Europa Kriege toben, erlebt die Haupt- und Residenzstadt des neutralen Preußen eine erstaunliche kulturelle Blüte. In ständiger Korrespondenz mit Weimar wird die werdende Großstadt durch Frauen und Männer verschiedener Gesellschaftsschichten zu einem künstlerischen und geistigen Zentrum, in dem sich der Umbruch zum bürgerlichen Zeitalter vollzieht.
De Bruyns großangelegter Essay zu dieser klassischen Zeit Berlins bietet eine imponierend detailgenaue Geistesgeschichte in Poträts und Bildern und verzaubert durch Erzählen. An der Wahl des Titels - ›Als Poesie gut!‹- beweist sich die leise Ironie, die schon immer ein wesentliches Kennzeichen des de Bruyn’schen Stils gewesen ist, denn mit diesem Ausspruch begründete König Friedrich Wilhelm III., der wenig kunstsinnige Gemahl der legendären Königin Luise, einst die Ablehnung einer politischen Denkschrift.
Pressestimmen
»In diesem monumentalen Buch zeichnet Günter de Bruyn aus zahlreichen
Einzelporträts das Gesicht eines Zeitalters, er macht uns vor einem
gewaltigen Bogen von Biographien und Bildern zu Zeugen von Preußens größter
Epoche. Und läßt uns, wie nebenbei, die Erfindung einer wunderlichen und
weltbewegenden Strömung miterleben: der Romantik. Ein Werk, das eher über
als zwischen allen Gattungen steht, das in gleichem Maße erstrangige
Geschichtsschreibung ist und große Literatur.« Daniel Kehlmann
»Die Leichtigkeit seines Stils, das Einfache, Schmucklose, Unprätentiöse ist es, was auch dieses Buch wieder so lesenswert und unverwechselbar macht.«
Karim Saab, Märkische Allgemeine, 28.10.2006
»Günter de Bruyn fordert mit seinen behutsamen Büchern zum Innehalten auf. Mit Geschichtsvergessenheit landen wir im Niemandsland, ist der Schriftsteller überzeugt. Und so ist er - der Zweifler unter Selbstgewissen - zum peniblen Chronisten deutscher Geistesgeschichte der vergangenen 250 Jahre geworden.« Stefan Berkholz, SWR HF 31.10.2006
»Zart und wie absichtslos erzählt de Bruyn diese verschlungenen, aus Briefwechseln, Tagebüchern und Memoiren geschöpften Geschichten.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 31.10.2006
»Zwei Kapitel dieses majestätischen, zugleich so demokratischen und lebendigen Kompendiums, Liebe zur Einfalt und Von Teetisch zu Teetisch, warten mit besonderer Liebe zum Detail auf.«
Katrin Hillgruber, Die Rheinpfalz, 31.10.2006
»Sie haben uns großartige Literatur geschenkt. Ihre Bücher regen zum Denken an. Sie verführen mit Ihrer fantasievollen, eleganten Sprache zum Träumen. Ihr Lebenswerk ist eine große Gabe an die Kulturnation Deutschland. Dafür danke ich Ihnen!«
Angela Merkel, Festakt zum 80. Geburtstag Günter de Bruyns in Frankfurt/Oder, 1.11.2006
»Vollends zum literarischen Ereignis wird der Band durch de Bruyns Prosa, einen Duktus, der weder neu noch vertraut, weder verplaudert noch verkopft wirkt und Seriosität mit Leichtigkeit verbindet.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.11.2006
»Da zeigt sich de Bruyn einmal mehr als eloquenter, keineswegs auftrumpfender Fürsprecher einer unsentimentalen Rückschau auf Preußen und Berlin.«
Jochen Stöckmann, NDR kultur, 22.11. 2006
»Aber so arrangiert, so zur Sprache gebracht, in dem de Bruyn eigenen, Gedanken-und Sprachkraft jener Zeit inkorporiendem Stil, ist nicht nur ein starkes, sondern auch großes Buch entstanden.«
Erhard Schütz, Freitag, 15.12.2006
»De Bruyn erstellt ein anschwellendes Feuilleton, eines von allerfeinster Art. Der Erzähler de Bruyn lässt sich halt nicht unterdrücken, so schreibt er bevorzugt über Dinge von anekdotischem Reiz und Personen von biografischer Ergiebigkeit. De Bruyns Verfahren besitzt unbestreitbare Vorzüge. Der Text, verfasst im Duktus von de Bruyns großem Vorbild Fontane, liest sich ausgezeichnet.«
Rolf Schneider, Die Welt, 23.12.2006
»Ein Leben lang hat Günter de Bruyn die Vergangenheit der werdenden Metropole durchforscht; nun, mit 80, erzählt er in einem tiefenscharfen Panorama geradezu allwissend ›Schicksale aus Berlins Kunstepoche‹ um 1800, zwischen Revolution und Freiheitskriegen, Goethe-Kult und Romantik. Um dieses edle, zudem gediegen illustrierte Buch wird so mancher Professor den Autor beneiden - mit Recht.« Johannes Saltzwedel, KulturSpiegel, Januar 2007
»Eine schier unglaubliche Leistung : Was Günter de Bruyn auf 524 Seiten ausbreitet, ist nicht mehr und nicht weniger als die Kulturgeschichte des preußischen Berlins zwischen dem Tode Friedrichs II. und dem Jahr der Niederlage durch Napoleon.«
