Anita Albus

Das botanische Schauspiel

Glossen
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-000622-6
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Buchdetails

Glossen
192 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-000622-6
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Inhalt

Vierundzwanzig Blumen-Porträts, in Aquarell gemalt, in Texten beschrieben, von Zitaten begleitet – ein Zaubergarten!
Vierundzwanzig Blumen sind die Darsteller in diesem ›Botanischen Schauspiel‹; der Schauplatz wechselt von Europa nach Vorderasien und Afrika, führt von Britisch-Kolumbien nach Mittel- und Südamerika, zeigt ausgiebig das Panorama Ost-Asiens; gespielt wird ›Die Verwandlung des Blatts‹; erzählt wird das Schicksal jeder Blume und das jener Menschen, die sie auf ihrem Weg aus der Wildnis in die Gärten der Fremde begleitet haben: Pflanzenjäger und Forschungsreisende, Botaniker und Gärtner, Maler und Liebhaber.

Pressestimmen

»Anita Albus ist eine Künstlerin, die in eigener Weise eine große naturgeschichtliche Kenntnis, eine in geduldigster Übung wiedergewonnene altmeisterliche Malpraxis und eine vollkommen beiläufig-alltägliche Anschauung von Natur verbindet.«
Joachim Kalka in LITERATUREN

»(...) im ›Botanischen Schauspiel‹ verbindet die Künstlerin intime naturgeschichtliche Kenntnis mit altmeisterlicher Malpraxis.«
Focus, 3.12.2007

Auf den durchsichtigen Schutzumschlag aus kräftig-steifer Plexifolie ist Belamcanda Chinensis, die Leopardenblume gemalt - mit den winzigen gelben, rotgetüpfelten Blüten und dem buschartigen Blätterstand; und weil sich die steife Plexifolie leicht wölbt, wirft die gemalte Chinensis einen Schatten aufs Buch - als wäre dieses botanische Schauspiel dreidimensional und wir könnten um den Stängel greifen, um Belamcanda Chinensis zu pflücken!«
Gesche Schmoll, RBB-Kulturradio, Zeitpunkte, 9.12.2007

»Sie sammelt Texte von Naturforschern und Reisenden, die der Pflanze noch in der Wildnis oder schon in kultiviertem Zustand begegneten und fügt diesen Zitaten gut lesbare kleine biographische Abhandlungen von eigener Hand hinzu. Wer das Altertümeln so recht begreift, weiß, dass uns Andacht, Schönheit, Bildung und Empfindsamkeit in dieser unserer so groben Zeit nicht ganz verloren gegangen sind.«
Hannelore Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 10.12.2007

»›Das botanische Schauspiel‹ ist natürlich kein Feldführer, sondern eine betörende Entdeckungsfahrt in das Reich knapp unterhalb unserer Knie. Wir erleben das, was Literatur und Kunst im besten Sinne leisten können: die Tür in eine andere Welt aufzustoßen.«
Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2007

»Solche Bücher gibt es doch gar nicht mehr, denkt man. Feine, fast schwarze, schimmernde Seide als Einband, 120 Gramm schweres, crémehelles, glattes Papier, ein Hauch Goldschnitt am oberen Rand, fadengeheftet und natürlich auch lege artis gesetzt, und um alles herum eine dicke, transparente Schutzhülle - ein Buch wie ein kostbares Geschenk. Ein Handschmeichler, eine Augenweide, Nektar und Ambrosia fürs neugierige Hirn.«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur, 28.12.2007

»Anita Albus ist als Malerin so aussergewöhnlich wie als Schriftstellerin. Sie malt zugleich, wovon sie schreibt, und verdoppelt so ihre Hingabe an die Kreatur, seien es seltene Vögel oder Pflanzen.(...) Es entfaltet sich hier eine kleine Geschichte der Botanik, und wie jedes Bild eine Verbeugung vor der Natur darstellt, so ist jede dieser kurzen Erzählungen eine Hommage an den Pioniergeist und die Demut der Naturgelehrten früherer Jahrhunderte.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 26.1.2008

»aufs Schönste gemalt und beschrieben, poetisch und mit botanischer Unterweisung.«
zuhause wohnen, März 2008

»Eine bibliophile Kostbarkeit.«
Astrid Graf-Wintersberger, Die Presse, 22.3.2008

Über Anita Albus

Anita Albus lebt als Malerin und Schriftstellerin in München und in Burgund. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre augentäuschenden Naturdarstellungen, die vielfach ausgestellt wurden. Zugleich mit der Malerei hat sich Anita Albus der Literatur gewidmet, einen Roman und Erzählungen geschrieben und mehrfach ausgezeichnete Essays verfaßt. Zuletzt erschienen bei S. Fischer »Von seltenen Vögeln« (2005), »Das botanische Schauspiel« (2007) und »Das Los der Lust« (2007).

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Das botanische Schauspiel
 
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