Christoph Ransmayr Illustrator: Manfred Wakolbinger
Damen & Herren unter Wasser
Prosa
Hardcover
Preis € (D) 16,00 | € (A) 16,50 | SFR 23,50
ISBN: 978-3-10-062937-1
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Buchdetails
Prosa
88 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-062937-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
88 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-062937-1
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Inhalt
Ist es das Paradies, was uns erwartet? Ist es die Hölle? Sieben ›Damen & Herren unter Wasser‹ erleben beides: des einen Himmel ist des anderen Inferno.
In der neuesten seiner ›Spielformen des Erzählens‹, die seit 1997
bei S. Fischer in loser Folge und gleicher Ausstattung erscheinen, stellt Christoph Ransmayr die ›Bildergeschichte‹ in eine Reihe, in der er bereits ›Festrede‹, ›Tirade‹ oder ›Verhör‹ als Varianten* einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa vorgeführt hat. Diesmal erzählt er zu den Unterwasserfotografien von Manfred Wakolbinger die Verwandlungsgeschichten von sieben, allein durch ihre Wasserscheu verbundenen Damen und Herren, die sich eines Tages als Meerestiere in der Tiefsee wiederfinden.
_________________
*1997: Die Dritte Luft oder Eine Bühne am Meer
2000: Strahlender Untergang – Ein Entwässerungsprojekt
oder Die Entdeckung des Wesentlichen
2001: Die Unsichtbare – Tirade an drei Stränden
2002: Der Ungeborene
oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer
2003: Die Verbeugung des Riesen – Vom Erzählen
2004: Geständnisse eines Touristen – Ein Verhör
In der neuesten seiner ›Spielformen des Erzählens‹, die seit 1997
bei S. Fischer in loser Folge und gleicher Ausstattung erscheinen, stellt Christoph Ransmayr die ›Bildergeschichte‹ in eine Reihe, in der er bereits ›Festrede‹, ›Tirade‹ oder ›Verhör‹ als Varianten* einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa vorgeführt hat. Diesmal erzählt er zu den Unterwasserfotografien von Manfred Wakolbinger die Verwandlungsgeschichten von sieben, allein durch ihre Wasserscheu verbundenen Damen und Herren, die sich eines Tages als Meerestiere in der Tiefsee wiederfinden.
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*1997: Die Dritte Luft oder Eine Bühne am Meer
2000: Strahlender Untergang – Ein Entwässerungsprojekt
oder Die Entdeckung des Wesentlichen
2001: Die Unsichtbare – Tirade an drei Stränden
2002: Der Ungeborene
oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer
2003: Die Verbeugung des Riesen – Vom Erzählen
2004: Geständnisse eines Touristen – Ein Verhör
Pressestimmen
»Ein verblüffend großer Lesespaß, gepaart mit dem sinnlichen Genuss, den die Betrachtung der oft skurril geformten, bunten Meerestiere bietet.«
Susanne Rössler, Österreich, 1.9.2007
»Virtuos und mit leichtester Hand wird da von Glück und Unglück des Menschen berichtet.«
Ulrich Weinzierl, Börsenblatt, 20.9.2007
»surreale Erzählung auf höchster literarischer Ebene.«
News, 20.9.2007
»Mit virtuoser Leichtigkeit und unerhörter Präzision beschwört Ransmayr ozeanische Wunderwelten und oberirdische Schicksale. Ein ironischer Märchenreigen der Evolution.«
Die Welt, 22.9.2007
»Das Buch ist zauberhaft, anders kann man es nicht nennen, und es spielt in einer Zauberwelt. (...) Herrlichen Figuren verhilft Ransmayr da zum Auftritt - und zu jedem von ihnen gibt es ein grandioses Foto von Manfred Wakolbinger. (...) Schön ist dieses Buch, verspielt und witzig, geistreich und fantasievoll.«
Julia Kospach, Österreich, 22.9.2007
»Ransmayr erzählt diese Parabel des Loslassens mit lässiger Virtuosität.«
Wilhelm Hengstler, Die Presse, 22.9.2007
»Am Ende ist das Prosastück ein weiser, kühner Vorschlag zu evolutionärer Askese wider die Verwahrlosung durch des Menschen üppige Egozentrik: Vorwärts, wir müssen zurück!«
Hans Dieter Schütt, Neues Deutschland, 19.10.2007
»Christoph Ransmayrs Bildergeschichte ›Damen und Herren unter Wasser‹ ist ein formidables Kleinod von Witz und Stil.«
Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2007
»Christoph Ransmayr treibt hier ein berückendes Spiel mit dem alten Thema der Verwandlung.(...) Gleichzeitig kommentiert Christoph Ransmayr damit die traumverlorenen Unterwasserfotografien seines Freundes Manfred Wakolbinger. Seine sieben Farbtafeln zeigen die bizarr schimmernde Schönheit der Meeresgeschöpfe, von denen Ransmayr in schönster Gelassenheit erzählt.« Frank Meyer, Deutschland Radio, 30.11.07
