Zsuzsa Bánk
Der Schwimmer
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,00 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-51020-7
lieferbar
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Buchdetails
Roman
368 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51020-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
368 Seiten, Pappband
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ISBN 978-3-596-51020-7
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Inhalt
Ungarn 1956: Die Panzer rollen, der Aufstand schlägt fehl, die Hoffnung scheitert, daß die Welt eine andere hätte werden können. Ohne ein Wort verläßt Katalin ihre Familie und flüchtet über die Grenze in den Westen. Ihr Mann Kálmán verkauft Haus und Hof und zieht fortan mit den Kindern Kata und Isti durch das Land.
Während Kálmán in Schwermut verfällt, errichten sich Kata und ihr kleiner Bruder Isti ihre eigene Welt: Isti hört, was die Dinge zu erzählen haben - das Haus, die Steine, die Pflanzen, der Schnee -, während Kata den Geschichten der Menschen zuhört, denen sie auf ihrer jahrelangen Reise begegnet. Der genaue Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sie nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen, an Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht und wenn sie selber schwimmen - nur dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks. Beide ahnen, dass ihr Leben erst beginnt.
Während Kálmán in Schwermut verfällt, errichten sich Kata und ihr kleiner Bruder Isti ihre eigene Welt: Isti hört, was die Dinge zu erzählen haben - das Haus, die Steine, die Pflanzen, der Schnee -, während Kata den Geschichten der Menschen zuhört, denen sie auf ihrer jahrelangen Reise begegnet. Der genaue Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sie nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen, an Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht und wenn sie selber schwimmen - nur dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks. Beide ahnen, dass ihr Leben erst beginnt.
Pressestimmen
»Einfühlsam und bewegend beschreibt Zsuzsa Bánk in
ihrem ersten Roman »Der Schwimmer« das Drama des
Verlassenwerdens aus der Perspektive zweier Kinder. [...]
Poetisch und kunstvoll [...].«
aspekte Literaturpreis - aus der Begründung der Jury (2002)
»Eines der besten Bücher, das in den letzten Monaten,
den letzten Jahren erschienen ist.«
Gertrud Lehnert, DeutschlandRadio, 21. 8.2002
»Warum ist dieses Buch ein beachtliches Debüt? Weil es
sanft in einem Ton, [...] von der Dynamik des Zerstörens
erzählt, von der Auszehrung durch Verlust, von den Folgen
verantwortungsloser Politik, die aus Menschen Duldende
macht.«
Verena Auffermann, Literaturen, 10/02
»Zsuzsa Bánk erreicht durch die schlichte Sprache, die
sie ihrer Erzählerin in den Mund legt, dass die Melancholie,
unter der viele Osteuropäer im Kalten Krieg gelitten haben
mögen, wieder fühlbar wird.«
Jan Brandt, taz, 9. 10. 2002
»Der Klang von Zsuzsa Bánks Roman 'Der Schwimmer' ist mit einem Wort nicht zu fassen. Er gleicht dem Wellenschlag am Seeufer in einer windstillen Nacht, so gleichmäßig und beruhigend, dass man Stunden lauschen möchte und darüber vergessen könnte, dass eine Tragödie ist, was hier geschieht.«
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.12.2002
ihrem ersten Roman »Der Schwimmer« das Drama des
Verlassenwerdens aus der Perspektive zweier Kinder. [...]
Poetisch und kunstvoll [...].«
aspekte Literaturpreis - aus der Begründung der Jury (2002)
»Eines der besten Bücher, das in den letzten Monaten,
den letzten Jahren erschienen ist.«
Gertrud Lehnert, DeutschlandRadio, 21. 8.2002
»Warum ist dieses Buch ein beachtliches Debüt? Weil es
sanft in einem Ton, [...] von der Dynamik des Zerstörens
erzählt, von der Auszehrung durch Verlust, von den Folgen
verantwortungsloser Politik, die aus Menschen Duldende
macht.«
Verena Auffermann, Literaturen, 10/02
»Zsuzsa Bánk erreicht durch die schlichte Sprache, die
sie ihrer Erzählerin in den Mund legt, dass die Melancholie,
unter der viele Osteuropäer im Kalten Krieg gelitten haben
mögen, wieder fühlbar wird.«
Jan Brandt, taz, 9. 10. 2002
»Der Klang von Zsuzsa Bánks Roman 'Der Schwimmer' ist mit einem Wort nicht zu fassen. Er gleicht dem Wellenschlag am Seeufer in einer windstillen Nacht, so gleichmäßig und beruhigend, dass man Stunden lauschen möchte und darüber vergessen könnte, dass eine Tragödie ist, was hier geschieht.«
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.12.2002
Über Zsuzsa Bánk
Interview zum Buch
Zsuzsa Bánk im Gespräch mit ihrem Lektor Jürgen Hosemann, 25.03.2011
Jürgen Hosemann: Frau Bánk, Sie sind gelernte Buchhändlerin. Wenn Sie noch selbst im Laden stehen würden – wüssten Sie mit welchen Worten Sie Ihren neuen Roman ›Die hellen Tage‹ einem noch unentschlossenen Leser vorstellen würden?
Zsuzsa Bánk: Ich würde sagen, hier wird eine Kindheit in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschrieben, in einer kleinen süddeutschen Provinzstadt. Es geht um die ewig um den Menschen kreisenden Themen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung, Schicksal oder Zufall. Drei Kinder finden sich und schließen Freundschaft fürs Leben. Gegen alle Widerstände und trotz vieler Enttäuschungen bleiben sie einander nah bis ins Erwachsenenalter, sind unersetzlich füreinander. Drei Familiengeschichten werden parallel erzählt, irgendwann beginnen sie, ineinander zu greifen, die Lebenslinien kreuzen sich, ein Figurenkarussell beginnt sich zu drehen. Aus vielerlei Dreiecken ist der Roman gebaut, die Familien setzen sich jeweils aus drei Figuren zusammen. Dreiecksbeziehungen werden geflochten, nicht nur die Kinder, auch ihre Mütter bilden ein Dreieck, sie gehen langsam aufeinander zu, überwinden ihre Vorbehalte und lernen einander zu stützen. Am Anfang stand für mich die Frage, was ist dem Menschen zuzumuten, und inwieweit sind wir überhaupt in der Lage, uns von unserer Kindheit zu befreien. Kurzum: Was bestimmt eigentlich unsere Lebenswege?
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