Clemens Meyer

Der Untergang der Äkschn GmbH

Frankfurter Poetikvorlesungen

Vorträge
Hardcover
Preis € (D) 18,00 | € (A) 18,50
ISBN: 978-3-10-002423-7
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Vorträge
176 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-002423-7
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Cover »Der Untergang der Äkschn GmbH«
Der Untergang der Äkschn GmbH
Preis € (D) 15,99
ISBN: 978-3-10-403508-6

Inhalt

Clemens Meyer spricht über die Bücher seiner Kindheit, amerikanische Filme und das Leben, über Anarchie und Leidenschaft.

Woher kommt das? Was ist das? Wer ist radikal? Was ist relevant? In den renommierten Frankfurter Poetikvorlesungen spricht Clemens Meyer über den Sound der Moderne, die Spiegelung der Gegenwart und die Splitter im Kopf. Er erzählt von den Büchern seiner Kindheit, spricht über deutsche und amerikanische Schriftsteller und über Filme, die sein Schreiben beeinflussen. Er ist ein Kenner und Enthusiast der Literatur, ein manischer Leser und begeisterter Fürsprecher. Sein Denken und Sprechen über Literatur ist so ernsthaft wie anarchisch und leidenschaftlich. »das sollen ja keine didaktischen scharmützel sein, sondern persönliche, immer wieder die richtung wechselnde stücke über literatur.«



Pressestimmen

»Meyers Zeitgeist ist der Abgesang auf eine bisher bekannte Ordnung.«
Hamburger Abendblatt, 02.08.2016

»eine Versuchsanordnung – Er zeigt, wie das Wirrwarr der Welt das Schreiben bestimmt (…) Meyers Zeitgeist ist der Abgesang auf eine bekannte Ordnung.«
Sebastian Fischer, Esslinger Zeitung, 06.08.2016

»Weil Clemens Meyer von Satz zu Satz etwas Neues behauptet (…) entsteht in den Texten ein wunderbarer Ausdruck der Unfassbarkeit.«
Michael Hametner, Sächsische Zeitung, 04.08.2016



Über Clemens Meyer

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. ›Als wir träumten‹ wurde 2015 von Andreas Dresen für das Kino verfilmt und lief im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 sind die Erzählungen ›Die stillen Trabanten‹ erschienen.

Literaturpreise:

Premio Salerno Libro d’Europa 2017
Finalist Premio Gregor von Rezzori 2017
Longlist Man Booker International Prize 2017
Mainzer Stadtschreiber 2016
Bremer Literaturpreis 2013
Shortlist Deutscher Buchpreis 2013
Stahl-Literaturpreis, 2010
TAGEWERK-Stipendium der Guntram und Irene Rinke-Stiftung, 2009
Preis der Leipziger Buchmesse, 2008
Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007
Märkisches Stipendium für Literatur, 2007
Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2007
Mara-Cassens-Preis, 2006
Rheingau-Literatur-Preis, 2006
Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, 2006
Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse, 2006
2. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2003
Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2002
1. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2001

Mehr über Clemens Meyer

Clemens Meyer
Foto: Gaby Gerster


Interview

Interview mit Clemens Meyer zu ›Die Nacht, die Lichter‹, 14.03.2008
Clemens Meyer im Gespräch mit seiner Lektorin Petra Gropp
Petra Gropp: Ein fast 500 Seiten starker Roman über das waghalsige Leben, die großen Hoffnungen und leisen Träume der Jugendlichen in Leipzig-Ost. Die Frage, wie ein solches Buch entsteht, zielt zuerst einmal auf den Stoff. Du hast in einem Gespräch gesagt: "Emile Zola ist durch abgewrackte Gegenden gewandert, um Stoff zum Schreiben zu finden, ich wohne dort." Liegen die Geschichten also quasi „auf der Straße“, und man muss sie nur einsammeln?
Clemens Meyer: Wenn's so einfach wäre. Die Anregung finde ich tatsächlich ab und an „auf der Straße“ oder in der Kneipe, vor allem auch im Gespräch mit alten Freunden. Aber auch in Zeitungen, und in mir selbst. Wenn das Gesehene, Gehörte, Erlebte etwas in mir auslöst, hinterlässt, mich bewegt und dazu zwingt, es künstlerisch umzusetzen, dann ist's optimal.
Nur so kann's meiner Meinung nach zu relevanter Kunst werden. Und das ist dann das Schwierige, die Kunst.

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