Zsuzsa Bánk
Heißester Sommer
Erzählung/en
Taschenbuch
Preis € (D) 7,95 | € (A) 8,20 | SFR 11,90
ISBN: 978-3-596-17072-2
lieferbar
Buch empfehlen
Buchdetails
Erzählung/en
160 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17072-2
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
160 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17072-2
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
Weitere Ausgaben
Inhalt
Etwas ist zu Ende: eine Freundschaft, eine alte Liebe, eine Kindheit in der Vorstadt, eine Reise ans Meer, ein ganzes Leben. Etwas hat sich verschoben, unmerklich, und alles geht weiter, nichts wie es war.
Zsuzsa Bánk erzählt von Menschen, die eines Tages einfach die Tür hinter sich ins Schloss fallen lassen. Von Larry, dem koksenden Dreizentnermann, der Gedichte schreibt. Von Lydia, die der Wind mitnimmt. Von Lisa, die für einen Nachmittag in das winzige italienische Bergdorf zurückkehrt, das ihre Mutter einst verließ – mitten im heißesten Sommer.
Zsuzsa Bánk erzählt von Menschen, die eines Tages einfach die Tür hinter sich ins Schloss fallen lassen. Von Larry, dem koksenden Dreizentnermann, der Gedichte schreibt. Von Lydia, die der Wind mitnimmt. Von Lisa, die für einen Nachmittag in das winzige italienische Bergdorf zurückkehrt, das ihre Mutter einst verließ – mitten im heißesten Sommer.
Pressestimmen
»Auf dieses Buch habe ich gespannt gewartet. Weil es von Zsuzsa Bánk ist, deren Debütroman „Der Schwimmer“ so einzigartig war in seinem Ton. Ich habe diese Melodie der Melancholie geliebt, die nun auch die zwölf Erzählungen ihres neuen Bandes „Heißester Sommer“ trägt [...] Es ist die Flüchtigkeit des Glücks, die einem schmerzhaft bewusst wird, wenn man in die Schönheit dieser Texte eintaucht.« Angela Wittmann, BRIGITTE, Heft 20, 14.9.2005
»Auch in ihrem neuen Buch erweist sich Zsuzsa Bánk als einfühlsame und sprachstarke Erzählerin.«
Regina Urban, Nürnberger Nachrichten, 22.8.2005
»Ihre Erzählungen bezaubern durch ihre schwebende Leichtigkeit, weil sie nicht alle Geheimnisse ihrer Figuren preisgibt.«
Christa Gürtler, Der Standard, 27./28.08.2005
» [...] die intensive Sprache schafft Räume voller Assoziationen. Selberdenken, Selberfühlen erwünscht.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 10. 8. 2005
»Gute Erzählungen sind eine Kunst, und Zsuzsa Bánk ist eine Meisterin darin, Situationen so zu beschreiben, dass man als Leser mit den Figuren am Tisch sitzt.«
Stephanie Lamprecht, Hamburger Morgenpost, 1. 9. 2005
»Zwölf leise melancholische Erzählungen von der Autorin des Erfolgsroman „Der Schwimmer“, die noch lange nachklingen.«
Glamour 27. 9. 2005
»Ein Buch mit wunderbaren Erzählungen, die uns ein Stück unserer eigenen Realität vor Augen führen.«
Désirée Drothen, literature.de, 30. 8. 2005
»(...) mit viel feinem, unsichtbaren Kunstverstand. (..) Das ist das Neue, Anziehende an diesem Band, eine lyrische, weiche Syntax, die dank Adjektiv-Askese doch straff bleibt.«
Andreas Isenschmidt, Die Zeit, Messebeilage, Oktober 2005
»Körperliches und seelisches Leid der Figuren fühlbar machen - das kann nur große Literatur leisten. Zsuzsa Bánks facettenreiche und schmerzhafte Abschiedsszenarien haben dies geschafft.«
Peter Mohr, Rheinische Post, 5. 10. 2005
»Zsuzsa Bánk besitzt einen Überschuss an psychologischer Fantasie, die auf Landschaften, auf Häuser, selbst auf das Wetter abfärbt. Ihre Geschichten sind gesättigt mit sinnlichen Stimmungen; aus ihren Sätzen quellen Farben, Gerüche und Töne.«
Uta Beiküfner, Berliner Zeitung, 17. 11. 2005
»Es ist eines dieser wunderbaren Bücher, dessen letzte Seite von einem Seufzer begleitet wird. Und von einem Wunsch: Gleich wieder von vorne beginnen.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, Magazin, 19. 11. 2005
»In "Eiszeit", "Letzter Sonntag" und "Larry" zeigt Zsuzsa Bánk erneut, dass sie eine genaue Beobachterin menschlicher Stimmungen ist und dass sie die Melancholie mit den Mitteln der Poesie zu ergründen vermag.«
Christina Rademacher, Salzburger Nachrichten, 14. 1. 2006
