Zsuzsa Bánk
Die hellen Tage
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-18437-8
voraussichtlich ab 21. Juni 2012 im Buchhandel
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Buchdetails
Roman
544 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18437-8
voraussichtlich ab 21. Juni 2012 im Buchhandel
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
544 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18437-8
voraussichtlich ab 21. Juni 2012 im Buchhandel
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Inhalt
In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.
Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.
Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.
Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.
Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.
Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.
Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.
Pressestimmen
»Meine alte und neue Nummer 1 heißt »Die hellen Tage« von Zsuzsa Bánk. Weil ich mich in jede einzelne ihrer Hauptfiguren verliebt habe - und in ihre Mütter gleich mit. Was daran liegt, dass sich Karl, Seri und Aja schon als Kinder in einer süddeutschen Kleinstadt finden und Zsuzsa Bánk das fragile Glück ihrer Freundschaft so schön beschreibt, dass man sie sofort mit der gleichen Verzweiflung und dem gleichen Löwenmut beschützen will, wie ihre wunderbaren Mütter das tun.«
Angela Wittmann, BRIGITTE, 23.2.2011
»bin absolut verzaubert von dieser Geschichte. (…) ganz besonderer Ton, der so melodisch ist und manchmal so melancholisch, dass es mir fast das Herz zerreißt. (…) Danke für jeden einzelnen Satz.«
Angela Wittmann, BRIGITTE, 9.2.2011
»Schon in früheren Büchern wie ›Der Schwimmer‹ hat Zsuzsa Bánk virtuos die Magie der heißen und hellen Tage des Jahres beschworen, hier tut sie es so hingebungsvoll, dass man schnell merkt: Es lauert ein Schrecken im Idyll. (…) In einem zwar eleganten, aber auch topschwülstigen Sehnsuchtssound schildert Bánk, wie die Kinderfreunde trotz aller Nöte zusammenhalten.«
Wolfgang Höbel, KulturSpiegel, Februar 2011
»So liegt die Kraft von Zsuzsa Bánks Roman in der Sprache, mit der sie erzählt. Ein ruhiger, rhythmischer Fluss, nachdenklich und abwägend, voller einprägsamer Bilder.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, BR 2, 5.5.2011
»›Die hellen Tage‹ von Zsuzsa Bánk strahlen immer noch wunderschön. Aber der Roman, der von der Freundschaft dreier Kinder bis ins Erwachsenenalter erzählt, ist schon so lange in dieser Bestenliste, dass ich jetzt loslasse. Einen Platz in meinem Herzen wird dieses Buch trotzdem immer haben.«
Angela Wittmann, Brigitte, Heft 11, 4.5.2011
»Ein Buch, das uns den Sommer riechen lässt mit Worten wie Musik: die Frankfurterin Zsuzsa Bánk ist besser denn je.«
Buchspecial von Für Sie, Petra, Vital, Mai 2011
»Und wie sie das erzählt! Die wenigen programmatisch angehauchten Sätze (…) sind zugleich die einzigen dieses Romans. Der Rest ist Farbe, Einzelheit, Bild und das hinreißend komponierte Ineinanderfließen dieser Elemente. Selten hat ein Roman so lautlos der Reflexion widerstanden, die derzeit fast alle Bücher dem Sujet wie dem Stoff nach im Griff hat. Hier gibt es Beziehung, nicht Beziehungsgespräche, und es gibt Lebensgeschichte, nicht die romancierte Psychoanalyse eines Lebens. (…) Cézanne, der diesem Roman in so manchem Pate war, hätte es nicht besser gekonnt.«
Andreas Isenschmid, Die Zeit, 14.4.2011
»Voller Melancholie und Poesie.«
Cosmopolitan, April 2011
»Zsuzsa Bánk schreibt Sätze, die glänzen wie pures Gold und duften wie das exquisiteste Parfum. Sie schafft Bilder die bleiben. Sie lässt einen glücklich sein, dann wieder traurig, einen freudig springen und dann in Gedanken versinken. Eine berührende Geschichte voll heller und dunkler Tage.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 28.3.2011
»Es (das Buch) hat (…) eine Handlung, aber vor allem einen Klang, der in der deutschen Literatur vorher nicht zu hören war, eine Art des Sprechens, die an die Satzperioden eines Thomas Bernhard und zugleich an die wehmütigen Ekstasen eines Sándor Márai erinnert, an Hofmannsthal wie an Handke, einen Ton, der in
