Roger Willemsen

Der Selbstmord

Anthologie
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17198-9
lieferbar
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Buchdetails

Anthologie
448 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17198-9
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Fast jeden Tag ist in den Nachrichten von neuen Selbstmordattentaten die Rede, doch davon abgesehen umgibt den Selbstmord eine Zone der Sprachlosigkeit. Die hier versammelten literarischen und theoretischen Texte durchbrechen dieses Schweigen eindringlich. Ergänzt werden sie durch authentische Abschiedsbriefe von Selbstmördern.
»Bezeichne den Selbstmörder immer nur als einen Unglücklichen«, heißt es in einer hier abgedruckten Aufzeichnung August Strindbergs, »dann tust du recht; und damit ist alles gesagt.«

Pressestimmen

»Eine bemerkenswerte Dokumentation.« Süddeutsche Zeitung

Über Roger Willemsen

Roger Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als Dozent, Herausgeber, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt u. a. den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, für seine Bücher den Rinke- und den Julius-Campe-Preis. Heute steht er mit Soloprogrammen oder gemeinsam mit Dieter Hildebrandt auf der Bühne. Sein Monolog ›Kleine Lichter‹ wurde verfilmt, ›Der Knacks‹ von Jan Müller-Wieland vertont und sein Film über den Jazzpianisten Michel Petrucciani in vielen Ländern gezeigt. Willemsen ist Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Bestseller ›Deutschlandreise‹, ›Gute Tage‹, ›Afghanische Reise‹, ›Der Knacks‹, ›Bangkok Noir‹ und zuletzt ›Die Enden der Welt‹ erschienen im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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Roger Willemsen
Foto: Anita Affentranger


Interview zum Buch

Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.
Der Selbstmord
 

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