Ricarda Junge
Eine schöne Geschichte
Roman
Hardcover
Preis € (D) 17,90 | € (A) 18,40 | SFR 25,90
ISBN: 978-3-10-039328-9
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Buchdetails
Roman
256 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-039328-9
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
256 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-039328-9
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Inhalt
Welche Rolle spielt schon ein Name?, denkt Marie, als sie am Bahnhof einer großen Stadt mit einer Studentin verwechselt und in ein Studentenwohnheim einquartiert wird. Dort teilt sie ein Zimmer mit Colina, die kurz darauf spurlos verschwindet. Von diesem Moment an verändert sich alles. Die Stadt verschiebt sich, Cafes verschwinden, Straßen gibt es nicht mehr, Häuser tauchen an anderer Stelle wieder auf. Manchmal kommt es Marie vor, als würden sich die Dinge vor ihr verbergen, und überall kleben plötzlich Zettel: Menschen werden vermisst, Hunde und Katzen gesucht, Wohnungen, Schlüssel, Geldbörsen, Jobs. Was ist das für ein Leben, in dem einem ständig etwas abhanden kommt? Und wie findet man sich zurecht, wenn jeder Plan sofort durchkreuzt wird?
Pressestimmen
»Ricarda Junge hält einmal mehr geschickt die Balance zwischen Realität und literarischer Parallelwelt.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 27.3.2008
»Als pralle Endzeitgroteske voll feministischer Schuhfetichistinnen, blauäugiger Penner, weiser kleiner Mädchen und anderer wie aus David Lynchs Panoptikum entführter Gestalten ist die Geschichte auf irre Weise wunderschön.«
Nina Apin, taz, 26.4.2008
»Er (der Leser) verirrt sich in Junges absurdem Roman, wie in einem Wald. Und das ist eine lohnenswerte Erfahrung.«
Tobias Becker, KulturSpiegel Mai 2008
»Ricarda Junge, die zu ihrer Zeit eine der jüngsten Studentinnen des Leipziger Literaturinstituts war, verfügt über eine unprätentiöse und eindringliche Sprache, an einigen Stellen blitzt ihr poetisches Können auf und brennt wundersame Bilder in den Kopf des Lesers.«
Lars Claßen, literaturkritik.de, Mai 2008
»verstörend schön«
Ulrich Faude, Buchmarkt, 1.5.2008
»Die spannend und schnell erzählte ›schöne Geschichte‹ entwickelt einen Sog, der Leser und Hörer in die rätselhaften Ereignisse hineinzieht und sie so bald nicht wieder loslässt.«
Claudi von Dehn, Hessische Allgemeine, 10.5.2008
»Ricarda Junge erzählt ganz gewiss keine schöne Geschichte. Aber eine gute.« Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 20.05.2008
»Wie Ricarda Junge das Stadt-Labyrinth im Erzählen baut, verschiebt, neu faltet und verändert, ist faszinierend. Ihre Sätze - ganz klar und genau, leicht und niemals unverständlich - entwickeln einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.«
Sophie von Glinski, Literaturen, Juni 2008
»Ricarda Junge, die zu ihrer Zeit eine der jüngsten Studentinnen des Leipziger Literaturinstituts war, verfügt über eine unprätentiöse und eindringliche Sprache, an einigen Stellen blitzt ihr poetisches Können auf und brennt wundersame Bilder in den Kopf des Lesers.«
Lars Claßen, Die Berliner Literaturkritik
»Spannend und unprätentiös erzählt, ähnelt der Roman in seiner komplexen Struktur jener Stadt, von der er erzählt, und porträtiert zugleich eine Verlorene Generation, der jedwede Sicherheit abhanden gekommen ist.«
Kieler Nachrichten, 30.07.2008
»Ricarda Junge, die in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut studiert hat, gelingt ein groteskes Bild von dem Wandel, den ostdeutsche Städte nach der Wende erfahren haben.«
Jean-Michel Berg, Süddeutsche Zeitung, 6.8.2008
»Ricarda Junge erschafft hier mit einer bis zur Sprödigkeit schnörkellosen Sprache ein unbehagliches hermetisches Universum, das sich jeder psychoanalytischen Lesart widersetzt.«
Ariane Breyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.8.2008
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 27.3.2008
»Als pralle Endzeitgroteske voll feministischer Schuhfetichistinnen, blauäugiger Penner, weiser kleiner Mädchen und anderer wie aus David Lynchs Panoptikum entführter Gestalten ist die Geschichte auf irre Weise wunderschön.«
Nina Apin, taz, 26.4.2008
»Er (der Leser) verirrt sich in Junges absurdem Roman, wie in einem Wald. Und das ist eine lohnenswerte Erfahrung.«
Tobias Becker, KulturSpiegel Mai 2008
»Ricarda Junge, die zu ihrer Zeit eine der jüngsten Studentinnen des Leipziger Literaturinstituts war, verfügt über eine unprätentiöse und eindringliche Sprache, an einigen Stellen blitzt ihr poetisches Können auf und brennt wundersame Bilder in den Kopf des Lesers.«
Lars Claßen, literaturkritik.de, Mai 2008
»verstörend schön«
Ulrich Faude, Buchmarkt, 1.5.2008
»Die spannend und schnell erzählte ›schöne Geschichte‹ entwickelt einen Sog, der Leser und Hörer in die rätselhaften Ereignisse hineinzieht und sie so bald nicht wieder loslässt.«
Claudi von Dehn, Hessische Allgemeine, 10.5.2008
»Ricarda Junge erzählt ganz gewiss keine schöne Geschichte. Aber eine gute.« Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 20.05.2008
»Wie Ricarda Junge das Stadt-Labyrinth im Erzählen baut, verschiebt, neu faltet und verändert, ist faszinierend. Ihre Sätze - ganz klar und genau, leicht und niemals unverständlich - entwickeln einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.«
Sophie von Glinski, Literaturen, Juni 2008
»Ricarda Junge, die zu ihrer Zeit eine der jüngsten Studentinnen des Leipziger Literaturinstituts war, verfügt über eine unprätentiöse und eindringliche Sprache, an einigen Stellen blitzt ihr poetisches Können auf und brennt wundersame Bilder in den Kopf des Lesers.«
Lars Claßen, Die Berliner Literaturkritik
»Spannend und unprätentiös erzählt, ähnelt der Roman in seiner komplexen Struktur jener Stadt, von der er erzählt, und porträtiert zugleich eine Verlorene Generation, der jedwede Sicherheit abhanden gekommen ist.«
Kieler Nachrichten, 30.07.2008
»Ricarda Junge, die in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut studiert hat, gelingt ein groteskes Bild von dem Wandel, den ostdeutsche Städte nach der Wende erfahren haben.«
Jean-Michel Berg, Süddeutsche Zeitung, 6.8.2008
»Ricarda Junge erschafft hier mit einer bis zur Sprödigkeit schnörkellosen Sprache ein unbehagliches hermetisches Universum, das sich jeder psychoanalytischen Lesart widersetzt.«
Ariane Breyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.8.2008