»Ein wunderschönes Buch, das man lieber in dunklen Monaten als im heißesten Sommer lesen sollte.«
Julia Gaß, Ruhr Nachrichten, 15. 2. 2006
»Auch in ihrem neuen Buch erweist sich Zsuzsa Bánk als einfühlsame und sprachstarke Erzählerin.«
Regina Urban, Nürnberger Nachrichten, 22.8.2005
»Ihre Erzählungen bezaubern durch ihre schwebende Leichtigkeit, weil sie nicht alle Geheimnisse ihrer Figuren preisgibt.«
Christa Gürtler, Der Standard, 27./28.08.2005
» [...] die intensive Sprache schafft Räume voller Assoziationen. Selberdenken, Selberfühlen erwünscht.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 10. 8. 2005
»Gute Erzählungen sind eine Kunst, und Zsuzsa Bánk ist eine Meisterin darin, Situationen so zu beschreiben, dass man als Leser mit den Figuren am Tisch sitzt.«
Stephanie Lamprecht, Hamburger Morgenpost, 1. 9. 2005
»Zwölf leise melancholische Erzählungen von der Autorin des Erfolgsroman „Der Schwimmer“, die noch lange nachklingen.«
Glamour 27. 9. 2005
»Ein Buch mit wunderbaren Erzählungen, die uns ein Stück unserer eigenen Realität vor Augen führen.«
Désirée Drothen, literature.de, 30. 8. 2005
»(...) mit viel feinem, unsichtbaren Kunstverstand. (..) Das ist das Neue, Anziehende an diesem Band, eine lyrische, weiche Syntax, die dank Adjektiv-Askese doch straff bleibt.«
Andreas Isenschmidt, Die Zeit, Messebeilage, Oktober 2005
»Körperliches und seelisches Leid der Figuren fühlbar machen - das kann nur große Literatur leisten. Zsuzsa Bánks facettenreiche und schmerzhafte Abschiedsszenarien haben dies geschafft.«
Peter Mohr, Rheinische Post, 5. 10. 2005
»Zsuzsa Bánk besitzt einen Überschuss an psychologischer Fantasie, die auf Landschaften, auf Häuser, selbst auf das Wetter abfärbt. Ihre Geschichten sind gesättigt mit sinnlichen Stimmungen; aus ihren Sätzen quellen Farben, Gerüche und Töne.«
Uta Beiküfner, Berliner Zeitung, 17. 11. 2005
»Es ist eines dieser wunderbaren Bücher, dessen letzte Seite von einem Seufzer begleitet wird. Und von einem Wunsch: Gleich wieder von vorne beginnen.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, Magazin, 19. 11. 2005
»In "Eiszeit", "Letzter Sonntag" und "Larry" zeigt Zsuzsa Bánk erneut, dass sie eine genaue Beobachterin menschlicher Stimmungen ist und dass sie die Melancholie mit den Mitteln der Poesie zu ergründen vermag.«
Christina Rademacher, Salzburger Nachrichten, 14. 1. 2006
»Ein wunderschönes Buch, das man lieber in dunklen Monaten als im heißesten Sommer lesen sollte.«
Julia Gaß, Ruhr Nachrichten, 15. 2. 2006
Über Zsuzsa Bánk
Interview zum Buch
Zsuzsa Bánk im Gespräch mit ihrem Lektor Jürgen Hosemann, 25.03.2011
Jürgen Hosemann: Frau Bánk, Sie sind gelernte Buchhändlerin. Wenn Sie noch selbst im Laden stehen würden – wüssten Sie mit welchen Worten Sie Ihren neuen Roman ›Die hellen Tage‹ einem noch unentschlossenen Leser vorstellen würden?
Zsuzsa Bánk: Ich würde sagen, hier wird eine Kindheit in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschrieben, in einer kleinen süddeutschen Provinzstadt. Es geht um die ewig um den Menschen kreisenden Themen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung, Schicksal oder Zufall. Drei Kinder finden sich und schließen Freundschaft fürs Leben. Gegen alle Widerstände und trotz vieler Enttäuschungen bleiben sie einander nah bis ins Erwachsenenalter, sind unersetzlich füreinander. Drei Familiengeschichten werden parallel erzählt, irgendwann beginnen sie, ineinander zu greifen, die Lebenslinien kreuzen sich, ein Figurenkarussell beginnt sich zu drehen. Aus vielerlei Dreiecken ist der Roman gebaut, die Familien setzen sich jeweils aus drei Figuren zusammen. Dreiecksbeziehungen werden geflochten, nicht nur die Kinder, auch ihre Mütter bilden ein Dreieck, sie gehen langsam aufeinander zu, überwinden ihre Vorbehalte und lernen einander zu stützen. Am Anfang stand für mich die Frage, was ist dem Menschen zuzumuten, und inwieweit sind wir überhaupt in der Lage, uns von unserer Kindheit zu befreien. Kurzum: Was bestimmt eigentlich unsere Lebenswege?