»Ein heiteres Gelegenheitswerk, das die Gattung der Tierparabel zu neuem Leben erweckt.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 2.12.2007
»ein erzählerisches Meisterwerk.«
Schweizer Familie, 6.12.2007
»Das Ganze liest sich nicht nur leicht, im wahrsten Sinne des Wortes flüssig, es ist klug, phantasie- und humorvoll.«
Joachim Dicks, NDR Kultur, 7.12.2007
»Für Momente glücklich, wer dem Gespräch der Wasserwesen lauschen und in diese ›Spielform des Erzählens‹ abtauchen darf.«
Insa Wilke, Die Zeit, 27.12.2007
Susanne Rössler, Österreich, 1.9.2007
»Virtuos und mit leichtester Hand wird da von Glück und Unglück des Menschen berichtet.«
Ulrich Weinzierl, Börsenblatt, 20.9.2007
»surreale Erzählung auf höchster literarischer Ebene.«
News, 20.9.2007
»Mit virtuoser Leichtigkeit und unerhörter Präzision beschwört Ransmayr ozeanische Wunderwelten und oberirdische Schicksale. Ein ironischer Märchenreigen der Evolution.«
Die Welt, 22.9.2007
»Das Buch ist zauberhaft, anders kann man es nicht nennen, und es spielt in einer Zauberwelt. (...) Herrlichen Figuren verhilft Ransmayr da zum Auftritt - und zu jedem von ihnen gibt es ein grandioses Foto von Manfred Wakolbinger. (...) Schön ist dieses Buch, verspielt und witzig, geistreich und fantasievoll.«
Julia Kospach, Österreich, 22.9.2007
»Ransmayr erzählt diese Parabel des Loslassens mit lässiger Virtuosität.«
Wilhelm Hengstler, Die Presse, 22.9.2007
»Am Ende ist das Prosastück ein weiser, kühner Vorschlag zu evolutionärer Askese wider die Verwahrlosung durch des Menschen üppige Egozentrik: Vorwärts, wir müssen zurück!«
Hans Dieter Schütt, Neues Deutschland, 19.10.2007
»Christoph Ransmayrs Bildergeschichte ›Damen und Herren unter Wasser‹ ist ein formidables Kleinod von Witz und Stil.«
Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2007
»Christoph Ransmayr treibt hier ein berückendes Spiel mit dem alten Thema der Verwandlung.(...) Gleichzeitig kommentiert Christoph Ransmayr damit die traumverlorenen Unterwasserfotografien seines Freundes Manfred Wakolbinger. Seine sieben Farbtafeln zeigen die bizarr schimmernde Schönheit der Meeresgeschöpfe, von denen Ransmayr in schönster Gelassenheit erzählt.« Frank Meyer, Deutschland Radio, 30.11.07
»Ein heiteres Gelegenheitswerk, das die Gattung der Tierparabel zu neuem Leben erweckt.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 2.12.2007
»ein erzählerisches Meisterwerk.«
Schweizer Familie, 6.12.2007
»Das Ganze liest sich nicht nur leicht, im wahrsten Sinne des Wortes flüssig, es ist klug, phantasie- und humorvoll.«
Joachim Dicks, NDR Kultur, 7.12.2007
»Für Momente glücklich, wer dem Gespräch der Wasserwesen lauschen und in diese ›Spielform des Erzählens‹ abtauchen darf.«
Insa Wilke, Die Zeit, 27.12.2007
Über Christoph Ransmayr
Interview zum Buch
Gespräch mit Christoph Ransmayr zu seinem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ , 22.05.2012
Frage: Nach Ihren großen Romanen »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara« und »Der fliegende Berg« erscheint nun der »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Dieses Buch ist kein Roman, sondern eine ganz besondere Gattung, ein »Atlas«, ein erzählter Atlas der Welt. Wie sind Sie zu dieser Form gekommen?
Christoph Ransmayr: Diese in siebzig Episoden gegliederte Erzählung hat das einfachste Vorbild: die Haltung eines Menschen, der sich erinnert – an Begebenheiten, Gestalten und Orte seines Lebens und davon in geschlossenen, voneinander unabhängigen und nur durch ein Ich verbundenen Geschichten erzählt. Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser auch den Atlas eines ängstlichen Mannes aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang – und wird stets inmitten der Welt sein. Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach kurzen oder längeren Pause mit einem Ich sah von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort. Schließlich kann in unserer Erinnerung etwa ein verfallener Bootssteg an einem See im Brandenburgischen durchaus neben einem Pfahlbau am Oberlauf des Yangtsekiang aus dem Wasser ragen.

