Gerhard Roth
Die Stadt
Taschenbuch
Preis € (D) 10,99 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-18304-3
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Buchdetails
560 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18304-3
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Ein grandioses Porträt der Stadt Wien und ihrer Bewohner: ein literarischer Reiseführer, eine Erkundung der menschlichen Seele.
In den fast zwanzig Jahren nach Erscheinen seines legendären Essaybands »Eine Reise in das Innere von Wien« hat Gerhard Roth unermüdlich weiter die Stadt erforscht, in der er seit vielen Jahren lebt. Seine neuen Erkundungsgänge führen ihn hinter die Kulissen des Naturhistorischen Museums und der Nationalbibliothek, durch das k.k. Hofkammerarchiv und die Wunderkammern der Habsburger, ins Josephinum und in das der Öffentlichkeit unzugängliche Gerichtsmedizinische Museum – grandiose Essays über menschlichen Größenwahn, Sammelwut und den Kampf gegen die Vergänglichkeit.
Das Uhrenmuseum und der Zentralfriedhof – die Zeit und der Tod – sind die Leitmotive dieses Schreibens, im Mittelpunkt aber steht immer der Mensch: Gerhard Roths präzise Beschreibungen des Wiener Blindeninstituts und des Bundes-Gehörloseninstituts weiten sich zu einer bewegenden Geschichte der Ausgrenzung, und sein Besuch des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird zur Studie über Menschlichkeit in einer globalisierten Welt.
In den fast zwanzig Jahren nach Erscheinen seines legendären Essaybands »Eine Reise in das Innere von Wien« hat Gerhard Roth unermüdlich weiter die Stadt erforscht, in der er seit vielen Jahren lebt. Seine neuen Erkundungsgänge führen ihn hinter die Kulissen des Naturhistorischen Museums und der Nationalbibliothek, durch das k.k. Hofkammerarchiv und die Wunderkammern der Habsburger, ins Josephinum und in das der Öffentlichkeit unzugängliche Gerichtsmedizinische Museum – grandiose Essays über menschlichen Größenwahn, Sammelwut und den Kampf gegen die Vergänglichkeit.
Das Uhrenmuseum und der Zentralfriedhof – die Zeit und der Tod – sind die Leitmotive dieses Schreibens, im Mittelpunkt aber steht immer der Mensch: Gerhard Roths präzise Beschreibungen des Wiener Blindeninstituts und des Bundes-Gehörloseninstituts weiten sich zu einer bewegenden Geschichte der Ausgrenzung, und sein Besuch des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird zur Studie über Menschlichkeit in einer globalisierten Welt.
Pressestimmen
»(…), gräbt Roth sich an oft ungewöhnlichen Erinnerungsorten tief ein in die Psyche der Stadt und entwirft dabei europäische Kultur- und Sozialgeschichte. (…) ›Nachtschrift‹ nennen die Blinden ihre Schrift. Ganz gegenwärtige Nachtschrift ist es, die Roth in diesem beeindruckenden Buch über die schönste Stadt Mitteleuropas entziffert hat.«
Insa Wilke, Die Zeit, 14.1.2010
»Wer sich hingegen von seiner Neugier leiten lässt und Mut zur Lücke besitzt, verlässt die ›Stadt‹ mit Gewinn.«
NZZ, 24.12.2009
»Ein grandioses Porträt der Stadt Wien und ihrer Bewohner: ein literarischer Reiseführer und zugleich eine Erkundung der menschlichen Seele.«
Pustertaler Zeitung, 18.12.2009
»Roth hat ein ausgeprägtes Talent zur Beobachtung, kombiniert dieses aber mit der Liebe zur gedanklichen Freiheit, kombiniert mit geradezu altmodischer Entschleunigung des Handelns.(…) Wenn Roth Gegenwart beschreibt, liefert er dazu immer die Geschichte des Ortes, der Objekte mit. Daraus ergibt sich ein spannendes Gesamtbild, das weniger von Wien erzählt als von europäischer Befindlichkeit.«
Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten, 5.12.2009
»Seinem ausgeprägten Sinn fürs Makabre und Morbide entgeht nichts.«
Klara Obermüller, NZZ am Sonntag, 29.11.2009
