Viola Roggenkamp

Erika Mann
Eine jüdische Tochter

Autobiographie/Memoir
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17461-4
lieferbar
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Buchdetails

Autobiographie/Memoir
256 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17461-4
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

»Glänzend, kenntnisreich, oft polemisch, immer nachdenklich.« Die Zeit

Eine brillant formulierte Spurensuche. Viola Roggenkamp fragt nach dem Jüdischen und seiner Verleugnung in der Familie von Thomas Mann. Auch Erika Mann, die mutige Kabarettistin, Emigrantin und Widerstandskämpferin hat ihr Jüdischsein stets verschwiegen. Warum das so war? Mit ihrem »scharfsinnigen, biographischen Essay« (Der Spiegel) schließt Viola Roggenkamp die verleugnete Lücke.

»Mit ihren Überlegungen zum deutsch-jüdischen Verhältnis in der kulturellen Elite hat die Autorin mit nicht geringem Mut in ein Wespennest gestochen.« Ruth Klüger, Die Welt

»Die Autorin schafft es mit Verve und intellektueller Schärfe, dem Bild des mittlerweile sattsam erforschten Familienclans eine neue, bedenkenswerte Facette hinzuzufügen.«
Frankfurter Rundschau

Pressestimmen

»Glänzend, kenntnisreich, oft polemisch, immer nachdenklich.« DIE ZEIT

Über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.

Mehr über Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp
Foto: Christel Becker-Rau


Interview zum Buch

Interview mit Viola Roggenkamp, 07.02.2011
Fischer Verlag: In ›Familienleben‹ haben Sie die Geschichte der jungen Fania Schiefer erzählt, Tochter einer deutsch-jüdischen Familie, die aufwächst im Hamburg der sechziger Jahre. In Ihrem neuen Roman geht es um die Tochter, die sich nach dem Tod des Vaters auf seine Spuren begibt und seine Geschichte genauer erkunden will. Ist ›Tochter und Vater‹ eine Art Fortsetzung von ›Familienleben‹?
Viola Roggenkamp: Die beiden Romane haben unbedingt etwas miteinander zu tun. ›Tochter und Vater‹ ist dennoch keine Fortsetzung, sondern eine Fortschreibung des Themas. Die Protagonistin in ›Tochter und Vater‹ ist eine junge Frau, Ende dreißig, ihr Vorname wird nicht genannt, aber ihre Eltern heißen Alma und Paul, dieselben Namen wie in ›Familienleben‹. Die Erzählzeit ist das Jahr 1992. Zu Beginn des Romans stirbt Paul, und seine Tochter beschließt, auf der Beerdigung ihres Vaters eine Rede zu halten. Sie will erzählen, wie er das damals gemacht hat. Das ist eine heikle Situation.
Erika Mann<br />
Eine jüdische Tochter
 

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