Briefe 1918-1920
 

Franz Kafka Herausgegeben von: Hans-Gerd Koch

Briefe 1918-1920

Band 4

Briefe
Hardcover
Preis € (D) 152,00 | € (A) 156,30
ISBN: 978-3-10-038162-0
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Buchdetails

Briefe
1056 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-038162-0
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Inhalt

Das Ende des Krieges und der Untergang der Habsburger Monarchie bedeutet auch für den tuberkulosekranken Kafka einen gravierenden Einschnitt: Er ist jetzt Bürger der CSR und damit als deutschsprachiger Jude in einer heiklen Lage. Selbst die leidenschaftliche Korrespondenz mit Milena Pollak, geb. Jesenská – der Schwerpunkt in diesem Band – ist von nationalen Konflikten überschattet. Erst nach dem Scheitern dieser wohl intensivsten Beziehung seines Lebens findet Kafka zurück zur Literatur.
Band 4 der Briefedition enthält 306 kommentierte Briefe Kafkas, davon sieben im Erstdruck, ergänzt durch 48 an ihn gerichtete Schreiben. Ansichtskarten sind als Abbildungen wiedergegeben. Im Rahmen der Kritischen Ausgabe stellt ein rund 200-seitiger Apparat detaillert die Überlieferung der einzelnen Briefe dar und gibt Auskunft über schwierige Datierungsfragen.



Pressestimmen

»Man erhält mit diesen Briefen einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen Kafkas.«
Steffen Höhne, Thüringische Landeszeitung, 10.08.2015

»45 Antwortschreiben an Kafka überliefert Hans-Gerd Koch ebenfalls – und kommentiert sie so präzise und behutsam wie Kafkas Briefe selbst.«
Stefan Koldehoff, Deutschlandfunk, 06.02.2014

»dieser Liebesroman in beispielslos intensiven Briefen […], die den Leser auch nach wiederholter Lektüre betören, verwundern und irritieren«
Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2013

»Das beeindruckende Ergebnis einer langjährigen Arbeit, beeindruckend insbesondere in dem keinen Aufwand scheuenden Kommentar.«
Andreas Kilcher, Die Welt, 24.10.2005

»1050 Seiten mitunter scharfsinniger Kärrnerarbeit, unentbehrlich für Forscher.«
Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur, 19.09.2013



Über Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

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Franz Kafka
© Archiv S. Fischer Verlag

Der Herausgeber: Hans-Gerd Koch, geboren 1954, ist seit 1981 an der Kafka-Forschungsstelle an der Bergischen Universität/Gesamthochschule Wuppertal tätig. Er ist Mitherausgeber der Kritischen Ausgabe der Werke Franz Kafkas, in deren Rahmen er die ›Tagebücher‹, die ›Drucke zu Lebzeiten‹ sowie die Briefbände ediert hat. Außerdem ist Hans-Gerd Koch Herausgeber der Taschenbuch-Edition von Kafkas Werken in der Fassung der Handschrift.

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