Sophie Scholl + Fritz Hartnagel Herausgeber: Thomas Hartnagel
Damit wir uns nicht verlieren
Briefe
Taschenbuch
Preis € (D) 12,95 | € (A) 13,40 | SFR 18,90
ISBN: 978-3-596-17939-8
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Buchdetails
Briefe
496 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17939-8
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
496 Seiten, Broschur
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Inhalt
Im Winter 1942/43 kämpfen Sophie und Hans Scholl mit den Flugblättern der »Weißen Rose« gegen das NS-Regime. Zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt. 1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Zusammensein und Gespräch mussten oft durch Briefe ersetzt werden: Sie spiegeln alle Phasen dieser außergewöhnlichen Beziehung, die gegensätzlichen Auffassungen der beiden wie ihr Bedürfnis nach Nähe, ihr Bemühen, innere Freiheit und die Fähigkeit zu verantwortlichem Handeln zu erwerben – und zu bewahren, »allen Gewalten zum Trotz«.
Pressestimmen
Josef Henke besprach den Briefband hymnisch in der Buchmessenbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19. Oktober: »Der eindrucksvolle Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel liegt jetzt vor. […] Die […] Aufrichtigkeit des Kommentators gilt für die gesamte Edition. Es geht nicht um Beschönigung oder gar Heroisierung, sondern um authentische Dokumentation. […] der kaum zu überschätzende Wert der dem Leser anvertrauten Briefe: bewegende Dokumente einer außergewöhnlichen Beziehung zwischen zwei außergewöhnlichen Menschen in einer unmenschlichen Zeit.«
Josef Henke, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 19. 10. 2005
»Der jetzt von Fritz Hartnagels Sohn Thomas herausgegebene, vorbildlich kommentierte Briefwechsel ist ein einzigartiger und anrührender Fund. Wie die Tagebücher des Dresdner Juden Viktor Klemperer und die 2004 erschienenen Briefe und Aufzeichnungen des 'Pianisten'-Retters Wilm Hosenfeld erweitert Hartnagels Briefesammlung unser Bild vom Kriegsalltag im Dritten Reich erheblich. Sein Buch kommt zum richtigen Zeitpunkt. […] Wer das fesselnde Buch in die Hand nimmt, hört nicht auf, darin zu lesen.«
Marcus Sander, Stuttgarter Zeitung, 18. 10. 2005
»Endlich ist eines der wichtigsten, anrührendsten Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand erschienen. [...] Allein die Tatsache, dass Sophie Scholl sich ihn zum Freund erkor, dass sie sich über Jahre intensiv brieflich und gedanklich austauschten, macht Fritz Hartnagel zu einer interessanten Figur der Zeitgeschichte, und dass er nach der Hinrichtung Hans und Sophie Scholls kein Risiko scheute, um die in »Sippenhaft« genommene Familie Scholl zu unterstützen, rückt ihn erst recht ins Umfeld des Widerstands. [...] so verfügen wir über eines der ungewöhnlichsten, ergreifendsten Zeugnisse, die aus jener Zeit der finstersten Barbarei auf uns gekommen sind.«
Volker Ullrich, Die Zeit, 8. 12. 2005
Josef Henke, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 19. 10. 2005
»Der jetzt von Fritz Hartnagels Sohn Thomas herausgegebene, vorbildlich kommentierte Briefwechsel ist ein einzigartiger und anrührender Fund. Wie die Tagebücher des Dresdner Juden Viktor Klemperer und die 2004 erschienenen Briefe und Aufzeichnungen des 'Pianisten'-Retters Wilm Hosenfeld erweitert Hartnagels Briefesammlung unser Bild vom Kriegsalltag im Dritten Reich erheblich. Sein Buch kommt zum richtigen Zeitpunkt. […] Wer das fesselnde Buch in die Hand nimmt, hört nicht auf, darin zu lesen.«
Marcus Sander, Stuttgarter Zeitung, 18. 10. 2005
»Endlich ist eines der wichtigsten, anrührendsten Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand erschienen. [...] Allein die Tatsache, dass Sophie Scholl sich ihn zum Freund erkor, dass sie sich über Jahre intensiv brieflich und gedanklich austauschten, macht Fritz Hartnagel zu einer interessanten Figur der Zeitgeschichte, und dass er nach der Hinrichtung Hans und Sophie Scholls kein Risiko scheute, um die in »Sippenhaft« genommene Familie Scholl zu unterstützen, rückt ihn erst recht ins Umfeld des Widerstands. [...] so verfügen wir über eines der ungewöhnlichsten, ergreifendsten Zeugnisse, die aus jener Zeit der finstersten Barbarei auf uns gekommen sind.«
Volker Ullrich, Die Zeit, 8. 12. 2005