Erhard Obermeyer, Westfälische Nachrichten, 19.1.2007
»de Bruyn zeigt eindrucksvoll, wie Politik und Philosophie, Gesellschaft und Kultur aufeinander wirkten.(...) In den Porträts und Miniaturdramen, auch Liebesdramen, mit denen der Autor das Zeitpanorama beiläufig verbindet, kommt das Menschlich-Allzumenschliche nicht zu kurz.«
Der Spiegel, 29.1.2007
Einzelporträts das Gesicht eines Zeitalters, er macht uns vor einem
gewaltigen Bogen von Biographien und Bildern zu Zeugen von Preußens größter
Epoche. Und läßt uns, wie nebenbei, die Erfindung einer wunderlichen und
weltbewegenden Strömung miterleben: der Romantik. Ein Werk, das eher über
als zwischen allen Gattungen steht, das in gleichem Maße erstrangige
Geschichtsschreibung ist und große Literatur.« Daniel Kehlmann
»Die Leichtigkeit seines Stils, das Einfache, Schmucklose, Unprätentiöse ist es, was auch dieses Buch wieder so lesenswert und unverwechselbar macht.«
Karim Saab, Märkische Allgemeine, 28.10.2006
»Günter de Bruyn fordert mit seinen behutsamen Büchern zum Innehalten auf. Mit Geschichtsvergessenheit landen wir im Niemandsland, ist der Schriftsteller überzeugt. Und so ist er - der Zweifler unter Selbstgewissen - zum peniblen Chronisten deutscher Geistesgeschichte der vergangenen 250 Jahre geworden.« Stefan Berkholz, SWR HF 31.10.2006
»Zart und wie absichtslos erzählt de Bruyn diese verschlungenen, aus Briefwechseln, Tagebüchern und Memoiren geschöpften Geschichten.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 31.10.2006
»Zwei Kapitel dieses majestätischen, zugleich so demokratischen und lebendigen Kompendiums, Liebe zur Einfalt und Von Teetisch zu Teetisch, warten mit besonderer Liebe zum Detail auf.«
Katrin Hillgruber, Die Rheinpfalz, 31.10.2006
»Sie haben uns großartige Literatur geschenkt. Ihre Bücher regen zum Denken an. Sie verführen mit Ihrer fantasievollen, eleganten Sprache zum Träumen. Ihr Lebenswerk ist eine große Gabe an die Kulturnation Deutschland. Dafür danke ich Ihnen!«
Angela Merkel, Festakt zum 80. Geburtstag Günter de Bruyns in Frankfurt/Oder, 1.11.2006
»Vollends zum literarischen Ereignis wird der Band durch de Bruyns Prosa, einen Duktus, der weder neu noch vertraut, weder verplaudert noch verkopft wirkt und Seriosität mit Leichtigkeit verbindet.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.11.2006
»Da zeigt sich de Bruyn einmal mehr als eloquenter, keineswegs auftrumpfender Fürsprecher einer unsentimentalen Rückschau auf Preußen und Berlin.«
Jochen Stöckmann, NDR kultur, 22.11. 2006
»Aber so arrangiert, so zur Sprache gebracht, in dem de Bruyn eigenen, Gedanken-und Sprachkraft jener Zeit inkorporiendem Stil, ist nicht nur ein starkes, sondern auch großes Buch entstanden.«
Erhard Schütz, Freitag, 15.12.2006
»De Bruyn erstellt ein anschwellendes Feuilleton, eines von allerfeinster Art. Der Erzähler de Bruyn lässt sich halt nicht unterdrücken, so schreibt er bevorzugt über Dinge von anekdotischem Reiz und Personen von biografischer Ergiebigkeit. De Bruyns Verfahren besitzt unbestreitbare Vorzüge. Der Text, verfasst im Duktus von de Bruyns großem Vorbild Fontane, liest sich ausgezeichnet.«
Rolf Schneider, Die Welt, 23.12.2006
»Ein Leben lang hat Günter de Bruyn die Vergangenheit der werdenden Metropole durchforscht; nun, mit 80, erzählt er in einem tiefenscharfen Panorama geradezu allwissend ›Schicksale aus Berlins Kunstepoche‹ um 1800, zwischen Revolution und Freiheitskriegen, Goethe-Kult und Romantik. Um dieses edle, zudem gediegen illustrierte Buch wird so mancher Professor den Autor beneiden - mit Recht.« Johannes Saltzwedel, KulturSpiegel, Januar 2007
»Eine schier unglaubliche Leistung : Was Günter de Bruyn auf 524 Seiten ausbreitet, ist nicht mehr und nicht weniger als die Kulturgeschichte des preußischen Berlins zwischen dem Tode Friedrichs II. und dem Jahr der Niederlage durch Napoleon.«
Erhard Obermeyer, Westfälische Nachrichten, 19.1.2007
»de Bruyn zeigt eindrucksvoll, wie Politik und Philosophie, Gesellschaft und Kultur aufeinander wirkten.(...) In den Porträts und Miniaturdramen, auch Liebesdramen, mit denen der Autor das Zeitpanorama beiläufig verbindet, kommt das Menschlich-Allzumenschliche nicht zu kurz.«
Der Spiegel, 29.1.2007

