Franz Kafka Herausgeber: Josef Cermák + Martin Svatos

Briefe an die Eltern aus den Jahren 1922 - 1924

Taschenbuch
Preis € (D) 8,45 | SFR 12,90
ISBN: 978-3-596-11323-1
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Buchdetails

144 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-11323-1
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Inhalt

Das Ende des Krieges und der Untergang der Habsburger Monarchie bedeutet auch für den tuberkulosekranken Kafka einen gravierenden Einschnitt: Er ist jetzt Bürger der CSR und damit als deutschsprachiger Jude in einer heiklen Lage. Selbst die leidenschaftliche Korrespondenz mit Milena Jesenská – der Schwerpunkt in diesem Band – ist von nationalen Konflikten überschattet. Erst nach dem Scheitern dieser wohl intensivsten Beziehung seines Lebens findet Kafka zurück zur Literatur.
Band 4 der Briefedition enthält 306 kommentierte Briefe Kafkas, davon sieben im Erstdruck, ergänzt durch 48 an ihn gerichtete Schreiben. Ansichtskarten sind als Abbildungen wiedergegeben.

Pressestimmen

"Die Welthaltigkeit von Kafkas Korrespondenz lässt sich [...] erst jetzt anhand der von Hans-Gerd Koch herausgegebenen Edition der Briefe von 1900 bis 1912 ermessen. Der fortlaufende, sorgfältig dosierte Kommentar bildet, wie bereits Kochs subtil erweiterter Kommentar zu den Tagebüchern - und zusammen mit diesem -, nichts weniger als den Grundriss zu einer gewissermaßen objektiven Kafka-Biographie. Er orchestriert die allzu lange für vereinzelt gehaltene Stimme. Es sind nicht die wenigen unveröffentlichten oder teilveröffentlichten Briefe, die den besonderen Wert dieser kommentierten Ausgabe ausmachen, sondern es ist der souverän verteilte, auf Konnexionen und homöopathische Fernwirkungen bedachte Kommentar, der die Wasserzeichen der Epoche in dieser Korrespondenz sichtbar macht und erst dadurch die Briefe in einem schärferen Licht erscheinen lässt." Hanns Zischler (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999)



Über Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, trat Kafka 1908 in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

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Franz Kafka
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Briefe an die Eltern aus den Jahren 1922 - 1924
 

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