Edward W. Said

Orientalismus

Hardcover
Preis € (D) 24,95 | € (A) 25,70 | SFR 35,50
ISBN: 978-3-10-071008-6
lieferbar
Buch empfehlen

Buchdetails

464 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-071008-6
Aus dem Amerikanischen von Hans Günter Holl
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Endlich: Die Neuausgabe des Klassiker in einer neuen Übersetzung. Aktueller denn je.
In seiner aufsehenerregenden Studie entlarvt Edward Said das Bild des Westens vom Orient als zutiefst einseitig und als eine Projektion, indem der »Orient« schlicht als »anders als der Okzident« verstanden wurde. Er verfolgt die Tradition dieses Missverständnisses durch die Jahrhunderte, in denen Europa den nahen und mittleren Osten dominierte, und zeigt, wie auch heute noch dieses Bild den Westen beherrscht. Weil es dem Orient dadurch verwehrt wird, sich selbst zu repräsentieren, wird ein wahres Verständnis der Kulturen verhindert. Gerade heute, dreißig Jahre nach seinem ersten Erscheinen, hat dieser Klassiker der Kulturgeschichtsschreibung nichts an Aktualität eingebüßt – ganz im Gegenteil.

Pressestimmen

»Said hielt der Wissenschaft den Spiegel vor Er tat dies mit anhaltender Wirkung. Dies zeigt sich besonders in den Islamwissenschaften: Bis heute gibt es kaum eine Selbstreflexion des Fachs ohne ihn.«
Sibylle Thelen, Stuttgarter Zeitung, 14.1.2010

»Provokation und Klassiker zugleich: 1978 beschrieb der Kulturwissenschaftler Said den ›Orient‹ als ideologisches Konstrukt des Okzidents. Auch dreißig Jahre später, in neuer Übersetzung und ergänzt durch wichtige Zusätze, ist diese bewusst überzeichnende Studie über die Projektionen des Westens über den arabisch-islamischen Osten aktueller denn je.«
Sigrid Löffler, RBB kulturradio-Tipps, Weihnachten 2009

Über Edward W. Said

Edward W. Said (1935 – 2003) wurde in Jerusalem geboren und verbrachte seine Kindheit in Kairo. Nach seinem Studium in Princeton und Harvard lehrte er Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University sowie in Harvard und Yale. 2002 erhielt er gemeinsam mit Daniel Barenboim den Prinz-von-Asturien-Preis für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung.

Mehr über Edward W. Said

Orientalismus
 

Mehr zu diesem Buch

0 Artikel  0.00 €