›Der Schwimmer‹ schon da war, aber hier noch nachgestimmt und verfeinert ist. (…) Dass jemand diesen Sehsuchtston noch einmal treffen würde, war in den Zeiten von Facebook und Youtube nicht zu erwarten. Umso beglückender, dass es Zsuzsa Bánk gelungen ist, in einem Buch, dessen einziger Makel darin besteht, dass es irgendwann aufhört.«
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.3.2011
»Das Ganze liest sich fast wie ein Märchen für große und kleine Erwachsene. Wer sich auf diesen ruhigen und sachlichen Erzählton einlässt, dem wird dieses Buch gefallen.«
Oliver Seppelfricke, SR 2 Kulturradio, 12.03.2011
»Mit ihrem Roman ›Die hellen Tage‹ ist Zsusa Bánk ein großartiges Buch gelungen. Ein Buch über Freundschaft und die Frage, wann Kindheit aufhört und Erwachsensein beginnt. Das ist jetzt kein ungewöhnliches Thema. Aber ganz ungewöhnlich ist die Sprache dieses Romans: Zsuzsa Bánk hat einen Text komponiert, der wie ein schwingender Teppich daherkommt und eine Sprachmelodie entfaltet, die noch lange im Leser nachklingt.«
Martina Bittermann, NDR Info, 1.3.2011
»Die Autorin bedient sich eines ungewöhnlichen, aber feinen Tricks: Es gibt keine direkte Rede, vielleicht wird die Sprache dadurch so intensiv, prägt sich fest ein, macht Kino im Kopf. Was zu Beginn leicht und beschwingt daherkommt, gewinnt mit jedem Kapitel an Dramatik, Spannung, Tiefe. Ganz gegen meine Art habe ich sehr langsam gelesen, am Ende nach 540 Seiten war ich leicht betäubt, bin aus einer anderen Welt aufgetaucht, so eingenommen hat mich die Geschichte der drei Menschen.«
Christine Westermann, WDR frauTV, 17.2.2011
»Es ist noch nicht mal Frühlingsanfang, noch lange nicht, aber ich bin schon jetzt so unvorsichtig zu sagen: ›Die hellen Tage‹ sind für mich das schönste Buch des Frühjahrs 2011.«
Christine Westermann, WDR 2, 13.2.2011
Angela Wittmann, BRIGITTE, 23.2.2011
»bin absolut verzaubert von dieser Geschichte. (…) ganz besonderer Ton, der so melodisch ist und manchmal so melancholisch, dass es mir fast das Herz zerreißt. (…) Danke für jeden einzelnen Satz.«
Angela Wittmann, BRIGITTE, 9.2.2011
»Schon in früheren Büchern wie ›Der Schwimmer‹ hat Zsuzsa Bánk virtuos die Magie der heißen und hellen Tage des Jahres beschworen, hier tut sie es so hingebungsvoll, dass man schnell merkt: Es lauert ein Schrecken im Idyll. (…) In einem zwar eleganten, aber auch topschwülstigen Sehnsuchtssound schildert Bánk, wie die Kinderfreunde trotz aller Nöte zusammenhalten.«
Wolfgang Höbel, KulturSpiegel, Februar 2011
»So liegt die Kraft von Zsuzsa Bánks Roman in der Sprache, mit der sie erzählt. Ein ruhiger, rhythmischer Fluss, nachdenklich und abwägend, voller einprägsamer Bilder.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, BR 2, 5.5.2011
»›Die hellen Tage‹ von Zsuzsa Bánk strahlen immer noch wunderschön. Aber der Roman, der von der Freundschaft dreier Kinder bis ins Erwachsenenalter erzählt, ist schon so lange in dieser Bestenliste, dass ich jetzt loslasse. Einen Platz in meinem Herzen wird dieses Buch trotzdem immer haben.«
Angela Wittmann, Brigitte, Heft 11, 4.5.2011
»Ein Buch, das uns den Sommer riechen lässt mit Worten wie Musik: die Frankfurterin Zsuzsa Bánk ist besser denn je.«
Buchspecial von Für Sie, Petra, Vital, Mai 2011
»Und wie sie das erzählt! Die wenigen programmatisch angehauchten Sätze (…) sind zugleich die einzigen dieses Romans. Der Rest ist Farbe, Einzelheit, Bild und das hinreißend komponierte Ineinanderfließen dieser Elemente. Selten hat ein Roman so lautlos der Reflexion widerstanden, die derzeit fast alle Bücher dem Sujet wie dem Stoff nach im Griff hat. Hier gibt es Beziehung, nicht Beziehungsgespräche, und es gibt Lebensgeschichte, nicht die romancierte Psychoanalyse eines Lebens. (…) Cézanne, der diesem Roman in so manchem Pate war, hätte es nicht besser gekonnt.«
Andreas Isenschmid, Die Zeit, 14.4.2011
»Voller Melancholie und Poesie.«