»Roth, der für seine Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke mehrfach ausgezeichnet wurde, gelingt ein großartiges Porträt der österreichischen Hauptstadt und gleichzeitig ein literarischer Reiseführer, bei dem die Erkundung der menschlichen Seele eine zentrale Rolle einnimmt.«
Rheinischer Merkur, 19.11.2009
»Was also ist Gerhard Roths Wien-Buch? Ein Lexikon ohne Register, eine Fundgrube für abgebrühte Wienkenner? Dies alles, aber eben auch mehr. (…) Der Echoraum, den diese Rundgänge entfachen, kann gewaltig hallen.«
Anja Hirsch, Westfälischer Anzeiger, 17.11.2009
»Es hat wenig Sinn, an diesem Buch Einzelnes hervorzuheben und damit vielleicht den Eindruck zu erwecken, anderes sei weniger bemerkenswert. Den Schriftsteller Gerhard Roth kennzeichnet es, dass seine Prosa in einer Sammlung scheinbarer Gelegenheitsarbeiten so durchweg die Höhen und die Tiefen ihrer Gegenstände wahrt. Dem journalistischen Genre hat er nicht die eigene Qualität literarischer Kunst geopfert, die der Einheit von Form und Inhalt.«
Andreas Dorschel, Süddeutsche Zeitung, 30.10.2009
»Fast zwanzig Jahre nach Erscheinen ›Einer Reise in das Innere von Wien‹ fesselt uns Gerhard Roth mit weiteren kulturhistorischen Essays.«
Rita Reinartz, wien-heute.at, 18.10.2009
»Man folgt ihm gerne, weil er nicht nur über großes Wissen verfügt, sondern auch für die kleinen Sonderbarkeiten des Lebens Begeisterung aufbringt.«
Buch live/Wien live, Oktober 2009
»...so erzählen seine Berichte nicht nur von dem dort Vorgefundenen und Erlebten, sondern liefern auch die Basis für autobiografische Abschweifungen, persönliche Gedanken oder poetologische Bemerkungen. Gerade dadurch werden aus den Reportagen veritable Essays von literarischem Rang, die sich stimmig in das polyphone Erzählprojekt von Gerhard Roth einfügen, dessen Doppelzyklus eine erzählerische Eigensinnigkeit besitzt, die Ihresgleichen sucht, nicht nur in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 12.9.2009
»Ein grandioses Porträt der Stadt Wien und ihrer Bewohner: ein literarischer Reiseführer, eine Erkundung der menschlichen Seele.«
Lichtungen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik, Nr. 119/2009
»Mit ›Die Stadt‹ betreibt Roth feinste literarische Archäologiearbeit.«
Christoph Hartner, Steirerkrone, 6.9.2009
»Seine Erkundungen präsentieren sich fast schon als gelehrte Abhandlungen, die zeigen, wie umfassend sich Roth in seine Themen vertieft hat: in unser aller Taubheit, Sprachlosigkeit und Blindheit, in die Neurosen einer Gesellschaft, die dem Tod huldigt, die den Wildwuchs des Lebens zu bändigen trachtet und die Augen verschließt, wenn sich schmerzhafte Bilder in den Blick schieben.«
Susanne Schaber, Die Presse, 4.9.2009
»Roths eindrucksvolle Beschreibungen des Blinden- und Gehörloseninstituts weiten sich zu einer bewegenden Geschichte der Krankheit, und sein Besuch des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird zur Studie über Menschlichkeit in einer globalisierten Welt.«
Raiffeisen Zeitung, 3.9.2009
»›Die Stadt‹ - das ist das Ergebnis einer peniblen, einer aufwendigen Recherche, eine ungeheure Fülle von Geschichten, Details und historischen Fakten breitet Gerhard Roth vor dem Leser aus und einmal mehr geht es ihm auch um eine Selbstanalyse.«
ORF, Inforadio, 10.8.2009
»außergewöhnliche Essays ohne Ablaufdatum.«
AP Österrreich, 10.8.2009
Insa Wilke, Die Zeit, 14.1.2010
»Wer sich hingegen von seiner Neugier leiten lässt und Mut zur Lücke besitzt, verlässt die ›Stadt‹ mit Gewinn.«
NZZ, 24.12.2009
»Ein grandioses Porträt der Stadt Wien und ihrer Bewohner: ein literarischer Reiseführer und zugleich eine Erkundung der menschlichen Seele.«
Pustertaler Zeitung, 18.12.2009
