Thomas Mann

Doktor Faustus

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 12,99 | € (A) 13,40 | SFR 19,50
ISBN: 978-3-596-90403-7
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Buchdetails

Roman
752 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-90403-7
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Inhalt

Auf der Grundlage des Faust-Stoffes hat Thomas Mann in seinem 1947 erschienenen Musiker-Roman eine Parabel für die Verstrickung des Künstlertums in die politische Katastrophe des Nationalsozialismus geschaffen.
Textgrundlage für diesen Band ist die sogenannte Wiener Ausgabe von 1948, die zahlreiche Detailfehler der bisherigen Drucke korrigiert.

In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA), mit Daten zu Leben und Werk.

Pressestimmen

»Was diese Ausgabe liefert, ist außerordentlich - das
betrifft die Kommentierung, die Vollständigkeit (...), die
philologische Kontrolle der Textfassungen, aber auch die
klassische Ausstattung der Ausgabe.«
Steffen Martus,Berliner Zeitung.

»Nun bekommen wir festen Boden unter die Füße. Die neue
Ausgabe ist, darauf läuft es hinaus, für die Forschung, was
Thomas Mann über seinen 'Doktor Faustus' sagte: 'Werk letzter
Konsequenz, Endwerk in jedem Sinn'. Mehr brauchen wir
nicht.«
Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die GKFA ist eine prächtige Equipage, die einen der wohl
wichtigsten Autoren deutscher Sprache sicher in das nächste
Jahrhundert geleiten wird.«
Jörg Plath, Tagesspiegel

»Vor allem müssen wir uns Mann als Leser vorstellen.
Deshalb ist die Kommentierung seiner Werke so wichtig. Hier liegt
die Unverzichtbarkeit der Ausgabe, denn sie hat für
Entstehungsgeschichten und Stellenerläuterungen herangezogen,
was als Crème der Forschung gelten kann. (...) Entdeckungen,
heitere und weniger heitere, dürfen wir uns auch von dieser
Ausgabe versprechen. Es wird noch oft Anlass geben, darüber zu
berichten.«
Tilman Krause, DIE WELT

»Fast erschrocken stellen wir fest, Germanisten können
schreiben: elegant, essayistisch, spannend und doch
wissenschaftlich - und das in einem Kommentar. Der allerdings zur
ergiebigsten Fundgrube von Textvarianten, Arbeitsplänen,
Interpretationshilfen, Materialien und Stellenerläuterungen
wird. Nicht in positivistischer Fülle, sondern als kluge
Auswahlleistung der Herausgeber. Wer nun die Buddenbrooks liest
und den Kommentarband benutzt, wird doppelt beschenkt: mit einem
neuen Text, der der alte ist und einem Arsenal von
Navigationshilfen. Dafür kann man auch in kritischen Zeiten
getrost ein paar Euro anlegen.«
Heiner Boehncke, Hessischer Rundfunk

»Das Werk zählt zu den großen belletristischen Würfen des 20. Jahrhunderts.«
Eichstätter Kurier, 18.9.2007

»Es gibt jetzt eine wunderbare, völlig neu editierte und aufwändig kommentierte Ausgabe von S. Fischer in zwei Bänden - wenn man Thomas Mann liebt, sollte man sich die leisten, es lohnt sich wirklich.«
Alf Haubitz, Mikado, hr2 Kultur, 2.10.2007

»Die Kommentare sind von hohem Informationsgehalt, der seinerseits nur mit eminentem Fleiß und Spürsinn hergestellt werden kann.«
Jens Malte Fischer, Süddeutsche Zeitung, 3./4.11.2007

»Nimmt man aber den Kommentar hinzu, dann bewundert man umso mehr - Thomas Mann wie seine findige Exegenten. Nicht zuletzt auch den Verlag, der es auf sich nahm, das auf den Weg zu bringen.«
Erhard Schütz, Freude und Genuss, 23.11.2007

»indem sie aber immer wieder überraschend neue Einblicke ermöglichen, wird die Lektüre eines der zentralen Romane deutscher Sprache zu einem noch größeren Vergnügen als ohnehin schon.«
Uwe Schütte, Volltext, 12/2007

»Was für ein epochales Werk. (...) Da ergreift selbst den eifrigsten Mann-Leser, der Wälzer gewähnt ist, so etwas wie Ehrfurcht, wenn er diesen Doppelband im schwarzen Schuber in Händen hält.«
Peter Bruker, Schwarzwälder Bote, Nr. 263

»Der Leser wird von Wimmer erstklassig mit der Entstehungsgeschichte vertraut gemacht.«
Jens Rehländer, geo.de, 17.12.2007

»die große Frankfurter Ausgabe, sie schmeichelt dem Auge und den Händen, sie gibt dem Thomas-Mann-Leser die Gewissheit, endlich einen zuverlässigen Text, den Text vor sich zu haben, gut lesbar gedruckt«
Thomas Meyerhöfer, Bayerischer Rundfunk, 22. Dezember 2007

: »ein so herrlich alle Quellen und Winkel ausleuchtender Kommentarband. (...) ein Stück deutsche Kulturgeschichte, auch ein Stück Geschichte des Nachdenkens über Deutschland, das Nazi-Regime und den Zivilisationsbruch durch das Dritte Reich. (...) diese Aufbewahrung nirgends anders nachzulesender Details macht den ›Doktor Faustus‹ zu einem unersetzlichen Buch und dessen Lektüre spannend, weil alles darin unheimlich auf den schwarzen Schlund des Nationalsozialismus hinströmt.«
Jörg Drews, Tagesanzeiger, 31.12.2007

»mit dem Kommentarband erhält der Leser zugleich ein gewichtiges Thomas-Mann-Lexikon in die Hand. (...) eine gewaltige, konkurrenzlos genaue und durch ihre Fülle der Querverweise extrem inspirierende Enzyklopädie zu ihrem Autor.«
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 5./6. Januar

»Mit Hilfe einer virtuosen Motivarbeit hat Thomas Mann alles miteinander verflochten, das verleiht dem Buch seine unheimlichste Qualität: die Ahnung von tieferer Bedeutung auf jeder Seite. (...) Ein monströser Roman, (...) eine editorische Meisterleistung. (...) Das Wesentliche, was wir heute über den Roman und seine Quellen wissen, findet sich hier zusammengefasst: Inhalte, für die man sich bisher durch ganze Literaturberge quälen musste.«
Jens Schmitz, Badische Zeitung, 22. März 2008

»Damit ist für jede weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Roman eine neue Grundlage geschaffen; niemand, der in Zukunft über den Doktor Faustus arbeitet, wird auf sie verzichten wollen oder können. Allein schon aus diesem Grund also beginnt mit dem Erscheinen der Ausgabe ein neues Kapitel der Rezeptionsgeschichte des Romans. (…) eine geradezu mustergültige Ausgabe, die die Beschäftigung mit diesem schwierigen Text in jeder Hinsicht erleichtert und stimuliert.«
Arbitrium, 2/2008

Über Thomas Mann

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

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© S.Fischer Verlag

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