Cosmopolitan, April 2011
»Zsuzsa Bánk schreibt Sätze, die glänzen wie pures Gold und duften wie das exquisiteste Parfum. Sie schafft Bilder die bleiben. Sie lässt einen glücklich sein, dann wieder traurig, einen freudig springen und dann in Gedanken versinken. Eine berührende Geschichte voll heller und dunkler Tage.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 28.3.2011
»Es (das Buch) hat (…) eine Handlung, aber vor allem einen Klang, der in der deutschen Literatur vorher nicht zu hören war, eine Art des Sprechens, die an die Satzperioden eines Thomas Bernhard und zugleich an die wehmütigen Ekstasen eines Sándor Márai erinnert, an Hofmannsthal wie an Handke, einen Ton, der in
›Der Schwimmer‹ schon da war, aber hier noch nachgestimmt und verfeinert ist. (…) Dass jemand diesen Sehsuchtston noch einmal treffen würde, war in den Zeiten von Facebook und Youtube nicht zu erwarten. Umso beglückender, dass es Zsuzsa Bánk gelungen ist, in einem Buch, dessen einziger Makel darin besteht, dass es irgendwann aufhört.«
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.3.2011
»Das Ganze liest sich fast wie ein Märchen für große und kleine Erwachsene. Wer sich auf diesen ruhigen und sachlichen Erzählton einlässt, dem wird dieses Buch gefallen.«
Oliver Seppelfricke, SR 2 Kulturradio, 12.03.2011
»Mit ihrem Roman ›Die hellen Tage‹ ist Zsusa Bánk ein großartiges Buch gelungen. Ein Buch über Freundschaft und die Frage, wann Kindheit aufhört und Erwachsensein beginnt. Das ist jetzt kein ungewöhnliches Thema. Aber ganz ungewöhnlich ist die Sprache dieses Romans: Zsuzsa Bánk hat einen Text komponiert, der wie ein schwingender Teppich daherkommt und eine Sprachmelodie entfaltet, die noch lange im Leser nachklingt.«
Martina Bittermann, NDR Info, 1.3.2011
»Die Autorin bedient sich eines ungewöhnlichen, aber feinen Tricks: Es gibt keine direkte Rede, vielleicht wird die Sprache dadurch so intensiv, prägt sich fest ein, macht Kino im Kopf. Was zu Beginn leicht und beschwingt daherkommt, gewinnt mit jedem Kapitel an Dramatik, Spannung, Tiefe. Ganz gegen meine Art habe ich sehr langsam gelesen, am Ende nach 540 Seiten war ich leicht betäubt, bin aus einer anderen Welt aufgetaucht, so eingenommen hat mich die Geschichte der drei Menschen.«
Christine Westermann, WDR frauTV, 17.2.2011
»Es ist noch nicht mal Frühlingsanfang, noch lange nicht, aber ich bin schon jetzt so unvorsichtig zu sagen: ›Die hellen Tage‹ sind für mich das schönste Buch des Frühjahrs 2011.«
Christine Westermann, WDR 2, 13.2.2011
Über Zsuzsa Bánk
Interview zum Buch
Zsuzsa Bánk im Gespräch mit ihrem Lektor Jürgen Hosemann, 25.03.2011
Jürgen Hosemann: Frau Bánk, Sie sind gelernte Buchhändlerin. Wenn Sie noch selbst im Laden stehen würden – wüssten Sie mit welchen Worten Sie Ihren neuen Roman ›Die hellen Tage‹ einem noch unentschlossenen Leser vorstellen würden?
Zsuzsa Bánk: Ich würde sagen, hier wird eine Kindheit in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschrieben, in einer kleinen süddeutschen Provinzstadt. Es geht um die ewig um den Menschen kreisenden Themen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung, Schicksal oder Zufall. Drei Kinder finden sich und schließen Freundschaft fürs Leben. Gegen alle Widerstände und trotz vieler Enttäuschungen bleiben sie einander nah bis ins Erwachsenenalter, sind unersetzlich füreinander. Drei Familiengeschichten werden parallel erzählt, irgendwann beginnen sie, ineinander zu greifen, die Lebenslinien kreuzen sich, ein Figurenkarussell beginnt sich zu drehen. Aus vielerlei Dreiecken ist der Roman gebaut, die Familien setzen sich jeweils aus drei Figuren zusammen. Dreiecksbeziehungen werden geflochten, nicht nur die Kinder, auch ihre Mütter bilden ein Dreieck, sie gehen langsam aufeinander zu, überwinden ihre Vorbehalte und lernen einander zu stützen. Am Anfang stand für mich die Frage, was ist dem Menschen zuzumuten, und inwieweit sind wir überhaupt in der Lage, uns von unserer Kindheit zu befreien. Kurzum: Was bestimmt eigentlich unsere Lebenswege?