»Roth hat ein ausgeprägtes Talent zur Beobachtung, kombiniert dieses aber mit der Liebe zur gedanklichen Freiheit, kombiniert mit geradezu altmodischer Entschleunigung des Handelns.(…) Wenn Roth Gegenwart beschreibt, liefert er dazu immer die Geschichte des Ortes, der Objekte mit. Daraus ergibt sich ein spannendes Gesamtbild, das weniger von Wien erzählt als von europäischer Befindlichkeit.«
Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten, 5.12.2009
»Seinem ausgeprägten Sinn fürs Makabre und Morbide entgeht nichts.«
Klara Obermüller, NZZ am Sonntag, 29.11.2009
»Roth, der für seine Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke mehrfach ausgezeichnet wurde, gelingt ein großartiges Porträt der österreichischen Hauptstadt und gleichzeitig ein literarischer Reiseführer, bei dem die Erkundung der menschlichen Seele eine zentrale Rolle einnimmt.«
Rheinischer Merkur, 19.11.2009
»Was also ist Gerhard Roths Wien-Buch? Ein Lexikon ohne Register, eine Fundgrube für abgebrühte Wienkenner? Dies alles, aber eben auch mehr. (…) Der Echoraum, den diese Rundgänge entfachen, kann gewaltig hallen.«
Anja Hirsch, Westfälischer Anzeiger, 17.11.2009
»Es hat wenig Sinn, an diesem Buch Einzelnes hervorzuheben und damit vielleicht den Eindruck zu erwecken, anderes sei weniger bemerkenswert. Den Schriftsteller Gerhard Roth kennzeichnet es, dass seine Prosa in einer Sammlung scheinbarer Gelegenheitsarbeiten so durchweg die Höhen und die Tiefen ihrer Gegenstände wahrt. Dem journalistischen Genre hat er nicht die eigene Qualität literarischer Kunst geopfert, die der Einheit von Form und Inhalt.«
Andreas Dorschel, Süddeutsche Zeitung, 30.10.2009
»Fast zwanzig Jahre nach Erscheinen ›Einer Reise in das Innere von Wien‹ fesselt uns Gerhard Roth mit weiteren kulturhistorischen Essays.«
Rita Reinartz, wien-heute.at, 18.10.2009
»Man folgt ihm gerne, weil er nicht nur über großes Wissen verfügt, sondern auch für die kleinen Sonderbarkeiten des Lebens Begeisterung aufbringt.«
Buch live/Wien live, Oktober 2009
»...so erzählen seine Berichte nicht nur von dem dort Vorgefundenen und Erlebten, sondern liefern auch die Basis für autobiografische Abschweifungen, persönliche Gedanken oder poetologische Bemerkungen. Gerade dadurch werden aus den Reportagen veritable Essays von literarischem Rang, die sich stimmig in das polyphone Erzählprojekt von Gerhard Roth einfügen, dessen Doppelzyklus eine erzählerische Eigensinnigkeit besitzt, die Ihresgleichen sucht, nicht nur in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 12.9.2009
»Ein grandioses Porträt der Stadt Wien und ihrer Bewohner: ein literarischer Reiseführer, eine Erkundung der menschlichen Seele.«
Lichtungen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik, Nr. 119/2009
»Mit ›Die Stadt‹ betreibt Roth feinste literarische Archäologiearbeit.«
Christoph Hartner, Steirerkrone, 6.9.2009
»Seine Erkundungen präsentieren sich fast schon als gelehrte Abhandlungen, die zeigen, wie umfassend sich Roth in seine Themen vertieft hat: in unser aller Taubheit, Sprachlosigkeit und Blindheit, in die Neurosen einer Gesellschaft, die dem Tod huldigt, die den Wildwuchs des Lebens zu bändigen trachtet und die Augen verschließt, wenn sich schmerzhafte Bilder in den Blick schieben.«
Susanne Schaber, Die Presse, 4.9.2009
»Roths eindrucksvolle Beschreibungen des Blinden- und Gehörloseninstituts weiten sich zu einer bewegenden Geschichte der Krankheit, und sein Besuch des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird zur Studie über Menschlichkeit in einer globalisierten Welt.«
Raiffeisen Zeitung, 3.9.2009
»›Die Stadt‹ - das ist das Ergebnis einer peniblen, einer aufwendigen Recherche, eine ungeheure Fülle von Geschichten, Details und historischen Fakten breitet Gerhard Roth vor dem Leser aus und einmal mehr geht es ihm auch um eine Selbstanalyse.«
ORF, Inforadio, 10.8.2009
»außergewöhnliche Essays ohne Ablaufdatum.«
AP Österrreich, 10.8.2009

